Bachelorarbeit, 2022
62 Seiten, Note: 1-2
Die Arbeit beschäftigt sich mit der öffentlichen Partizipation von Frauen im antiken Griechenland. Sie untersucht, welche strukturellen und gesellschaftlichen Faktoren zur Unterrepräsentation von Frauen im öffentlichen Raum führten und welche Rolle das Geschlechterverständnis der Zeit dabei spielte.
Die Arbeit gliedert sich in vier Teile. Teil I beleuchtet die antike Gesellschaftsordnung und die Rolle von Frauen in der attischen Demokratie. Dabei wird auf die Sozialstruktur, das patriarchale Gesellschaftssystem und die Wirkungsstätten von Frauen eingegangen.
Teil II untersucht die Ursachen der geringen öffentlichen Partizipation von Frauen. Es werden Faktoren wie das binäre Geschlechterverständnis, Biologismus, Bildung, Ehe und Mutterschaft, Patrilokalität, weibliche Sozialisation und die Pejorisierung der Weiblichkeit analysiert.
Teil III widmet sich den Abweichungen von der Gendernorm. Es werden Beispiele wie die Amazonen, die Figuren Lysistrata und Praxagora in Aristophanes' Komödien und die Philosophin Hipparchia vorgestellt, die die Geschlechterordnung herausforderten.
Die Arbeit behandelt die Themen öffentliche Partizipation, Frauen, Antike, Griechenland, attische Demokratie, Geschlechterordnung, soziale Strukturen, öffentliche Sphäre, Mythologie, Narrative, Sophrosyne, Amazonen, Lysistrata, Praxagora, Hipparchia.
Die Partizipation war stark eingeschränkt. Frauen waren weitgehend auf die private Sphäre (Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft) begrenzt, während die Öffentlichkeit männlich dominiert war.
Ursachen waren das patriarchale Gesellschaftssystem, ein binäres Geschlechterverständnis, mangelnde Bildung für Frauen sowie die Ideale von Keuschheit und Zurückhaltung.
Sophrosyne bezeichnete die weibliche Tugendvorstellung, die insbesondere Keuschheit und Zurückhaltung im öffentlichen Raum forderte.
Ja, die Arbeit nennt Beispiele wie die Philosophin Hipparchia oder fiktive Figuren wie Lysistrata und Praxagora bei Aristophanes, die die Gendernormen herausforderten.
Die Rolle als Ehefrau und Mutter war zentral für die Identität der athenischen Bürgerin, band sie jedoch gleichzeitig fast ausschließlich an das Haus (Oikos).
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