Masterarbeit, 2022
159 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung
2.1 Emotionen
2.1.1 Emotionen im Lernleistungskontext
2.1.2 Die Emotion Angst
2.2 Angsttheorien
2.2.1 Die Angsttheorie nach Freud
2.2.2 Die State-Trait-Theorie nach Spielberger
2.2.3 Die Emotionstheorie von Lazarus
2.2.4 Die Erregungstheorie nach Epstein
2.2.5 Zusammenfassung der Angsttheorien
2.3 Schulangst
2.3.1 Symptomatik und Symptomentwicklung
2.3.2 Verhaltensweisen
2.3.3 Komorbidität und Differentialdiagnose
2.3.4 Verlauf und Prognose
2.3.5 Zusammenfassung
2.4 Weitere Faktoren und Verhaltensweisen bei Schulangst
2.4.1 Risiko- und Schutzfaktoren
2.4.2 Prüfungs-/Leistungsangst
2.4.3 Selektiver Mutismus
2.4.4 Schulabsentismus, Schulvermeidung und Schulverweigerung/-schwänzen
2.4.5 Diagnostik
2.4.5.1 Schulangst
2.4.5.2 Prüfungsnagst
2.5 Lehrkraft-Schulkind-Interaktion
2.6 Klassen- und Schulklima
2.7 Klassenraumgestaltung
2.8 Transparenz
2.8.1 Classroom Management
2.8.2 Aufgabenstellung und Bewertung
2.9 Prävention und Intervention
2.10 Familiärer Hintergrund
3. Fragestellungen
4. Methode
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Stichprobe
4.3 Erhebungsverfahren
4.3.1 Das halb- bzw. teilstrukturierte Interview und Experten-Interview
4.3.2 Beschreibung des Leitfaden-Interviews
4.4 Durchführung
4.5 Auswertung
4.5.1 Transkription
4.5.2 Inhaltsanalyse nach Mayring
5. Ergebnisse
5.1 Merkmale von Schulangst
5.2 Angst in der Schule
5.3 Erfahrungen mit Schulangst
5.4 Umgang mit Schulangst
5.5 Prüfungsanforderungen
5.6 Bewertung von Schüler*innen mit Schulangst
5.7 Methoden zur Bewältigung von Schulangst
5.8 Klassenklima
5.9 Aufgabentransparenz
5.10 Klassenraumgestaltung
5.11 Eltern-Kind-Verhalten bei Schulangst
6. Diskussion
6.1 Merkmale von Schulangst
6.2 Angst in der Schule
6.3 Erfahrungen mit Schulangst
6.4 Umgang mit Schulangst
6.5 Prüfungsanforderungen
6.6 Bewertung von Schüler*innen mit Schulangst
6.7 Methoden zur Bewältigung von Angst
6.8 Klassenklima
6.9 Aufgabentransparenz
6.10 Klassenraumgestaltung
6.11 Eltern-Kind-Verhalten bei Schulangst
6.12 Zusammenfassung
6.13 Diskussion der Methode
7. Ausblick
Ziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung der Schulangst aus Sicht von Lehrkräften an einer Grundschule. Dabei wird erforscht, wie Lehrkräfte diese Problematik wahrnehmen, welche beeinflussenden Faktoren sie erkennen und welche Lösungsansätze sowie Präventions- und Interventionsstrategien sie im Schulalltag anwenden, um den Ängsten der Schülerinnen und Schüler entgegenzuwirken.
2.1.2 Die Emotion Angst
„Unter Angst wird ein Zustand verstanden, der mit einem negativen Gefühl der Anspannung einhergeht und sich auf eine Bedrohung in der Zukunft richtet. Die Art der Bedrohung bleibt aber im Allgemeinen eher vage“ (vgl. Becker, 2011, S. 7). Der Emotion Angst, wie sie Becker hier beschreibt, ist fast jedem Menschen im Laufe seines Lebens schon einmal begegnet, wenngleich viele aufgrund der belastenden Eigenart auf diesen Gefühlszustand gern verzichten würden. Es gibt Betroffene, die mit bestimmten Ängsten zum Teil viele Jahre (vergeblich) kämpfen. Solche mitunter chronifizierten Ängste können dazu führen, dass die Lebensqualität des Individuums erheblich eingeschränkt und gemindert wird. In diesem Zusammenhang fragen sich nicht wenige Betroffene mitunter: Ist ein Leben ohne die Emotion Angst überhaupt möglich (Becker, 2011)?
