Bachelorarbeit, 2019
71 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffserklärung Kompetenzen
2.2 Die Bedeutung von Kompetenzen in der Pflegeausbildung
2.3 Hintergründe zum Skills Lab
2.4 Die Implementierung von Skills Lab in der Pflegeausbildung
2.5 Die Bedeutung des Konstruktivismus
2.6 Selbstgesteuertes Lernen
2.7 Das Kooperative Lernen
2.8 Das problemorientierte Lernen
2.9 Die Merkmale des problemorientierten Unterrichts
2.10 Die Ziele des problemorientierten Unterrichts
2.11 Die Rolle der Teilnehmenden
2.12 Die Rolle der Dozierenden
2.13 Der Ablauf des problemorientierten Lernens
3. Methodik
4. Ergebnisse aus den Studien zum problemorientierten Lernen in Verbindung mit Skills Lab
5. Diskussion
5.1 Limitationen
6. Fazit
Die Arbeit untersucht die Effektivität einer kombinierten Anwendung von problemorientiertem Lernen (POL) und dem Skills-Lab-Konzept in der generalistischen Krankenpflegeausbildung zur Förderung beruflicher Handlungskompetenzen. Hierbei wird analysiert, inwieweit diese didaktische Verknüpfung geeignet ist, das theoriegeleitete Wissen mit praktischen Fertigkeiten für komplexe klinische Versorgungsanforderungen zu verknüpfen.
2.9 Die Merkmale des problemorientierten Unterrichts
Die Lehr- und Lernmethoden des problemorientierten Unterrichts setzen sich zusammen aus den Merkmalen des gemäßigten Konstruktivismus, die das nachhaltige Lernen unterstützen. Die Anforderung des problemorientierten Lernens an die Lernenden ist der Besitz von kommunikativen und personalen Kompetenzen. Diese werden ebenfalls im Pflegeberuf gefordert, wo komplexes, ganzheitliches Denken und eigenständige Problemlösestrategien verlangt werden.
Es gibt bestimmte Merkmale, die das problemorientierte Lernen auszeichnen. So stehen bei dieser Methode das Problem sowie die Anwendung des neu erworbenen Wissens über die Problemlösung im Vordergrund. Wie die Situation zu bewältigen ist, bleibt offen. Eine Problemlösung kann auch über mehrere Wege möglich sein. In Kleingruppen von vier bis acht Personen wird gelernt und gearbeitet. Die Auszubildenden und Studierenden recherchieren die Information zur Lösung eigenständig und übernehmen in ihrem Lernprozess den aktiven Part. In die Problemlösung werden die Vorkenntnisse der Teilnehmenden miteingeschlossen. Anschließend erhalten sie für ihre erbrachte Arbeit eine Rückmeldung von den Lehrenden. Darüber hinaus werden sie durch die Lehrpersonen unterstützt und begleitet. Das Ziel der Arbeit in Kleingruppen ist es, Sachverhalte eigenständig zu erarbeiten und zu erfassen. Die Rolle der Dozierenden ist lediglich die von Beratenden, die die Lerngruppe weder führen noch belehren. Sie müssen die intrinsische Motivation der Lernenden fördern und ihr Interesse wecken.
Bevor die Methode durchgeführt werden kann, müssen die Lernenden eine ausführliche Vorbereitung zum problemorientierten Lernen erhalten und das Konzept erst einmal kennenlernen. Im Unterschied zum normalen Unterricht, bei dem die Lehrperson das Wissen an die Lernenden überträgt, sind beim problemorientierten Lernen die Gruppen dazu verpflichtet, ihre Kenntnisse untereinander auszutauschen. Somit findet ebenfalls eine Wechselbeziehung innerhalb der Gruppe statt. Problemorientiertes Lernen schult die Eigen- und Selbstständigkeit bei der Lösungsfindung zu vielfältigen pflegerischen Problemstellungen, unterstützt Kommunikation und Austausch und fördert bei den Lernenden den sozialen Wissenserwerb in einem Team.
1. Einleitung: Die Arbeit verortet das problemorientierte Lernen und das Skills Lab als innovative pädagogische Antwort auf die Anforderungen der generalistischen Pflegeausbildung.
2. Theoretischer Hintergrund: Es erfolgt eine fundierte Darstellung der Kompetenzbegriffe, konstruktivistischer Lerntheorien sowie der methodischen Grundlagen von selbstgesteuertem und kooperativem Lernen.
3. Methodik: Der Autor beschreibt das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche und die Kriterien zur kriteriengeleiteten Auswahl empirischer Studien.
4. Ergebnisse aus den Studien zum problemorientierten Lernen in Verbindung mit Skills Lab: In diesem Kapitel werden sieben internationale quantitative Studien hinsichtlich ihrer Interventionen und Ergebnisse bei der Kompetenzförderung detailliert analysiert.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, wobei insbesondere Limitationen der Studien, die Übertragbarkeit auf das deutsche Bildungssystem und methodische Divergenzen erörtert werden.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Integrationsmöglichkeiten beider Methoden in Deutschland und gibt Ausblicke auf zukünftige Anforderungen an die pflegepädagogische Praxis.
Problemorientiertes Lernen, Skills Lab, Pflegeausbildung, Handlungskompetenz, Konstruktivismus, Selbstgesteuertes Lernen, Simulation, Pflegepädagogik, Kompetenzförderung, Praxistransfer, Klinisches Lernen, Interprofessionelle Zusammenarbeit, Wissenserwerb, Reflexion, Generalistische Pflege.
Die Arbeit untersucht die Synergieeffekte von problemorientiertem Lernen und dem Skills-Lab-Konzept, um die berufliche Handlungskompetenz von Auszubildenden in der Krankenpflege gezielt zu fördern.
Im Mittelpunkt stehen die didaktische Verknüpfung von Theorie und Praxis, moderne konstruktivistische Lernmodelle sowie die Kompetenzentwicklung in klinischen Simulationsumgebungen.
Die leitende Forschungsfrage ist, ob die kombinierte Anwendung von problemorientiertem Lernen und Skills Lab die Ausbildung generalistischer Pflegefachkräfte hinsichtlich ihrer Kompetenzentwicklung effektiv unterstützt.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse, bei der quantitative Studien zur Evaluation beider Lehrmethoden in der pflegerischen Ausbildung ausgewertet wurden.
Neben einer theoretischen Fundierung werden empirische Ergebnisse aus internationalen Studien analysiert und kritisch mit Blick auf Limitationen und Implementierungserfordernisse für deutsche Pflegeschulen diskutiert.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Kompetenzentwicklung, Skills Lab, Problemorientiertes Lernen (POL), Simulation und generalistische Pflegeausbildung geprägt.
Der Siebensprung fungiert als strukturgebender Prozess des problemorientierten Lernens, der den Lernenden hilft, systematisches Wissen zu erarbeiten und individuelle Lernziele aus Problemszenarien abzuleiten.
Die Implementierung stößt auf Hindernisse wie den Fachkräftemangel, hohe Kosten für die bauliche und technische Ausstattung der Skills-Labs-Räume sowie den hohen pädagogischen Vorbereitungsaufwand für Dozenten.
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