Bachelorarbeit, 2020
34 Seiten, Note: 2
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen fehlender Anerkennung auf die Persönlichkeit und die Taten literarischer Figuren in den Werken „Die Räuber“ und „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ von Schiller. Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, dass äußere Umstände wie fehlende Anerkennung Menschen zu bösen Taten treiben können und jede Person zu negativen Handlungen bereit ist, wenn die Zeit und die Umstände dies begünstigen.
Die Einleitung führt in das Thema der Bachelorarbeit ein und stellt die Forschungsfrage sowie die These der Arbeit vor.
Im Kapitel „Grundlagen der Anerkennung und des Bösen“ werden verschiedene Anerkennungstheorien, insbesondere von Axel Honneth und Charles Taylor, vorgestellt. Weiterhin wird ein Einblick in den philosophischen Diskurs des Bösen gegeben, wobei auf die Ansichten von Rousseau und Susan Neiman eingegangen wird.
Das Kapitel „Anerkennungsmodelle in den Werken“ widmet sich der Anwendung der besprochenen Anerkennungstheorien auf die Werke Schillers. Es wird untersucht, wie verschiedene Formen der Anerkennung in den Werken dargestellt werden und wie diese mit der Identität der Figuren zusammenhängen.
Das Kapitel „Das Böse in den Werken“ analysiert die bösen Taten der Figuren in den Werken Schillers unter dem Gesichtspunkt fehlender Anerkennung. Es werden verschiedene Formen des Bösen, sowie die Motivationen und Hintergründe der Figuren beleuchtet.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Anerkennung, Böses, Identitätsbildung, moralische Handlung, literarische Analyse, Schiller, „Die Räuber“, „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“, Honneth, Taylor, Rousseau, Neiman.
Die Arbeit zeigt auf, dass der Entzug von Anerkennung literarische Figuren wie Karl Moor oder den „Verbrecher aus verlorener Ehre“ zu unmoralischen und bösen Taten treiben kann.
Nein, die These lautet, dass der Charakter durch äußere Zustände geformt wird. Böse Taten sind oft ein Resultat fehlender Wertschätzung durch die Gesellschaft.
Es werden primär die Theorien von Axel Honneth und Charles Taylor herangezogen, um die Identitätsbildung der Protagonisten zu erklären.
Die Untersuchung konzentriert sich auf das Drama „Die Räuber“ und die Erzählung „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“.
Die Arbeit bezieht Positionen von Jean-Jacques Rousseau und Susan Neiman ein, um den Ursprung destruktiven Verhaltens zu beleuchten.
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