Masterarbeit, 2022
118 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Erkenntnisstand
1.3 Fragestellungen und Zielsetzung
1.4 Methodik
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Wandel in der Arbeitswelt
2.1 Einflussfaktor Demografie
2.2 Einflussfaktor soziotechnische Systeme
3 Belastungs-Beanspruchungs-Ressourcen-Konzept
3.1 Belastung und Stress
3.2 Aktuelle Arbeitsbedingungen im Krankenhaus
3.2.1 Einflussfaktor Organisation
3.2.2 Einflussfaktor Patient
3.2.3 Einflussfaktor Unternehmenskultur
3.3 Personelle Auswirkungen der Einflussfaktoren
3.4 Unternehmerische Auswirkungen
3.5 Gesundheitspolitische Auswirkungen
3.6 Zusammenfassende ökonomische Darstellung
4 Definition Betriebliches Gesundheitsmanagement
4.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement und PDCA-Zyklus
4.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement nach ISO 45001
4.3 Resilienz im betrieblichen Gesundheitsmanagement
5 Resilienz
5.1 Das Resilienz-Konzept
5.2 Fakten aus der Resilienzforschung
5.2.1 Neurowissenschaftliche Erkenntnisse
5.2.2 Erkenntnisse aus der Stressforschung
5.2.3 Erkenntnisse zu Grundbedürfnissen
5.2.4 Erkenntnisse zu Bewertungstypen
5.3 Resilienzskala nach Leppert
5.4 Zusammenfassende Darstellung zur Anwendung der Konzepte
5.5 Ermittlung von Stressoren im Krankenhaus
5.5.1 Organisatorische Belastungen
5.5.2 Patientenbezogene Belastungen
5.5.3 Auswirkungen auf die Belegschaft
5.6 Ermittlung der Schutzfaktoren
5.6.1 Allgemeine organisatorische Faktoren
5.6.2 Personelle Faktoren
5.6.3 Bedürfnisorientierte Faktoren
5.7 Zusammenfassende Darstellung der Situation im Krankenhaus
5.8 Gesundheitsökonomische Betrachtung der betrieblichen Implementierung Resilienz steigernder Interventionen im Gesamtkontext eines BGM
6 Praktischer Teil
6.1 Quantitative Methode/Stichprobe
6.2 Durchführung
6.3 Beschreibung der Auswertung und Analyse
6.4 Ergebnispräsentation
6.5 Limitationen
7 Handlungsempfehlungen zur betrieblichen Implementierung
7.1 Webbasierte Trainings
7.2 Online-Trainingsprogramm Resilire
7.3 Projekt und Handlungsempfehlung
8 Diskussion
8.1 Kritische Reflexion
8.2 Empfehlung für weitere Forschung
9 Fazit
Ziel der Arbeit ist es, einen präventiven Ansatz zur Stärkung der Resilienz in das betriebliche Gesundheitsmanagement von Krankenhäusern zu integrieren, um der psychischen Belastung des Personals entgegenzuwirken und eine erfolgreiche Einflussnahme planbar zu machen.
1 Einleitung
„Das Arbeiten am Limit ist ein Dauerzustand“ (Heinrich, C., 2017); „Arbeitsbedingungen im Krankenhaus: Burn-out schon beim Nachwuchs“ (Richter-Kuhlmann, E., 2019); „In Deutschland herrscht seit Jahren Pflegenotstand“ (Hans-Boeckler-Stiftung, 2021) – diese und andere Schlagzeilen resultieren im Allgemeinen aus unterschiedlichen Entwicklungen und spiegeln auch den gegenwärtigen Zustand der Arbeitswelt und ihrer Bedingungen wider. Diese Situation erzeugt bei Beschäftigten Belastungen, die mit psychosozialen und krankmachenden Stressoren in Verbindung gebracht werden (Richter, D., Heckemann, B. Boinay, M., 2014). Derlei Arten von Belastungen sind vor allem beim medizinischen Personal in Krankenhäusern zu beobachten (Richter-Kuhlmann, E., 2019).
