Bachelorarbeit, 2020
55 Seiten, Note: 1,7
I. Einleitung
II. Theoretischer Hintergrund
1. Blended Learning
1.1. Definition Blended Learning
1.2. Struktur und Aufbau von Blended Learning
1.2.1. Der Kickoff
1.2.2. Die Selbstlernphase
1.2.3. Learning Management Systeme
1.2.4. Die Workshops
2. Kompetenzen
2.1. Definition Kompetenzen
2.1.1. Fertigkeiten und Wissen
2.1.2. Qualifizierung
2.1.3. Werte
2.2. Kompetenzentwicklung
2.2.1. Wissensaufbau
2.2.2. Qualifikation
2.2.3. Wissenstransfer in die Praxis
2.2.4. Kompetenzentwicklung
2.2.5. Kompetenzarten
2.3. Kompetenzen in der Pflege
III. Methode
3. Methodenbeschreibung
4. Methodisches Vorgehen
4.1. Recherche
4.1.1. Ein- und Ausschlusskriterien
4.1.2. Festlegung des Rechercheprinzips
4.1.3. Festlegung der Suchkomponenten
4.1.4. Festlegung der Fachdatenbanken
4.1.5. Identifikation von synonymen Suchbegriffen
4.1.6. Identifikation von Schlagwörtern
4.1.7. Entwicklung von Suchstrings
4.1.8. Überprüfung der Suchstrings
4.1.9. Durchführung der Recherche
4.1.10. Dokumentation, Sicherung und Export der Recherche
4.2. Inhaltsanalyse nach Mayring
IV. Ergebnisse
5. Datenextraktion
5.1. Zusammenfassung der Suchergebnisse
6. Darstellung der einzelnen Studien
6.1. Ergebnisse Studie 1: The effects of blended learning on knowledge, skills, and satisfaction in nursing students: A meta-analysis. Li et al. (2019)
6.2. Ergebnisse Studie 2: Comparison of the effectiveness of teaching strategies for a pediatric pain management program for undergraduate nursing students: A quantitative evaluation using an objective structured clinical examination. Liu et al. (2020)
6.3. Ergebnisse Studie 3: Effectiveness of the e-NurSus Children Intervention in the Training of Nursing Students. Álvarez-García et al. (2019)
6.4. Ergebnisse Studie 4.1: Effects of Smoking Cessation Intervention Education Program Based on Blended Learning among Nursing Students in South Korea. Choi & Kim (2018)
6.5. Ergebnisse Studie 4.2: The impact of blended teaching on knowledge, satisfaction, and self-directed learning in nursing undergraduates: A randomized, controlled trial. Gagnon et al. (2013)
6.6. Ergebnisse Studie 4.3: Enhancing OSCE preparedness with video exemplars in undergraduate nursing students. A mixed method study. Massey et al. (2017)
6.7. Ergebnisse Studie 4.4: Blended learning pedagogy designed for a communication module among undergraduate nursing students: A quasi-experimental study. Shorey et al. (2018)
6.8. Ergebnisse Studie 4.5: Online intravenous pump emulator: As effective as face-to-face simulation for training nursing students. Terry et al. (2016)
7. Erwerb von Wissen durch Blended Learning in der Pflegeausbildung
8. Erwerb von Fähigkeiten durch Blended Learning in der Pflegeausbildung
9. Erwerb von Kompetenzen durch Blended Learning in der Pflegeausbildung
V. Diskussion
10. Limitationen der Arbeit
VI. Schlussfolgerung
Diese Bachelorarbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Blended Learning zur Förderung kognitiver und sozialer Kompetenzen von Auszubildenden in der theoretischen generalistischen Pflegeausbildung, um den wissenschaftlichen Forschungsstand zur Effektivität dieser Methode zu analysieren.
