Bachelorarbeit, 2019
54 Seiten, Note: 1,6
1. Einleitung
1.1 Fragestellung und Zielsetzung
1.2 Praktische Relevanz und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition grundlegender Begriffe
2.2 Der deutsche Leitindex
2.2.1 Deutscher Aktien Index (DAX)
2.2.2 Börsenindizes
2.2.3 Zusammensetzung und Gewichtung der 30 Dax Werte 2019
2.2.4 Berechnung des Aktienindex DAX
2.3 Weltwirtschaftspolitik
2.3.1 Abgrenzung relevanter Länder
2.3.2 Analyse der Wirtschaftspolitischen Entscheidungen
2.4 Notenbanken
2.4.1 Die geldpolitischen Instrumente der EZB und FED
2.4.2 Leitzinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank im Jahr 2019
3. Stand der Wissenschaft
3.1 Analysemodell der Wissenschaft
3.2 Vergleich mit der aktuellen Ausgangssituation
4. Analyse von Einflüssen auf den deutschen Leitindex
4.1 Einfluss weltwirtschaftspolitischer Entscheidungen
4.1.1 Brexit Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU
4.1.2 Handelskrieg zwischen der USA und der Volksrepublik China
4.2 Einfluss der Notenbanken
5. Diskussion
5.1 Ausblick und zukünftige Entwicklungen
5.2 Kritische Reflexion der Arbeit
5.3 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen weltwirtschaftspolitischer Ereignisse und Entscheidungen der Europäischen Zentralbank auf den deutschen Leitindex (DAX) im Jahr 2019. Dabei wird analysiert, inwieweit diese Faktoren die Kursentwicklungen der im Index gelisteten Unternehmen beeinflussen und ob eine direkte Kausalität nachweisbar ist.
1.1 Fragestellung und Zielsetzung
Die Globalisierung der Kapitalmärkte und die zunehmende Internationalisierung der Unternehmen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Weltwirtschaftspolitik einen immer größer werdenden Einfluss auf den deutschen Leitindex (DAX) gewinnt. Der DAX ist der größte deutsche Aktienindex und spiegelt die Wertentwicklung der 30 größten und liquidesten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes wider. An diesem Markt werden Wertpapiere der Unternehmen gehandelt, deren Kurse von Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Die Kurse geben das Verhältnis zwischen Kauf- und Verkaufinteresse an und können sich sekündlich verändern. Für diese Veränderungen kann es zahlreiche Gründe und Einflussfaktoren geben. Welche Rolle die oben angeführten weltwirtschaftspolitischen Entscheidungen in diesem Zusammenhang spielen, strebt diese Bachelorarbeit zu untersuchen. Konkret steht die Frage, ob und inwiefern sich weltwirtschaftspolitische Entscheidungen auf den deutschen Leitindex auswirken, im Zentrum dieser Arbeit.
Außerdem wird auch ein gesonderter Fokus auf die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank im Jahr 2019 gelegt, da diese in direkten Zusammenhang mit den weltwirtschaftspolitischen Ereignissen stehen. Die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank sind unter anderem Reaktionen auf solche Ereignisse, die dazu dienen die Geldmenge im Währungsraum zu regulieren. Hierbei ergibt sich wiederum die Frage, inwiefern sich die Leitzinsentscheidung der Notenbank, namentlich der Europäischen Zentralbank, auf den deutschen Leitindex auswirkt und wie in diesem Zusammenhang die Kurswerte der Unternehmen reagieren. Die Schwierigkeit und die Komplexität dieser Bachelorarbeit liegt darin herauszustellen, ob sich weltwirtschaftspolitische Auswirkungen und Leitzinsentscheidungen am deutschen Leitindex abzeichnen und wenn das der Fall sein sollte, ob sich diese Auswirkungen positiv oder negativ an den Börsenkursen der 30 Unternehmen, die im deutschen Leitindex notiert sind, widerspiegeln. Dies konkret zu untersuchen und darzulegen ist die Zielsetzung dieser Arbeit.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, Relevanz und das Ziel der Arbeit, den Einfluss weltwirtschaftspolitischer Ereignisse auf den DAX zu untersuchen.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert, der DAX sowie dessen Berechnungsmethodik detailliert erklärt und die Rolle von Notenbanken dargelegt.
3. Stand der Wissenschaft: Dieser Abschnitt analysiert bestehende Studien zum Thema und vergleicht diese mit der aktuellen Ausgangssituation der vorliegenden Untersuchung.
4. Analyse von Einflüssen auf den deutschen Leitindex: Dies ist der Hauptteil der Arbeit, in dem die Auswirkungen von weltwirtschaftspolitischen Entscheidungen und Zinspolitik der EZB stichtagsbezogen auf den DAX geprüft werden.
5. Diskussion: Im letzten Kapitel werden zukünftige Entwicklungen skizziert, eine kritische Reflexion der eigenen methodischen Vorgehensweise vorgenommen und ein abschließendes Fazit gezogen.
Weltwirtschaftspolitik, DAX, Europäische Zentralbank, Leitzins, Börsenindex, Marktkapitalisierung, Globalisierung, Handelskrieg, Brexit, Aktienkurs, Kursschwankungen, Wirtschaftsleistung, Kapitalmarkt, Performance, Finanzmärkte.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Auswirkungen von weltwirtschaftspolitischen Ereignissen und geldpolitischen Entscheidungen der EZB auf den deutschen Leitindex DAX im Jahr 2019.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Handelskrieg zwischen den USA und China, dem Brexit und der Leitzinspolitik der Europäischen Zentralbank im genannten Zeitraum.
Das Hauptziel ist es zu untersuchen, inwiefern weltwirtschaftspolitische Entscheidungen den DAX beeinflussen und ob sich diese Auswirkungen positiv oder negativ in den Kursen der 30 DAX-Unternehmen widerspiegeln.
Die Arbeit nutzt stichtagsbezogene Analysen (Stichtagsbetrachtungen) einzelner Ereignisse und vergleicht die Kursveränderungen der DAX-Unternehmen im Hinblick auf ihre Gewichtung im Index.
Neben der theoretischen Herleitung werden die Auswirkungen des Brexits sowie des Handelskrieges zwischen USA und China anhand konkreter Börsentage analysiert, wobei auch der Einfluss der EZB-Zinspolitik beleuchtet wird.
Wichtige Begriffe sind unter anderem DAX, Performance-Index, Marktkapitalisierung, Leitzins, internationale Kapitalmärkte und multikausale Korrelationen.
Da der DAX ein kapitalisierungsgewichteter Index ist, haben Unternehmen mit einer höheren Marktkapitalisierung einen deutlich größeren Einfluss auf die Indexbewegung als kleinere Unternehmen.
Es konnte keine eindeutige, direkte Kausalität nachgewiesen werden, da die Kursveränderungen am deutschen Aktienmarkt multikausal bedingt sind und nicht isoliert auf ein einziges weltwirtschaftspolitisches Ereignis zurückgeführt werden können.
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