Bachelorarbeit, 2013
49 Seiten, Note: 2,1
1 EINLEITUNG
2 GRUNDLAGEN DES FAIR VALUE ANSATZES NACH IFRS 13
2.1 Anwendungsbereiche
2.2 Definition
2.3 Konvergenz zu US-GAAP
3 ANWENDUNGSFÄLLE DER FAIR VALUE BEWERTUNG
3.1 Überblick
3.2 Finanzinstrumente
3.3 Nicht-finanzielle Vermögenswerte
4 BEWERTUNGSVERFAHREN
4.1 Überblick
4.2 Marktpreisorientierte Verfahren
4.2.1 Marktpreise auf einem aktiven Markt
4.2.2 Analogiemethoden
4.3 Kapitalwertorientierte Verfahren
4.3.1 Unmittelbare Cashflow-Prognose
4.3.2 Methode der Lizenzpreisanalogie
4.3.3 Mehrgewinnmethode
4.3.4 Residualwertmethode
4.4 Kostenorientierte Verfahren
5 FAIR VALUE HIERARCHIE
5.1 Überblick
5.2 Level 1
5.3 Level 2
5.4 Level 3
6 KRITIK AN DER FAIR VALUE-BEWERTUNG
7 FAZIT
8 LITERATURVERZEICHNIS
Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Fair Value als Bewertungsmaßstab in der internationalen Rechnungslegung nach IFRS/IAS, wobei der Schwerpunkt auf den durch IFRS 13 eingeführten Methoden und der Bewertungshierarchie liegt.
2.2 Definition
Gegenwärtig enthält die IFRS-Rechnungslegung in den IAS/IFRS-Standards unterschiedliche Auslegungen des Fair Values, die teilweise voneinander abweichen. Nach IAS 32 bzw. IAS 39 entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögen ausgetauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte. Nach IFRS 13.9 ist der Fair Value der "price that would be received to sell an asset or paid to transfer a liability in an orderly transaction between market participants at the measurement date [...]". Für einen Vermögenswert gilt damit die Aussage, dass ein Fair Value der Preis ist, der beim Verkauf eines Vermögenswerts im Rahmen einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmen am Bewertungstag erhältlich ist.
Die Änderung der Definition des beizulegenden Zeitwerts durch IFRS 13 hat für die Praxis selbst nur minimale Effekte, denn viel entscheidender sind die nach IFRS 13.11 ff. konkretisierten Grundsätze der Zeitwertbemessung. Die offiziell anerkannte Übersetzung des Begriffs Fair Value lautet beizulegender Zeitwert. Damit ist neben den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten der Fair Value (beizulegender Zeitwert) der wichtigste Wertmaßstab in der IFRS-Rechnungslegung.
1 EINLEITUNG: Einführung in die internationale Harmonisierung der Rechnungslegung und die wachsende Bedeutung des Fair Value.
2 GRUNDLAGEN DES FAIR VALUE ANSATZES NACH IFRS 13: Darstellung der Definition, Anwendungsbereiche und der Konvergenzbestrebungen zu US-GAAP.
3 ANWENDUNGSFÄLLE DER FAIR VALUE BEWERTUNG: Analyse der Bewertungspraxis bei Finanzinstrumenten sowie bei materiellen und immateriellen Vermögenswerten.
4 BEWERTUNGSVERFAHREN: Detaillierte Erläuterung der marktpreis-, kapitalwert- und kostenorientierten Methoden zur Ermittlung des Fair Value.
5 FAIR VALUE HIERARCHIE: Erläuterung der dreistufigen Struktur zur Kategorisierung von Bewertungsparametern nach ihrer Objektivität.
6 KRITIK AN DER FAIR VALUE-BEWERTUNG: Kritische Auseinandersetzung mit der Anwendung des Fair Value, insbesondere im Kontext der Finanzkrise.
7 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Neuerungen durch IFRS 13 und Ausblick auf die weitere Entwicklung.
8 LITERATURVERZEICHNIS: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur.
Fair Value, IFRS 13, internationale Rechnungslegung, Bewertungsverfahren, Zeitwertbilanzierung, Finanzinstrumente, Bewertungshierarchie, Marktpreise, Kapitalwert, Anschaffungskosten, IASB, Finanzmarktkrise, Unternehmensbewertung, Bilanzierung, Fair Value Measurement
Die Arbeit analysiert die Bedeutung des Fair Value als zentralen Bewertungsmaßstab in der internationalen Rechnungslegung nach IFRS/IAS mit einem besonderen Fokus auf den Standard IFRS 13.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Fair Value, die praktische Anwendung in Unternehmen sowie die verschiedenen Bewertungsmethoden und die Hierarchisierung der Eingangsgrößen.
Das Ziel ist es, die Komplexität und Anwendbarkeit der Fair Value-Bewertung nach IFRS 13 zu durchleuchten und zu beurteilen, ob diese Methode die Entscheidungsnützlichkeit der Rechnungslegung verbessert.
Es handelt sich um eine analytisch-deskriptive Arbeit, die auf der Auswertung aktueller Rechnungslegungsstandards (IFRS/IAS), Fachliteratur und wissenschaftlichen Untersuchungen basiert.
Im Hauptteil werden die Grundlagen von IFRS 13, die Anwendungsfälle für verschiedene Vermögenswerte, die konkreten Ermittlungsverfahren sowie die Fair Value Hierarchie detailliert dargestellt.
Die wichtigsten Begriffe sind Fair Value, IFRS 13, Zeitwertbilanzierung, Bewertungsverfahren, Bewertungshierarchie und internationale Rechnungslegung.
Je nachdem, ob für ein Bewertungsobjekt aktive Marktpreise (Level 1), beobachtbare Marktdaten (Level 2) oder subjektive Schätzungen (Level 3) verwendet werden, ändert sich die Qualität und die Anforderungen an die Berichterstattung.
Die Analyse beleuchtet kritisch, ob und wie die Fair Value-Bewertung als Krisenbeschleuniger gewirkt hat und inwieweit die neuen Regeln des IFRS 13 diese Problematik adressieren.
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