Die Zunahme der Belastungen wird mit dem allgemeinen Wandel in der Arbeitswelt und ihren Arbeitsbedingungen in Verbindung gebracht, da diese in Zusammenhang mit Veränderungen der demografischen Konstellationen innerhalb derjenigen Unternehmen stehen, die von der rasanten Entwicklung soziotechnischer Systeme begleitet werden. Beschäftigte und Unternehmen müssen sich aufgrund des allgemeinen Wandels fortwährend neuen Herausforderungen stellen (dngbf, o. D.). Soziotechnische Systeme in Form von sich ständig ändernden Informations- und Kommunikationstechnologien sorgen einerseits dafür, dass die Arbeit erleichtert wird, andererseits führen sie jedoch dazu, jederzeit erreichbar zu sein, sodass sich die Trennung von Arbeits- und Privatsphäre aufhebt (Stegmann, R., Schröder, U. B., 2018).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Belastungssituation von medizinischem Personal und führt in die Relevanz des betrieblichen Gesundheitsmanagements ein.
2 Wandel in der Arbeitswelt: Dieses Kapitel erläutert, wie technologische und demografische Entwicklungen den Arbeitsalltag und die Anforderungen an Angestellte verändern.
3 Belastungs-Beanspruchungs-Ressourcen-Konzept: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Stressentstehung im Kontext aktueller Krankenhausbedingungen und deren ökonomische Auswirkungen dargestellt.
4 Definition Betriebliches Gesundheitsmanagement: Das Kapitel definiert BGM, erläutert den PDCA-Zyklus und die Rolle des Gesundheitsmanagements bei der Prozessverbesserung.
5 Resilienz: Dieser Hauptteil widmet sich der Resilienzforschung, den Faktoren zur Ermittlung von Stressoren und Schutzfaktoren im Krankenhaus.
6 Praktischer Teil: Beschreibung der quantitativen Untersuchung mit einer Mitarbeiterbefragung an einer Wiesbadener Klinik zur Bedarfsermittlung.
7 Handlungsempfehlungen zur betrieblichen Implementierung: Konkretisierung von Interventionen wie webbasierten Trainings und Resilienz-Programmen.
8 Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen, Limitationen der Studie und zukünftige Forschungsbedarfe.
9 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Arbeit und Bestätigung der Forschungsfrage durch die Bestätigung der Hypothesen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Resilienz, Krankenhaus, Stressoren, Gesundheitsförderung, Prävention, Salutogenese, Arbeitsbelastung, psychische Gesundheit, Mitarbeiterbefragung, Interventionsbedarf, soziotechnische Systeme, Patientenzufriedenheit, Arbeitsschutz.
Die Masterarbeit untersucht, wie Resilienz steigernde Maßnahmen in das BGM von Krankenhäusern integriert werden können, um die Gesundheit der Beschäftigten bei zunehmender Arbeitsverdichtung zu erhalten.
Zu den zentralen Feldern gehören die psychische Belastung des Krankenhauspersonals, die Anwendung von Resilienz-Modellen, die ökonomischen Vorteile betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen sowie die Implementierung konkreter Trainingsformate.
Die Forschungsfrage lautet: „Wie kann eine erfolgreiche Einflussnahme für Resilienz steigernde Interventionen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Krankenhäusern geplant werden?“
Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche zu theoretischen Modellen mit einer quantitativen empirischen Studie (Mitarbeiterbefragung an einer Wiesbadener Klinik) zur Erhebung individueller und organisationaler Resilienz.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung von Stressoren und Schutzfaktoren aus der Resilienzforschung, eine Analyse der aktuellen Arbeitsbedingungen im Krankenhaus und die Auswertung der Umfrageergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Resilienz, BGM, Stressbewältigung, Salutogenese und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF).
Die Auswertung zeigte unter anderem einen Interventionsbedarf bezüglich der sozialen Unterstützung und der Bewältigung emotionaler Belastungen, wobei methodische Ansätze wie das „Embodiment“ auf hohe Zustimmung stießen.
Die Arbeit belegt durch Literatur, dass ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis (ROI) durch Investitionen in die Resilienz des Personals erzielt werden kann, indem krankheitsbedingte Fehlzeiten reduziert werden.
Es werden konkrete, kostenneutrale Tools wie webbasierte Trainings und die Installation von Resilienz-Lotsen vorgeschlagen, um Beschäftigte gezielt bei der Ressourcenmobilisierung zu unterstützen.
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