Examensarbeit, 2019
59 Seiten, Note: 2,0
1. EINLEITUNG
2. MENSCHEN AUF DER FLUCHT
2.1 ALLGEMEINE UND SITUATIVE GEGEBENHEITEN IN BEZUG AUF DIE FLUCHTBEWEGUNGEN UND HERKUNFTSLÄNDER JUNGER GEFLÜCHTETER UND IHRER FAMILIEN
2.1.1 Vergleich der Zahlen Asylsuchender und Flüchtlinge seit 2010
2.1.2 Politische und wirtschaftliche Lage drei ausgewählter Staaten mit Einbeziehung geschichtlicher Aspekte
2.1.2.1 Politische und wirtschaftliche Lage der Arabischen Republik Syrien mit Einbeziehung geschichtlicher Aspekte
2.1.2.2 Politische und wirtschaftliche Lage Irans mit Einbeziehung geschichtlicher Aspekte
2.1.2.3 Politische und wirtschaftliche Lage Eritreas mit Einbeziehung geschichtlicher Aspekte
2.2 FLUCHTROUTEN UND TRANSITLÄNDER AUF DEM WEG NACH DEUTSCHLAND
2.3 MOTIVE FÜR DEUTSCHLAND ALS ZIELSTAAT
2.4 BILDUNGSSYSTEME UND BILDUNGSGRAD GEFLÜCHTETER IN DEUTSCHLAND
2.4.1 Bildungssysteme drei ausgewählter Staaten im Vergleich zu Deutschland
2.4.1.1 Bildungssystem in Syrien im Vergleich zu Deutschland
2.4.1.2 Bildungssystem im Iran im Vergleich zu Deutschland
2.4.1.3 Bildungssystem in Eritrea im Vergleich zu Deutschland
2.4.2 Bildungsstand Geflüchteter in Deutschland
3. RECHTLICHE SITUATION JUNGER GEFLÜCHTETER
3.1 RECHTLICHE LAGE UND ALLGEMEINES ASYLVERFAHREN IN DEUTSCHLAND UNTER MITWIRKUNG DER VERORDNUNGEN DER EUROPÄISCHEN UNION
3.2 DAS ASYLVERFAHREN IN DEUTSCHLAND
3.2.1 Registrierung als Stammdatenerfassung
3.2.2 Erstverteilung von Asylbegehrenden
3.2.3 Persönliche Antragsstellung
3.2.4 „Dublin-Verfahren“ nach der Dublin II-Verordnung
3.2.5 Persönliche Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
3.2.6 Entscheidungen des Asylantrags
3.3 RECHTLICHEN REGELUNGEN UND OFFIZIELLES VORGEHEN INNERHALB DES ASYLVERFAHRENS BEGLEITETER UND UNBEGLEITETER MINDERJÄHRIGER FLÜCHTLINGE
3.3.1 Begleitete minderjährige Flüchtlinge
3.3.2 Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
3.4 UNTERBRINGUNG UND LEBENSSITUATION JUNGER GEFLÜCHTETER IN DEUTSCHLAND
4. SCHULISCHE SITUATION JUNGER GEFLÜCHTETER – ANALYSE DER SPRACHLEHR- UND LERNERFAHRUNGEN ANHAND EINER BEFRAGUNG
4.1 BILDUNGS- UND INTEGRATIONSANGEBOTE IN BAYERN
4.1.1 Bildungsangebot des Trägerkreises Junge Flüchtlinge e. V. in München
4.1.2 Bildungsangebote an staatlichen Schulen in Bayern
4.2 BEFRAGUNG INNERHALB DER SCHULISCHEN ANGEBOTE
4.2.1 Intention und erwarteter Einfluss der Befragungsitems
4.2.2 Rahmenbedingungen der Befragung
4.2.3 Gestaltung der Befragung und der Fragebögen
4.2.3.1 Fragebogen der DaZ-Lehrkräfte
4.2.3.2 Fragebogen der Schülerinnen und Schüler
4.3 ERGEBNISSE DER BEFRAGUNG
4.3.1 Ergebnisse der Befragung der Lehrkräfte
4.3.2 Ergebnisse der Befragung der Schülerinnen und Schüler
4.4 INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
5. FAZIT
Ziel dieser Arbeit ist es, die schulische und rechtliche Situation junger Geflüchteter in Bayern sowie deren Sprachlehr- und Lernerfahrungen zu analysieren, um Erkenntnisse über die Wirksamkeit aktueller Bildungsangebote zu gewinnen.
