Masterarbeit, 2022
94 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Wissenschaftliche Relevanz des Themas
1.2 Praktische Relevanz des Themas
1.3 Zielsetzung und Fragestellung
1.4 Literaturrecherche
1.5 Vorgehen und Gliederung der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definitionsansatz digitale Plattform
2.1.1 Plattformmodell nach Gausemeier
2.1.1.1 Rollen innerhalb einer Onlineplattform
2.1.1.2 Two-sided Market bzw. mehrseitige Märkte
2.1.2 Definition digitale Business-to-Business-Handelsplattformen
2.2 Eingrenzung des Begriffs Start-up
2.3 Kennzahlen für die Messung des Erfolgs von Onlineplattformen
2.3.1 Die acht S-Erfolgsfaktoren im Onlinehandel
2.3.2 Das Profit-Impact-of-Market-Strategies-Konzept
2.3.3 Die sechs Erfolgsfaktoren des Unternehmens
2.4 Zwischenfazit
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Datenerhebung
3.1.1 Stichprobe
3.1.2 Herleitung und Aufbau des Interviewleitfadens
3.1.3 Interviewsetting
3.2 Datenauswertung [Datenaufbereitung, Kodierung, Kategorienbildung]
3.2.1 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
3.2.2 Kategoriendefinition und Kodierungskatalog
3.3 Einhaltung der Gütekriterien
4 Ergebnisse
4.1 Darstellung der Ergebnisse
4.2 Interpretation der Ergebnisse
5 Diskussion
5.1 Arbeitshypothesen im Gesamtzusammenhang
5.2 Angrenzende Theorien im Vergleich zur vorliegenden explorativen Forschungsarbeit
5.3 Leitfaden für Start-ups zur erfolgsorientierten Nutzung digitaler Business-to-Business-Handelsplattformen
6 Fazit
6.1 Relevante Forschungserkenntnisse
6.2 Darstellung des methodischen Vorgehens
6.3 Beantwortung der Forschungsfrage und Überprüfung der Arbeitshypothesen
6.4 Limitationen der Forschungsarbeit
6.5 Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Erfolgsfaktoren für digitale B2B-Handelsplattformen aus der Sicht von Food-Start-ups zu identifizieren und systematisieren, um einen praktischen Leitfaden für den Markteintritt in den Lebensmitteleinzelhandel zu entwickeln.
2.1.1.1 Rollen innerhalb einer Onlineplattform
Das in Abbildung 1 dargestellte PM mit seinen spezifischen Rollen dient der Übersicht und kann auf digitale B2B-Handelsplattformen übertragen werden. Als Beispiel wäre der Plattformkern mit Hersteller und Eigentümer eine Onlineplattform wie Edeka Foodstarter, Foodnewcomer oder auch Voilà. Der Nutzer wäre hier der Händler, der Anbieter wären die Start-ups, die dort ihre Produkte zum Verkauf bzw. Einkauf der Händler anbieten. Partnerschaften auf der Plattformteilnehmerebene werden in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) plattformspezifisch benannt, sie sind entsprechend differenziert. Das Plattformumfeld sind allgemeine Gerichte oder Rechtsprechungen, die für eine ordnungsgemäße Nutzung aller Parteien Sorge tragen.
Den Plattformkern, den die IT-Architektur beschreibt, teilen sich zwei Gruppen. Hier sind einerseits die Entwickler einer Plattform (= Hersteller) sowie die Besitzer einer Plattform (= Eigentümer) aufgeführt. Die Nutzeroberfläche stellt i. d. R. das Interface dar.
