Bachelorarbeit, 2020
41 Seiten, Note: 1,5
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Genese der empirisch fundierten Wissenschaften nachzuzeichnen. Dabei wird die Entwicklung vom traditionellen "Deus ex Machina"-Prinzip zum kritisch-rationalen Denken beleuchtet. Die Arbeit untersucht, wie sich das menschliche Wissen über die Welt im Laufe der Geschichte durch den Einsatz von Vernunft und empirischer Beobachtung transformiert hat.
Die Einleitung führt in das Thema der Genese der empirisch fundierten Wissenschaften ein und stellt die zentrale Frage nach dem Übergang vom traditionellen Wissen zum kritisch-rationalen Denken. Kapitel 2 erläutert das Prinzip des "Deus ex Machina" in seiner Verwendung im antiken Theater sowie aus religionswissenschaftlicher Perspektive. Kapitel 3 beleuchtet die Entstehung der Wissenschaft in der griechischen Antike, insbesondere die Ionische Aufklärung und die Desakralisierung des Kosmos durch Anaxagoras. Es werden die Attische Philosophie und die Schule von Alexandria als wichtige Stationen der frühen Wissenschaftsgeschichte dargestellt. Kapitel 4 befasst sich mit dem Einfluss des abrahamitischen Monotheismus auf die Entwicklung der Wissenschaft. Kapitel 5 analysiert die Wiederentdeckung und Erweiterung des antiken Wissens in der Neuzeit, inklusive der Rolle von Entdeckungen, Naturkatastrophen und Glaubenskrisen. Kapitel 6 konzentriert sich auf die Arbeit von Alexander von Humboldt und Charles Darwin, die durch ihre Forschungsreisen und Erkenntnisse maßgeblich die Entwicklung der empirischen Wissenschaften prägten.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Themenfelder Empirismus, wissenschaftliches Denken, "Deus ex Machina", Antike Philosophie, griechische Wissenschaft, abrahamitischer Monotheismus, Entdeckungsreisen, Naturkatastrophen, Glaubenskrisen, Alexander von Humboldt, Charles Darwin.
Es steht für die traditionelle Erklärung von Naturphänomenen durch göttliches Eingreifen, die im Zuge der Verwissenschaftlichung durch rationales Denken ersetzt wurde.
Sie markiert den Beginn der griechischen Antike, in der Denker wie Anaxagoras begannen, den Kosmos zu desakralisieren und natürliche Erklärungen zu suchen.
Humboldt durch die systematische Vermessung der Natur und Darwin durch seine Evolutionstheorie, die beide auf empirischer Beobachtung und Reisen basierten.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Spannungsfelder zwischen religiösem Dogma und der Entwicklung unabhängiger wissenschaftlicher Empirie.
Das Ziel ist die Transformation von bloßem Wissen in methodisch fundierte Wissenschaft durch Vernunft und empirische Überprüfung.
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