Examensarbeit, 2017
64 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theorie
2.1 Der Kraftsport
2.1.1 Gewichtheben
2.1.2 Bodybuilding
2.1.3 Calisthenics
2.1.4 Fitnesstraining
2.2 Krafttraining in der Schule - Was bietet der Lehrplan?
2.2.1 Lehrplan Hessen
2.2.2 Krafttraining - den „Body builden“, die Fitness steigern – alles erreichbar? (8G.6)
3 Das pädagogische Potenzial von Krafttraining im Schulsport
3.1 Die Bedeutung von Bewegung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
3.2 Gegenwärtige Situation der Bewegungswelt von Kindern und Jugendlichen
3.3 Die Förderung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten
3.4 Gewichtheben
3.5 Bodybuilding
3.6 Calisthenics
3.7 Fitnesstraining
4 Das Krafttraining in der schulischen Praxis
4.1 Krafttraining in der Sporthalle
4.2 Krafttraining im Sportstudio
4.3 Konkrete Beispiele zur Umsetzung
4.3.1 Artikel „Freeletics“ in Sport-Info Heft 44 2016
5.3.2 Artikel „Krafttraining AG“ in Sport-Info Heft 44 2016
5 Fazit
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und das pädagogische Potenzial, verschiedene Kraftsportarten in den Sportunterricht an Gymnasien zu integrieren, um der zunehmenden Bewegungsarmut bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken.
2.1 Der Kraftsport
Da Menschen ihre Umwelt und Umgebung formen und verändern, sind sie auch stets mit dem Bewegen von schweren Gegenständen und Lasten konfrontiert. Seien es Steine, Holz und Erde als Werk- und Baustoffe oder das Arbeiten auf dem Land und in Wäldern.
Ebenso Schnellkraftleistungen, wie Springen, Spint oder Werfen gehören zum Bewegungshabitus des Menschen, der als Jäger und Sammler auf der Jagd und beim Überleben in der Wildnis, auf der Nahrungssuche oder auf der Flucht vor Feinden seinen Körper einsetzen muss/musste. Das Bewegen schwerer Lasten und Gewichte, um spielerisch die Kraft mit anderen zu vergleichen, ist mindestens so alt wie die menschliche Kultur an sich (Pauls, 2014, S. 69). Aus sämtlichen Regionen und Zeitabschnitten der Erde sind Nachweise für sportliche Wettkämpfe, wie Ringen, Tauziehen sowie andere Schiebe- und Ziehwettkämpfe, in denen es hauptsächlich um die körperliche Kraft geht, vorhanden. Der genaue Zeitpunkt wann das Krafttraining im Allgemeinen auftrat, also das Heben, Tragen, Werfen, Schieben oder Ziehen schwerer Lasten und Widerstände mit dem Ziel die Muskelkraft zu verbessern ist nicht bekannt (Pauls, 2014, S. 69). Jedoch konnte aus dem antiken Griechenland erstmalig eine entwickelte Trainingskultur in Form von Bilddarstellungen und Schriften festgehalten werden. Etwa 500 v. Chr. sind erste Aufzeichnungen eines Krafttrainings zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Gesundheit zu finden. Parallel zum sportlichen, wettkampforientierten Krafttraining entstand auch eine medizinische Heilgymnastik, die unter anderem (kurz: u. a.) Kraftübungen als Therapie einsetzte. Des Weiteren ist auch das „Gym“ im antiken Griechenland entstanden. „Gym“ kommt von Gymnasium, welches vom griechischen Wort „gymnasion“ abstammt und das erste öffentliche Trainingszentrum oder auch „Fitness-Studio“ im antiken Griechenland war.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, die gesellschaftlichen Bedenken gegenüber Krafttraining im Kindesalter sowie die Zielsetzung der Arbeit, Möglichkeiten der Integration in den Schulsport zu untersuchen.
2 Theorie: Bietet einen historischen Abriss des Kraftsports und definiert die vier zentralen Kraftsportarten (Gewichtheben, Bodybuilding, Calisthenics, Fitnesstraining) sowie deren Relevanz im schulischen Lehrplan.
3 Das pädagogische Potenzial von Krafttraining im Schulsport: Analysiert die Bedeutung von Bewegung für Heranwachsende, beleuchtet die aktuelle Bewegungswelt und prüft das spezifische Potenzial der verschiedenen Kraftsportarten für den Unterricht.
4 Das Krafttraining in der schulischen Praxis: Stellt konkrete Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung in der Sporthalle und im Fitnessstudio dar und illustriert dies mit Fallbeispielen wie „Freeletics“ und speziellen Schul-AGs.
5 Fazit: Fasst zusammen, dass ein Krafttraining im Kindes- und Jugendalter sinnvoll und notwendig ist, sofern es pädagogisch fundiert und an die Zielgruppe angepasst durchgeführt wird.
Krafttraining, Schulsport, Gewichtheben, Bodybuilding, Calisthenics, Fitnesstraining, kindliche Entwicklung, Bewegungsförderung, Lehrplan, Sportdidaktik, Muskelaufbau, Kraftfähigkeit, Bewegungsarmut, Interdisziplinarität, Gesundheitsförderung
Die Arbeit befasst sich mit der Integration verschiedener Kraftsportarten in den Sportunterricht an gymnasialen Schulen und untersucht deren pädagogisches Potenzial für Kinder und Jugendliche.
Analysiert werden die Sportarten Gewichtheben, Bodybuilding, Calisthenics sowie das allgemeine Fitnesstraining.
Das Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Krafttraining unter Berücksichtigung gesundheitlicher und pädagogischer Aspekte in den Schulsport integriert werden kann, um der Bewegungsarmut entgegenzuwirken.
Es wird eine theoretische Aufarbeitung der Kraftsportarten vorgenommen, ergänzt durch die Analyse von Lehrplänen und die Vorstellung konkreter Praxisbeispiele aus schulischen Initiativen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Geschichte, Definitionen), eine Analyse des pädagogischen Potenzials für Kinder und Jugendliche sowie die Darstellung praktischer Umsetzungsvarianten in Schulhallen oder Fitnessstudios.
Zentrale Begriffe sind Krafttraining, Schulsport, Gesundheitsförderung, Bewegungsarmut und pädagogisches Potenzial.
Der Lehrplan dient als rechtliche und fachliche Basis, um die Legitimierung und die bildungspolitischen Lernziele von Krafttraining in der Schule zu belegen.
Unter korrekter Betreuung und altersgerechter Durchführung wird Krafttraining als sinnvoll und ungefährlich eingestuft, wobei auf die Vermeidung spezifischer Belastungsspitzen und eine saubere Technik geachtet werden muss.
Sie gilt als Beispiel dafür, wie eine Verzahnung von theoretischem Wissen und praktischem Krafttraining die körperbezogenen Kompetenzen sowie das Selbstwertgefühl der Schüler nachhaltig steigern kann.
Es dient als spielerische Methode, um einen Geräte-Parcours kindgerecht zu gestalten, bei dem die Schüler durch verschiedene Bewegungsformen ihre Kraft trainieren.
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