Examensarbeit, 2008
58 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Rolle der Kommunen im deutschen Föderalismus, insbesondere im Kontext der Föderalismusreformen I und II. Sie analysiert die Auswirkungen dieser Reformen auf die kommunale Selbstverwaltung und die Finanzen der Kommunen.
Die Einleitung stellt die Bedeutung der Kommunen für den deutschen Rechtsstaat heraus. Kapitel 2 beschreibt den kooperativen Föderalismus vor der Reform I, einschließlich Kompetenzverteilung und Politikverflechtung. Kapitel 3 konzentriert sich auf die Kommunen selbst: ihren Begriff, rechtliche Grundlagen, Aufgaben, Finanzen und die Politikverflechtung. Kapitel 4 bietet ein Zwischenfazit zur Rolle der Kommunen im föderativen System. Kapitel 5 behandelt die Föderalismusreform I, ihre Ziele, Umsetzung, Kritik und die Auswirkungen auf die Kommunen in verschiedenen Politikfeldern. Kapitel 6 beleuchtet die Notwendigkeit der Föderalismusreform II, die damit verbundenen Probleme und kommunale Erwartungen.
Föderalismus, Kommunale Selbstverwaltung, Föderalismusreformen I und II, Kompetenzverteilung, Kommunalfinanzen, Subsidiarität, Politikverflechtung, Bundesrepublik Deutschland.
Kommunen gelten als "Schulen der Demokratie" und Kernelemente der Gesellschaft, nehmen aber im Staatsaufbau eine den Bund und Ländern nachgeordnete Rolle ein.
Die Reform zielte auf eine Entflechtung der Kompetenzen ab, wobei unter anderem das Durchgriffsverbot des Bundes eingeführt wurde, um die Länder- und Kommunalebene zu schützen.
Das Durchgriffsverbot untersagt es dem Bund, den Kommunen direkt Aufgaben zuzuweisen; dies darf nur noch über die Landesgesetzgebung geschehen.
Die Reform II wurde primär als Finanzreform konzipiert, um die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern neu zu ordnen und die Schuldenbremse zu etablieren.
Die Finanzierung erfolgt über Steuereinnahmen (z. B. Gewerbesteuer), Gebühren, Beiträge, Zuweisungen von Bund und Ländern sowie Kredite.
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