Bachelorarbeit, 2021
65 Seiten, Note: 1.0
1 Einleitung
2 Inklusion
2.1 Begriffsklärung Inklusion
2.2 Abgrenzung Integration und Inklusion
2.3 Rechtlicher Rahmen
2.3.1 UN – Behindertenrechtskonvention
2.3.2 KMK – Empfehlung
2.4 Index für Inklusion
3 Status quo des Inklusionsprozesses an Schulen
4 Medienbildung
4.1 Inklusive Medienbildung
4.1.1 Inklusive Medienbildung als Empowermentpraxis
4.1.2 Rolle der Medienkompetenz
4.2 Digitale Medien
4.2.1 Definition digitale Medien
4.2.2 KMK – Strategie zum Einsatz digitaler Medien in der Schule
4.3 Digitale Medien als Unterrichtsgegenstand
5 Teilhabe IN, AN und DURCH digitale Medien
6 Digitale Medien als inklusiver Faktor im Unterrichtssetting
6.1 Barrierefreiheit
6.1.1 Universal Design for Learning
6.1.2 Assistive Technologien
6.2 Individualisiertes Lernen
6.3 Selbstgesteuertes Lernen
6.4 Kooperation und Kollaboration
6.5 Motivation
7 Gelingensbedingungen für die effektive Implementierung digitaler Medien im inklusiven Unterrichtssetting
7.1 Auf Ebene der Schüler*innen
7.2 Auf Ebene der Lehrkräfte
7.3 Auf Ebene der Institution Schule
8 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial digitaler Medien zur Förderung des Inklusionsprozesses an Schulen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwiefern digitale Medien als didaktisches Instrument in inklusiven Unterrichtssettings zur gleichberechtigten Teilhabe beitragen können, flankiert von der zweiten Forschungsfrage nach den notwendigen Gelingensbedingungen für deren effektive Implementierung.
6.1.1 Universal Design for Learning
Das Konzept des Universal Design (UD) stellt ebenfalls einen Bestandteil der UN- BRK dar. Die deutschsprachige Übersetzung „universelles Design“ wird dort wie folgt definiert:
Im Sinne dieses Übereinkommens bedeutet „universelles Design“ ein Design von Produkten, Umfeldern, Programmen und Dienstleistungen in der Weise, dass sie von allen Menschen möglichst weitgehend ohne eine Anpassung oder ein spezielles Design genutzt werden können. „Universelles Design“ schließt Hilfsmittel für bestimmte Gruppen von Menschen mit Behinderungen, soweit sie benötigt werden, nicht aus (UN-BRK Artikel 2).
Quintessenz des UD ist es, unter Berücksichtigung der Heterogenität eine Umwelt zu schaffen, die so gestaltet ist, dass sie für möglichst viele Menschen ohne spezifische Anpassungen zugänglich und nutzbar ist. Unter Einbeziehung pädagogischer Kontexte hat sich dieses allgemeine Konzept zu dem spezifischen Konzept des Universal Design for Learning (UDL) weiterentwickelt. Das UDL stellt ein entscheidendes Konzept für die Schaffung der Barrierefreiheit in der Schule dar (vgl. Haage, Bühler 2019, S. 212). Die steigende Heterogenität innerhalb der Klassen durch die inklusive Ausrichtung der Schule fordert neben neuen Methoden auch neue Lernmaterialien, die für alle Schüler*innen zugänglich sind (vgl. Capp 2017, S. 791). Das UDL verfolgt das primäre Ziel, allen Schüler*innen den Zugang zu den Inhalten und Methoden im Unterricht möglich zu machen (vgl. Haage, Bühler 2019, S. 212).
1 Einleitung: Hinführung zur Thematik, Vorstellung der zentralen Forschungsfragen sowie des strukturellen Aufbaus der Bachelorarbeit.
2 Inklusion: Klärung des Inklusionsbegriffs unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen sowie des Index für Inklusion als theoretisches Konstrukt.
3 Status quo des Inklusionsprozesses an Schulen: Darstellung des aktuellen Entwicklungsstandes der Inklusion im deutschen Bildungswesen anhand bildungsstatistischer Analysen.
4 Medienbildung: Theoretische Rahmung der Medienbildung mit Fokus auf Empowerment-Prozesse, Medienkompetenz und die rechtliche Einordnung digitaler Medien.
5 Teilhabe IN, AN und DURCH digitale Medien: Definition der drei zentralen Felder medialer Teilhabe als Grundlage für die inklusive Medienbildung.
6 Digitale Medien als inklusiver Faktor im Unterrichtssetting: Analyse spezifischer Funktionen digitaler Medien zur Förderung von Barrierefreiheit, Individualisierung, Selbststeuerung und Kooperation.
7 Gelingensbedingungen für die effektive Implementierung digitaler Medien im inklusiven Unterrichtssetting: Ableitung notwendiger Voraussetzungen auf der Ebene der Schüler*innen, Lehrkräfte und der Schule.
8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Appell an die weitere Forschung zur Überwindung des Forschungsdesiderates.
Inklusive Bildung, Medienbildung, Digitale Medien, Barrierefreiheit, Inklusion, Medienkompetenz, Empowerment, Universal Design for Learning, Assistive Technologien, Schulentwicklung, Individualisiertes Lernen, Selbstgesteuertes Lernen, Lehrkräfte, KMK, UN-Behindertenrechtskonvention
Die Bachelorarbeit setzt sich mit der Verknüpfung von Inklusion und digitaler Medienbildung im schulischen Unterricht auseinander.
Die Arbeit fokussiert auf die Rolle digitaler Medien, inklusive Schulpraxis, Barrierefreiheit sowie die notwendigen Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Implementierung.
Das Hauptziel liegt in der Beantwortung der Frage, inwiefern digitale Medien den Inklusionsprozess an allgemeinbildenden Schulen fördern können.
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung und Auseinandersetzung auf Basis aktueller Fachliteratur und bildungsstatistischer Erhebungen.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Ansätze zur Medienbildung und Inklusion als auch deren praktische Anwendung und notwendige Rahmenbedingungen analysiert.
Zentrale Begriffe sind Inklusive Bildung, Medienbildung, Barrierefreiheit, Empowerment und Digitales Lernen.
Die Autorin orientiert sich an einer Definition von Petko, die digitale Medien als computerlesbare Werkzeuge zur Erfassung, Speicherung, Verarbeitung und Übermittlung von Informationen versteht.
Das UDL dient als zentrales Konzept, um Barrierefreiheit zu schaffen und identische Lerninhalte durch diverse Darstellungs- und Ausdrucksformen für alle Schüler*innen zugänglich zu machen.
Sie dienen im inklusiven Unterricht der individuellen Unterstützung, um Beeinträchtigungen zu kompensieren und die Teilhabe am Unterrichtsgeschehen zu ermöglichen.
Positive Einstellungen, Innovationsoffenheit sowie spezifische fachliche und medienpädagogische Kompetenzen der Lehrkräfte werden als essenzielle Gelingensbedingungen identifiziert.
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