1.1. Definition Blended Learning
Unter dem Begriff Blended Learning wird eine neue Form des multimedialen Lehr- und Lernarrangements verstanden, welches eine Vernetzung zwischen internetgestützten Lernsystemen und „klassischen“ Lernmethoden bzw. Lernmedien darstellt (Erpenbeck et al., 2015). Das zuvor „hybrides Lernen“ (Erpenbeck et al., 2015) genannte Konzept steht für das Lernen mit digitalen Medien in virtuellen Lernräumen, welches mit Lernen in Präsenzveranstaltungen verbunden oder ergänzt wird (Arnold, P., Kilian, L., Thillosen, A. & Zimmer, G. M., 2018). Durch eine Kombination aus Workshops in Präsenzphasen und selbstgesteuerten, internetgestützten Lernphasen ergeben sich Lernarrangements. In diesen werden die verfügbaren Möglichkeiten der Vernetzung genutzt, um E-Learning mit klassischen Lehrmethoden ergänzend zu kombinieren (Erpenbeck et al., 2015). Hierbei kann die Präsenzphase allerdings auch in virtueller Form stattfinden (Arnold et al., 2018). Laut Petko werden drei Arten von Blended Learning unterschieden:
I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Digitalisierungsbedarf in der beruflichen Bildung sowie die spezifischen Herausforderungen der generalistischen Pflegeausbildung.
II. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert und strukturiert das Blended Learning sowie den Begriff der Kompetenz im Kontext pädagogischer Entwicklung.
III. Methode: Hier wird das methodische Vorgehen, inklusive der Literaturrecherche und der inhaltlichen Auswertung mittels Mayring, dargelegt.
IV. Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die Datenextraktion und die Analyse der identifizierten Studien zur Effektivität von Blended Learning.
V. Diskussion: Das Kapitel diskutiert die Ergebnisse vor dem theoretischen Hintergrund und bewertet die Eignung des Blended Learning für die Pflegeausbildung.
VI. Schlussfolgerung: Die Arbeit schließt mit Empfehlungen für die praktische Implementierung und weist auf zukünftigen Forschungsbedarf hin.
Blended Learning, Pflegeausbildung, Kompetenzentwicklung, E-Learning, Wissenserwerb, berufliche Handlungskompetenz, generalistische Pflege, Pflegepädagogik, Fertigkeitserwerb, Literaturarbeit, Inhaltsanalyse, digitale Bildung, Unterrichtsmethoden, Lernplattformen, Gesundheitsberufe.
Das Ziel ist es, zu prüfen, welche Möglichkeiten und Grenzen Blended Learning bei der Förderung beruflicher Kompetenzen in der generalistischen Pflegeausbildung bietet.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturarbeit, die eine systematische Fachdatenbankrecherche mit einer deskriptiven Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung der gefundenen Studien kombiniert.
Im Zentrum stehen die Struktur des Blended Learning, der Prozess der menschlichen Kompetenzentwicklung sowie die Auswirkungen digital unterstützter Lernarrangements auf Wissen, Fertigkeiten und soziale Kompetenzen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Kontext zur Kompetenzentwicklung und einen Ergebnisteil, in dem 15 ausgewählte internationale Studien deskriptiv beleuchtet werden.
Es geht um die Frage, ob eine Kombination aus E-Learning und Präsenzphasen (Blended Learning) eine gleichwertige oder bessere Alternative zum traditionellen Unterricht für die Pflegeausbildung darstellt.
Die zentralen Schlagworte umfassen neben dem Blended Learning vor allem die generalistische Pflegeausbildung, den Kompetenzaufbau sowie die methodische Evaluation von Lernerfolgen.
Das Gesetz von 2020 bildet den rechtlichen Rahmen für die generalistische Ausbildung und definiert die zu erwerbenden Kompetenzen, an denen sich die Relevanz von Blended Learning misst.
Da in der Arbeit keine spezifischen deutschen Studien zum Thema Blended Learning in der Pflege identifiziert werden konnten, werden internationale Ergebnisse zur allgemeinen Orientierung herangezogen.
Die Arbeit kritisiert, dass OSCE-Tests oft Wissen und Fertigkeiten in Laborumgebungen messen, was nur eingeschränkt als "echte" Kompetenz im Sinne der Theorie von Erpenbeck und Sauter gelten kann.
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