Examensarbeit, 2009
70 Seiten, Note: 1,2
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie handlungs- und produktionsorientierte Verfahren im Literaturunterricht zum Verständnis von epischen Langformen wie Romanen beitragen können. Dabei wird exemplarisch der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane analysiert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz von handlungs- und produktionsorientierten Verfahren im Literaturunterricht darlegt. Anschließend wird der Begriff des handlungs- und produktionsorientierten Ansatzes definiert und seine historische Entwicklung sowie verschiedene Akzentuierungen erläutert. Kapitel 5 stellt die Grundprinzipien und Ziele des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts vor, wobei der Fokus auf der Romandidaktik liegt. Kapitel 6 gibt einen Überblick über verschiedene Methoden des handlungs- und produktionsorientierten Ansatzes, die sich für die Behandlung von Romanen im Unterricht eignen. In Kapitel 7 wird Kritik an der handlungs- und produktionsorientierten Arbeitsweise diskutiert und erwidert.
Im zweiten Teil der Arbeit wird der Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane betrachtet und anhand dieses Werkes aufgezeigt, wie ein sinnvoller handlungs- und produktionsorientierter Umgang mit einem Roman aussehen kann. Kapitel 8 behandelt didaktische Vorüberlegungen zum Einsatz des Romans im Unterricht und macht allgemeine Anmerkungen zu untersuchten Lehrerhandreichungen und Lektürehilfen. Die beiden folgenden Kapitel, 10.1 und 10.2, stellen und analysieren zwei handlungs- und produktionsorientierte Arbeitsweisen aus den Lehrmaterialien zu „Effi Briest“ und untersuchen ihre Ziele, ihre Begründung und ihre Eignung für die Erschließung des Romans.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der handlungs- und produktionsorientierten Verfahren im Literaturunterricht, besonders mit Blick auf die Romandidaktik. Sie fokussiert auf die didaktische Erschließung von epischen Langformen, insbesondere des Romans „Effi Briest“ von Theodor Fontane. Wichtige Schlüsselbegriffe sind: Handlungs- und Produktionsorientierung, Romanlektüre, epische Langform, Textproduktive Verfahren, Szenische Verfahren, Visuelle Verfahren, Akustische Verfahren, Mediendidaktik, Leseförderung, Imaginationsfähigkeit, Identitätsfindung, Fremdverstehen, Theodor Fontane, „Effi Briest“.
Dies sind Methoden im Literaturunterricht, die Schüler dazu anregen, aktiv mit Texten umzugehen, z. B. durch das Schreiben eigener Texte, szenisches Spiel oder visuelle Gestaltung.
Fontanes Roman ist eine klassische epische Langform, an der gezeigt werden kann, wie komplexe gesellschaftliche Themen durch aktive Methoden besser erschlossen werden können.
Ziele sind unter anderem die Förderung der Imaginationsfähigkeit, die Leseförderung, die Identitätsfindung und das Fremdverstehen literarischer Figuren.
Die Arbeit untersucht visuelle Verfahren zur Erzähltechnik (epische Ausführlichkeit) und szenische Verfahren zur Analyse der Figurenbeziehungen.
Ja, die Arbeit setzt sich kritisch mit Einwänden auseinander und erwidert diese im Kontext der gymnasialen Oberstufe.
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