Magisterarbeit, 2007
125 Seiten, Note: 1,0
Diese Magisterarbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen ökonomischen und literarischen Diskursen in der Gegenwartsliteratur. Sie analysiert, wie ökonomische Prinzipien und Modelle die poetische Sprache und Erzählverfahren beeinflussen und umgekehrt, wie ökonomische Themen literarisch gestaltet und imaginativ aufgeladen werden. Die Arbeit konzentriert sich auf eine vergleichende Analyse zweier Romane.
Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des literarischen Interesses an ökonomischen Themen. Kapitel 2 beschreibt die methodologische Vorgehensweise und stellt die ausgewählten Romane vor. Kapitel 3 analysiert die Darstellung der Wirtschaft als Erzählung und die ökonomische Kodierung des Poetischen. Kapitel 4 untersucht die poetischen Verfahren in den beiden Romanen, fokussiert auf die Aneignung ökonomischer Strategien und die Ästhetisierung wirtschaftlicher Diskurse, inklusive der Analyse von Erzählstrukturen und intertextuellen Bezügen.
Gegenwartsliteratur, Ökonomie, Literatur, Erzählverfahren, monetäre Semiotik, ökonomische Kodierung, poetische Sprache, vergleichende Analyse, Romananalyse, Verschwendung, Werttheorie.
Analysiert werden "Das Jahr der Wunder" von Rainer Merkel und "Wenn wir sterben" von Ernst-Wilhelm Händler.
Ein interdisziplinärer Forschungsansatz, der den Dialog zwischen Wirtschafts- und Literaturwissenschaften fördert und Parallelen zwischen Geld und Sprache untersucht.
Ökonomische Theorien und die Logik des Tausches werden genutzt, um Erzählstrategien, Metaphern und die Struktur der Romane zu beschreiben.
Simmels Werk dient als theoretische Grundlage, um die Fiktionalität des Geldes und dessen Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen zu verstehen.
Es beschreibt, wie Literatur wirtschaftliche Abläufe durch poetische Mittel darstellt und dadurch ein spezifisches Wissen über das Ökonomische hervorbringt.
Die moderne Literatur zeigt einen ambivalenteren Umgang mit dem ökonomischen Feld und schenkt dessen Sprech- und Wahrnehmungsweisen neue Aufmerksamkeit.
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