2 Menschen auf der Flucht
Flüchtlinge – Wer sind sie und woher kommen sie? Weltweit sind laut des „United Nations High Commissioner for Refugees“ (UNHCR) mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht. Eine Zahl, welche nahezu die ganze Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland widerspiegeln könnte, beschreibt die Anzahl Binnenvertriebener, Flüchtlinge sowie Asylsuchender weltweit. Das enorme Ausmaß und die damit verbundene Relevanz für Europa als starker globaler Akteur sowie Deutschland als wirtschaftlich stärkstes Mitglied, wächst stetig. Das Konstrukt des Ursprungsortes der internationalen Menschenrechte und dessen größten Vertreter Europa wird spätestens seit der sogenannten „Flüchtlingskrise“ im Jahr 2015 auf den Prüfstand gestellt. Bewaffnet mit Fluchterfahrungen und getrieben von Existenzängsten begeben sich seither Millionen von Menschen auf den Weg in die wohl scheinbar friedvolleren Staaten der Erde.
1 EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Bildungsangebote für junge Geflüchtete ein und erläutert den weiteren Aufbau der Arbeit.
2 MENSCHEN AUF DER FLUCHT: Dieses Kapitel betrachtet die weltweiten Fluchtbewegungen, die politische und wirtschaftliche Lage in den Herkunftsländern sowie die Bildungsbedingungen.
3 RECHTLICHE SITUATION JUNGER GEFLÜCHTETER: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen des Asylverfahrens und die Situation von Minderjährigen in Deutschland ausführlich erläutert.
4 SCHULISCHE SITUATION JUNGER GEFLÜCHTETER – ANALYSE DER SPRACHLEHR- UND LERNERFAHRUNGEN ANHAND EINER BEFRAGUNG: Dieses Kapitel wertet die empirischen Daten aus der Befragung von Lehrkräften und Schülern zur aktuellen Situation in bayerischen Schulen aus.
5 FAZIT: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und benennt Defizite sowie Potenziale in der schulischen Bildung Geflüchteter.
Geflüchtete, Asylverfahren, DaZ-Unterricht, Sprachlehrfahrungen, Lernerfahrungen, Bildungsangebote, Integration, Minderjährige, Flüchtlingskrise, Schulische Bildung, Lehrwerke, Deutsch als Zweitsprache, Bayern, Asylgesetz, Bildungsstand
Die Arbeit untersucht die schulische und rechtliche Situation von jungen Geflüchteten in Bayern unter besonderer Betrachtung ihrer Erfahrungen beim Erlernen der deutschen Sprache.
Die Arbeit gliedert sich in rechtliche Rahmenbedingungen des Asyls, die Herkunftssituation der Geflüchteten und die Analyse konkreter schulischer Förderangebote in Bayern.
Ziel ist es, einen Überblick über die Wirksamkeit der deutschen Bildungsangebote für Geflüchtete zu schaffen und den Effekt auf deren Sprachlernprozess zu beleuchten.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zu Flucht und Recht mit einer empirischen Befragung (Interviews/Fragebögen) von Lehrkräften und Schülern an bayerischen Schulen.
Der Hauptteil analysiert die Bildungsangebote für Geflüchtete in Bayern, insbesondere das Programm „SchlaU-Schule“ sowie den DaZ-Unterricht an staatlichen Schulen, basierend auf der eigenen Befragung.
Wichtige Begriffe sind Geflüchtete, Asylverfahren, DaZ (Deutsch als Zweitsprache), Bildungssysteme, Integration, minderjährige Flüchtlinge und Schulerfahrungen.
Die Arbeit zeigt, dass die Heterogenität der Sprachkenntnisse und die unterschiedliche Vorbildung in den Herkunftsländern die Integration in den Unterricht maßgeblich erschweren.
Die Befragung zeigt, dass Lehrkräfte Lehrwerke oft kritisch sehen, da diese häufig nicht an den individuellen Sprachstand der Geflüchteten angepasst oder methodisch unpraktisch sind.
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