Bachelorarbeit, 2021
53 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit untersucht den antimuslimischen Rassismus in Deutschland. Sie beleuchtet die historische Entstehung und die theoretischen Erklärungsansätze von Rassismus, analysiert die politischen Strömungen und Bewegungen, die den Islam in Deutschland diskriminieren, und untersucht die Erfahrungen von Musliminnen und Muslimen mit antimuslimischem Rassismus anhand von narrativen Interviews.
Die Einleitung führt in die Problematik des antimuslimischen Rassismus ein, die aus den Terroranschlägen des 11. September 2001 resultiert. Es wird die Entstehung von Vorurteilen und Diskriminierung gegenüber Musliminnen und Muslimen in Deutschland beleuchtet.
Das Kapitel "Begriffserklärung" definiert die zentralen Begriffe "Antimuslimischer Rassismus" und "Islamphobie", wobei die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Begriffe hervorgehoben werden.
Die Rassismus Theorie im dritten Kapitel beleuchtet den aktuellen Forschungsstand, die historische Entstehung und die Funktionen von Rassismus. Es werden unterschiedliche theoretische Ansätze vorgestellt, die zur Erklärung von Rassismus und seiner Auswirkungen beitragen.
Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit antimuslimischen Strömungen auf politischer Ebene, wobei rechtsorientierte Parteien wie die AfD und Pro-NRW, sowie islamfeindliche Bewegungen wie Pegida und die Identitäre Bewegung untersucht werden.
Das Kapitel "Eigene Datenerhebung in Form des narrativen Interviews" stellt die Methode des narrativen Interviews vor und beschreibt die Durchführung der Datenerhebung. Es werden die Interviewpartner, der Leitfaden sowie die Auswertungsmethode der transkribierten Interviews vorgestellt.
Antimuslimischer Rassismus, Islamphobie, Rassismus Theorie, Neo-Rassismus, Rechtspopulismus, Islamfeindlichkeit, Identitäre Bewegung, Pegida, AfD, Pro-NRW, narrative Interviews, Deutschland, Diskriminierung, Islam.
Islamphobie bezieht sich oft auf die Ablehnung der Religion, während antimuslimischer Rassismus die Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer (zugeschriebenen) muslimischen Identität beschreibt.
Er zeigt sich in Wahlprogrammen rechtspopulistischer Parteien, diskriminierenden Forderungen sozialer Bewegungen und einer systematischen Unterdrückung religiöser Praktiken.
Pegida und ähnliche Bewegungen fungieren als Plattformen für die Verbreitung islamfeindlicher Ressentiments und beeinflussen den öffentlichen Diskurs massiv.
Es ist eine Methode der Datenerhebung, bei der Betroffene frei von ihren persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung erzählen, um tiefe Einblicke in ihre Lebensrealität zu geben.
Die Arbeit nutzt Ansätze von Claus Melter und Paul Mecheril, um die Funktionen und Ursachen rassistischer Denkweisen in der modernen Gesellschaft zu erklären.
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