Diplomarbeit, 2008
122 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht kiezorientierte Prävention von Kinder- und Jugendgewalt in den Berliner Bezirken Kreuzberg, Neukölln und Wedding. Ziel ist es, die bestehenden Probleme, die Arbeitsweisen der Präventionsprojekte und deren Erfolge und Optimierungsbedarf zu analysieren.
Kapitel 1 führt in die Thematik ein und beleuchtet die öffentliche Wahrnehmung von Kinder- und Jugendgewalt. Kapitel 2 definiert relevante Begriffe. Kapitel 3 untersucht abweichendes Verhalten und soziale Kontrolle. Kapitel 4 analysiert mögliche Entstehungsgründe von Kinder- und Jugendgewalt, inklusive sozialisatorischer Bedingungen und geschlechtsspezifischer Aspekte. Kapitel 5 befasst sich mit verschiedenen Präventionsebenen und -ansätzen, mit besonderem Fokus auf kiezorientierte Prävention. Kapitel 6 beschreibt die drei Untersuchungsgebiete (Kreuzberg, Neukölln, Wedding) und deren soziodemografische Merkmale. Kapitel 7 erläutert die Methodik der empirischen Untersuchung, einschließlich der Auswahl der Interviewpartner und der Auswertungsstrategie. Kapitel 8 präsentiert die Untersuchungsergebnisse zu bestehenden Problemen, Projektkonzeption, Arbeitsweise, Vernetzung und Kooperation sowie individuellen Erfolgen und Optimierungsbedarf.
Kiezorientierte Prävention, Kinder- und Jugendgewalt, Berlin (Kreuzberg, Neukölln, Wedding), Sozialisation, Integration, Jugendhilfe, empirische Untersuchung, Experteninterviews.
Es handelt sich um lokale Maßnahmen der Gewaltprävention, die direkt im Lebensumfeld (Kiez) von Kindern und Jugendlichen ansetzen.
Die Arbeit untersucht Projekte in den Bezirken Neukölln, Kreuzberg und Wedding.
Gewaltprävention ist oft kommunale Aufgabe oder Ländersache, da lokale Probleme spezifische, auf den Sozialraum zugeschnittene Lösungen erfordern.
Streetworker leisten aufsuchende Jugendarbeit, bieten alternative Konfliktlösungsstrategien an und fungieren als Brücke zwischen Jugendlichen und Institutionen.
Medien prägen oft ein stigmatisierendes Bild bestimmter Bezirke, was die Arbeit der Projekte sowohl erschweren als auch in den Fokus rücken kann.
Ursachen liegen oft in schwierigen Sozialisationsbedingungen, fehlender Integration, Perspektivlosigkeit und dem Einfluss von Subkulturen.
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