Wie bereits in Kapitel 2.1.1 erwähnt gibt es diverse Rollen innerhalb eines Plattformgefüges. Folgende Rollen/Bereiche sind bei einer digitalen B2B-Handelsplattform üblich (vgl. Abbildung 1):
1. Der Plattformkern
Der Plattformkern beschreibt die technische Infrastruktur der jeweiligen Plattform. Sie ist je nach Plattform unterschiedlich und wird erfahrungsgemäß von einem Entwickler(-team) kreiert. Der Kern einer digitalen Plattform wird durch mindestens eine Datenbank beschrieben. Darauf basierend können weitere Aspekte notwendig sein, um eine Datenbank betriebsfähig zu machen. Dazu zählen beispielsweise ein Datenstrukturspeicher, eine Datenbank, eine Suchmaschine sowie ein Datenmanagementsystem, so gesehen Backend-Komponenten. Wie Abbildung 1 aufzeigt kann auch der Hersteller (Entwickler) Besitzer (Eigentümer) sein.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von digitalen Plattformen ein und begründet die Notwendigkeit einer spezifischen Analyse für Food-Start-ups durch eine explorative Studie.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert Konzepte wie digitale Plattformmodelle, den Two-sided Market und bestehende Erfolgsfaktoren-Modelle, um das theoretische Fundament für die Untersuchung zu bilden.
3 Methodisches Vorgehen: Hier wird das explorative, qualitative Forschungsdesign sowie die Durchführung und Auswertung semistrukturierter Experteninterviews mit Start-up-Vertretern detailliert beschrieben.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die durch die Inhaltsanalyse nach Mayring extrahierten Erfolgsfaktoren und Kategorien, die sich für die untersuchten Start-ups als maßgeblich erwiesen haben.
5 Diskussion: Die gewonnenen Erkenntnisse werden kritisch hinterfragt, mit den theoretischen Modellen aus Kapitel 2 verglichen und in Form eines Leitfadens für die Praxis aufbereitet.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Forschungserkenntnis zusammen, thematisiert die Limitationen der Arbeit und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe in der Plattformökonomie.
Plattformökonomie, B2B-Handelsplattformen, Food-Start-ups, Erfolgsfaktoren, Markteintritt, Digitale Plattform, Netzwerkeffekte, Two-sided Market, qualitative Inhaltsanalyse, FMCG, Plattformangebot, Leitfaden, Onlinehandel, Business Consulting, Unternehmensstrategie.
Die Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren für digitale B2B-Handelsplattformen, die von Food-Start-ups für den Markteintritt genutzt werden.
Zentrale Themen sind die Plattformökonomie, die spezifische Situation von Food-Start-ups in der FMCG-Branche sowie Instrumente zur Messung des Erfolgs und der Leistungsfähigkeit auf digitalen Plattformen.
Ziel ist es, eine wissenschaftliche Grundlage zu schaffen und einen ersten praxisorientierten Leitfaden bzw. eine Checkliste für Start-ups zu erstellen, die ihre Produkte über B2B-Plattformen vertreiben möchten.
Die Autorin führt einen explorativen Forschungsansatz durch und nutzt die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung von semistrukturierten Experteninterviews mit vier Start-up-Gründern.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Aufarbeitung von Plattformmodellen, die Erläuterung der Forschungsmethodik und die detaillierte Darstellung sowie Diskussion der Ergebnisse aus den Experteninterviews.
Die wichtigsten Begriffe sind Food-Start-ups, B2B-Handelsplattformen, Erfolgsfaktoren, Plattformökonomie und Markteintritt.
Die Interviews zeigen, dass Netzwerkeffekte als ein wesentlicher Erfolgsfaktor wahrgenommen werden, da sie den Erstkontakt zu Handelspartnern erleichtern, jedoch aktiv durch die Start-ups selbst genutzt werden müssen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Kosten, beispielsweise für Credits auf Plattformen, zwar als Investition gesehen werden sollten, aber bei frühen Gründungsphasen kritisch hinterfragt werden müssen, um einen positiven ROI zu erzielen.
Die Untersuchung ergab, dass Start-ups aus Zeit- und Effizienzdruck IT-Security als Randbedingung behandeln und den Sicherheitsstandards bestehender großer Handelsplattformen weitgehend blind vertrauen.
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