Masterarbeit, 2021
149 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Ausgangspunkt und Problemstellung
1.2. Ziele und Forschungsfrage
1.3. Methodische Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Controlling
2.1.1. Entstehung und Entwicklung des Controllings
2.1.2. Definition der Begrifflichkeiten
2.1.3. Controlling-Konzeptionen
2.1.4. Aufgaben- und Funktionsspektrum des Controllings
2.1.5. Rollen und Kompetenzen der Controller
2.2. Organisation
2.2.1. Organisationsbegriff/-theorie
2.2.2. Aufbauorganisation
2.2.3. Ablauforganisation
2.3. Organisation des Controllings
2.3.1. Aufbauorganisation des Controllings
2.3.2. Ablauforganisation des Controllings
3. Empirische Untersuchung
3.1. Verwendete Methodik
3.2. Untersuchungs- und Erhebungsobjekte
4. Einfluss der digitalen Transformation auf das Controlling
4.1. Begriffliche Einordnung
4.2. Digitale Treiber im Controlling
4.3. Status quo der digitalen Transformation
4.4. Aufbauorganisation
4.5. Ablauforganisation
4.6. Veränderungen der Kompetenzprofile und Rollen
4.7. Exkurs: Einfluss der COVID-19-Pandemie
5. Schlussbetrachtung
5.1. Zusammenfassung und Beantwortung der Forschungsfragen
5.2. Kritische Betrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss der Digitalisierung und digitalen Transformation auf die Aufbau- und Ablauforganisation des Controllings in Deutschland. Ziel ist es, ein empirisches Bild über aktuelle organisatorische Anpassungsbedarfe, den Einsatz verschiedener Technologien sowie die Veränderung von Rollen- und Kompetenzprofilen im Controlling zu zeichnen und den Bedeutungszuwachs sowie die Herausforderungen dieser Transformation zu beleuchten.
4.1. Begriffliche Einordnung
Die Digitalisierung ist ein fortwährender disruptiver Faktor mit Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Das Ausmaß der ausgelösten Veränderungsprozesse wird mit denen der Industriellen Revolution im 18. und 19. Jahrhundert verglichen. Mit der Vorstellung des ersten Mikrochips durch die Intel Corporation 1971 und der damit verbundenen exponentiellen Leistungssteigerung, Miniaturisierung bei gleichzeitigem Kostenverfall, begann die weltweite Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechniken. Diese bilden den Kern der Digitalisierung. Mit der ausgelösten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation sind, neben Herausforderungen und Risiken, auch Chancen verbunden.
Die Digitalisierung ist seit Jahrzehnten aus der Controlling-Diskussion in der wissenschaftlichen und vor allem der praxisnahen Literatur nicht wegzudenken. Dabei werden verschiedene Treiber, Veränderungen, Technologien und Entwicklungen unter dem Oberbegriff „Digitalisierung“ zusammengefasst. Ursprünglich beschreibt das Wort „Digitalisierung“ lediglich den technischen Prozess der Umwandlung von physischen, analogen Informationen in digitale Formate, bestehend aus Binärcode. Digitale Repräsentationen analoger Informationen lassen sich beliebig oft und nahezu kostenlos kopieren und sind schnell weltweit übertragbar. Sie sind einfacher und flexibler zu bearbeiten und zu komprimieren. Zudem ist eine Langzeitarchivierung ohne Qualitätsverlust möglich. Moderne Informationstechnik wie beispielsweise Computer, Smartphones, Kommunikationsnetze, Internetanwendungen und Datenbanken wären ohne die Digitalisierung nicht möglich. Neben der Digitalisierung von Informationen und Prozessen gibt es digitale Geschäftsmodelle und digitale Produkte bzw. Dienstleistungen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Digitalisierung als Treiber disruptiver Veränderungen und definiert das Ziel, den Einfluss der digitalen Transformation auf die Controllingorganisation empirisch zu untersuchen.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Historie, Konzeptionen und Aufgaben von Controlling sowie die organisationstheoretischen Grundlagen von Aufbau- und Ablauforganisation.
3. Empirische Untersuchung: Hier werden die Methodik der Befragung von zwölf Führungspersonen sowie die Charakteristika der erhobenen Unternehmensdaten dargelegt.
4. Einfluss der digitalen Transformation auf das Controlling: Das Kernkapitel analysiert den Status quo, technologische Treiber, organisatorische Anpassungen sowie Veränderungen in Kompetenzprofilen und Rollen im Zuge der digitalen Transformation.
5. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und bietet eine kritische Würdigung sowie einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Controlling, Digitale Transformation, Digitalisierung, Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Business Intelligence, Data Analytics, Prozessmodell, Controller, Data Scientist, Künstliche Intelligenz, Robotic Process Automation, Veränderungsprozesse, Management Accounting, Organisationsgestaltung
Die Arbeit analysiert, wie die digitale Transformation die internen Organisationsstrukturen und Prozesse des Controllings in deutschen Unternehmen beeinflusst.
Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung der aufbau- und ablauforganisatorischen Anpassungen, der Nutzung digitaler Technologien und der Entwicklung neuer Rollenprofile im Controlling-Umfeld.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu ermitteln, ob und wie die digitale Transformation Controllingorganisationen verändert, welche Prozesse dabei besonders betroffen sind und inwiefern sich Anforderungen an Controller-Kompetenzen und Rollenbilder verschieben.
Es wurde eine empirische Studie durchgeführt, in deren Rahmen insgesamt zwölf Führungspersonen aus dem Controlling- und Finanzbereich verschiedener Unternehmen mittels eines strukturierten Online-Fragebogens befragt wurden.
Im Hauptteil werden zunächst die technologischen Treiber der Digitalisierung analysiert, gefolgt von einer Untersuchung der Auswirkungen auf die Aufbauorganisation, der Prozessveränderungen in der Ablauforganisation sowie der sich wandelnden Rolle des Controllers.
Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Controlling, Digitale Transformation, Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Business Intelligence, Data Analytics, Künstliche Intelligenz und Data Scientist.
Die Pandemie fungiert als Katalysator, der die Bedeutung von digitalen Technologien zur Stärkung der Robustheit gegenüber unvorhersehbaren Markt- und Umweltveränderungen verdeutlicht hat, wobei besonders KI und Analytics als vorteilhaft bewertet wurden.
Die Studie zeigt, dass sich die Rollen ergänzen; der Controller konzentriert sich weiterhin auf die betriebswirtschaftliche Beratung („Business Partner“), während der Data Scientist stärker methodisch-analytische Aufgaben im Umgang mit komplexen Datenmengen übernimmt.
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