Bachelorarbeit, 2022
55 Seiten, Note: 1
Einleitung und Fragestellung
Hypothesen
Theoretischer Hintergrund
Brustkrebs
Vorkommen
Risikofaktoren
Prävention
Früherkennung
Symptome
Tumor-Klassifizierung
Therapie
Nebenwirkung der Behandlung
Data Mining im Gesundheitssektor
Data Mining – Methoden
Clustering
Assoziationsanalyse
Klassifikation
Verwandte Studien
Fazit Literaturrecherche
Methodik
Wisconsin Breast Cancer Datenset - WBCD
Datenvorverarbeitung
WBCD - Feature Selection
Hyperparameter Tuning
Standardisierung
Ergebnisse der Analyse
Ergebnisse KNN
Ergebnisse Support Vector Machine
Ergebnisse Entscheidungsbaum
Diskussion der Ergebnisse
Fazit
Die Arbeit untersucht die Eignung verschiedener Data Mining-Algorithmen zur präzisen Vorhersage von Brustkrebs, basierend auf medizinischen Datensätzen, um die Diagnoseunterstützung zu verbessern.
Support Vector Machine – SVM
SVMs wurden anfänglich für binäre Klassifikation entwickelt, wurden dann aber auch auf multi-Klassen Probleme erweitert. Die Support Vector Machine schafft eine oder mehrere Hyperebenen in einem hochdimensionalen Raum, der für Klassifikation, Regression und andere Aufgaben verwendet werden kann. Die Hyperebene wird im anfänglichen Raum erstellt, um Datenpunkte zu separieren. [12]
Im seltenen Fall, dass die verwendeten Daten linear trennbar sind, kann eine Hyperebene zum Separieren der Klassen verwendet werden. Nachdem die Daten geplottet wurden, werden sie mithilfe von einer Hyperebene klassifiziert, indem diese die Trennung der Punkte maximiert. Meist gibt es viele mögliche lineare Klassifikatoren, die für die Trennung der Datenpunkte genutzt werden können, doch nur eine davon erreicht die maximale Trennung, da die Ebene von allen Punkten des Datensets gleich weit entfernt sein soll. Das Konzept des Maximalen Rand-Klassifikators (Maximum Margin Classifier), die Hyperebene mit dem größten Rand, kommt hierbei zum Einsatz. [19]
Einleitung und Fragestellung: Einführung in die medizinische Relevanz der Brustkrebsvorhersage und Definition der Forschungsfragen.
Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der medizinischen Grundlagen zu Brustkrebs sowie technischer Grundlagen zu Data Mining-Methoden und Klassifikationsalgorithmen.
Verwandte Studien: Review aktueller Forschungsergebnisse zum Einsatz von Data Mining für die Identifikation von Mammakarzinomen.
Fazit Literaturrecherche: Zusammenführung der theoretischen Erkenntnisse und Begründung für die Auswahl der untersuchten Algorithmen.
Methodik: detaillierte Beschreibung des Analyseprozesses, der Datensatzvorbereitung und der angewandten statistischen Verfahren.
Ergebnisse der Analyse: Präsentation der experimentellen Ergebnisse für die verschiedenen Klassifikationsmodelle unter Verwendung unterschiedlicher Feature-Sets.
Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der erzielten Genauigkeitswerte und Vergleich mit den Ergebnissen aus den untersuchten Studien.
Fazit: Abschließende Bewertung der Eignung der getesteten Data Mining-Techniken für die Diagnoseunterstützung in der Praxis.
Brustkrebs, Data Mining, Klassifikation, Support Vector Machine, KNN, Entscheidungsbaum, Wisconsin Breast Cancer Dataset, Feature Selection, Machine Learning, Früherkennung, Medizinische Diagnose, Accuracy, Hyperparameter-Tuning, Modellvergleich, Gesundheitssektor
Das primäre Ziel ist der Vergleich der Vorhersagegenauigkeit von drei verschiedenen Klassifikationsalgorithmen (KNN, SVM, Entscheidungsbaum) bei der Identifikation von Brustkrebs.
Die Arbeit nutzt das publicly available "Wisconsin Breast Cancer Dataset" (WBCD), um die Leistungsfähigkeit der gewählten Modelle zu testen.
Es werden verschiedene Vorverarbeitungsschritte (Preprocessing und Feature Selection) sowie Hyperparameter-Tuning durchgeführt, um die Modelle zu optimieren und mittels Train-Test-Split zu evaluieren.
Die Support Vector Machine (SVM) mit vorangegangener Standardisierung der Merkmale lieferte die höchste Accuracy von 98,24 %.
Es wird untersucht, ob durch die Auswahl spezifischer Merkmale (Feature Selection) die Komplexität reduziert und die Genauigkeit des Modells signifikant verbessert werden kann.
Der Recall ist entscheidend, um sicherzustellen, dass möglichst wenige Erkrankungsfälle fälschlicherweise als gesund klassifiziert werden, was bei Krebsdiagnosen lebenswichtig ist.
Die Standardisierung sorgt dafür, dass die Merkmale in eine einheitliche Größenordnung gebracht werden, was bei distanzbasierten Algorithmen wie SVM die Performance deutlich verbessert.
Die AUC-Werte zwischen 0,93 und 1 deuten auf eine sehr hohe Trennschärfe hin, wobei betont wird, dass die Ergebnisse interpretative Unterstützung für medizinisches Personal darstellen, keine finale Diagnose.
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