Bachelorarbeit, 2021
62 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Anwendung des Verstärkermodells in der Erziehung. Ziel der Arbeit ist es, die Wirkung und Auswirkung von Belohnung und Bestrafung auf die kindliche Entwicklung anhand einer qualitativen Literaturanalyse und einschlägiger Studien zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas im Kontext des gesellschaftlichen Wandels in der Erziehung beleuchtet. Anschließend erfolgt eine methodische Einführung sowie eine Begriffsklärung, die die zentralen Begriffe wie Erziehung, Erziehungsmittel, Belohnung und Bestrafung definiert.
Im darauf folgenden Kapitel werden die Grundlagen des operanten Konditionierens und die Rahmenbedingungen von Belohnung und Bestrafung in der Lernpsychologie vorgestellt. Es werden zudem verhaltenstherapeutische Methoden wie Token-Systeme und Time-out in Bezug auf ihre Anwendung in der Erziehung erläutert.
Das fünfte Kapitel beleuchtet verschiedene Aspekte von Belohnung und Bestrafung in der Erziehung, darunter Autorität, Macht, Disziplin und Gehorsam. Anschließend werden in Kapitel 6 die Auswirkungen von Belohnung und Bestrafung auf die kindliche Entwicklung, insbesondere hinsichtlich der Wirksamkeit, der emotionalen und moralischen Entwicklung sowie des Lernens und der Motivation, analysiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen der Erziehung, Belohnung, Bestrafung, operantes Konditionieren, Verhaltenstherapie, kindliche Entwicklung, emotionale Entwicklung, Moralentwicklung, Lernen und Motivation. Es werden relevante Studien und Forschungsergebnisse aus der Lernpsychologie und pädagogischen Praxis herangezogen, um ein umfassendes Bild der komplexen Wechselwirkungen zwischen Belohnung, Bestrafung und der kindlichen Entwicklung zu zeichnen.
Das Modell basiert auf der Lernpsychologie (operantes Konditionieren) und nutzt Belohnung und Bestrafung, um erwünschtes Verhalten zu fördern und unerwünschtes zu reduzieren.
Ein unsachgemäßer Einsatz kann die emotionale Entwicklung schädigen, die intrinsische Motivation untergraben (Korrumpierungseffekt) und das moralische Handeln auf bloßen Gehorsam reduzieren.
Dies beschreibt das Phänomen, dass eine ursprünglich vorhandene innere Freude an einer Tätigkeit durch äußere Belohnungen verdrängt wird, sodass das Kind die Tätigkeit nur noch für die Belohnung ausführt.
Token-Systeme sind Verstärkerpläne, bei denen Kinder für positives Verhalten Punkte oder Symbole (Token) erhalten, die sie später gegen materielle oder immaterielle Belohnungen eintauschen können.
Die Arbeit grenzt pädagogisch begründete Konsequenzen von bloßen Machtdemonstrationen und Disziplinarmaßnahmen ab, die oft auf Dominanz statt auf Lerneffekten basieren.
Da Verstärkerinstrumente stark kontrollierend wirken, müssen Pädagogen reflektieren, ob sie die Autonomie des Kindes fördern oder lediglich Gehorsam erzwingen.
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