Die Emotion Angst stellt an sich allerdings einen hohen Überlebenswert dar, weil sie eine biologisch sinnvolle Reaktion der menschlichen Psyche und des Körpers auf eine Gefahr bedeutet. Würde der Mensch die Emotion Angst gar nicht verspüren, könnte dies zur Folge haben, dass er nicht überleben würde, weil er unter Umständen auf bestimmte Gefahren nicht angemessen reagiere (Becker, 2011). Beispielsweise löst ein schnell vorbeifahrender Zug in der Regel Angst in einem Menschen aus, der sich in der Nähe dieses Zuges befindet. Diese Angstreaktion aktiviert den menschlichen Körper zu einer entsprechenden (Schutz-)Reaktion.
1. Einleitung: Hinführung zum Thema Schulangst und Formulierung der Forschungsfrage sowie der Unterforschungsfragen der Arbeit.
2. Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung: Darstellung theoretischer Grundlagen zu Emotionen, verschiedenen Angsttheorien, Schulangst, diagnostischen Verfahren und Interventionsmöglichkeiten.
3. Fragestellungen: Konkretisierung des Forschungsinteresses in Form einer zentralen Forschungsfrage und vier untergeordneten Fragestellungen.
4. Methode: Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns, der Stichprobe, der Datenerhebung durch Experteninterviews und der Auswertung nach der Inhaltsanalyse von Mayring.
5. Ergebnisse: Deskriptive Darstellung der empirischen Befunde aus den Interviews, gegliedert nach den entwickelten Kategorien.
6. Diskussion: Interpretation und Verknüpfung der empirischen Ergebnisse mit dem theoretischen Rahmen sowie Reflexion des methodischen Vorgehens.
7. Ausblick: Zusammenfassung möglicher zukünftiger Forschungsansätze und Schlussfolgerungen für die schulische Praxis.
Schulangst, Lehrkräfte, Grundschule, Experteninterview, Inhaltsanalyse, Prävention, Intervention, Prüfungsangst, Leistungsdruck, Klassenklima, Eltern-Kind-Verhalten, Schulklima, Lernleistung, Angstphänomen, qualitative Forschung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Schulangst bei Schülerinnen und Schülern an Grundschulen aus der Perspektive von Lehrkräften.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Angst, Erscheinungsformen von Schulangst, diagnostische Verfahren für den Schulalltag sowie Interventions- und Präventionsstrategien.
Die Hauptforschungsfrage lautet: „Inwiefern kann der Schulangst von Schüler*innen aus der Sicht von Lehrkräften im Schulalltag entgegengewirkt werden?“
Es handelt sich um eine qualitative Forschungsstudie mit explorativem Charakter, bei der leitfadengestützte Experteninterviews mit sechs Lehrkräften durchgeführt und mittels Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Angst- und Schulangstforschung sowie einen empirischen Teil mit der Ergebnisdarstellung der Interviews und deren Diskussion.
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind Schulangst, Lehrkräfte, Prävention, Intervention, Klassenklima und qualitative Inhaltsanalyse.
Lehrkräfte nutzen individuelle Ansätze, wie etwa persönliche Gespräche, bestärkende Feedback-Systeme (z.B. Geheimzeichen oder Punktepläne), die Schaffung einer angstfreien Lernatmosphäre und Kooperation mit den Eltern.
Eltern werden als bedeutender Einflussfaktor identifiziert, wobei ein hoher Erwartungsdruck seitens der Eltern häufig als Ursache für die Entwicklung von Schulängsten bei den Kindern wahrgenommen wird.
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