Masterarbeit, 2008
97 Seiten, Note: 6.0 (Schweizer Skala)
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potentiale des Online-Beschwerdemanagements und deren Nutzung auf Schweizer Unternehmenswebseiten. Ziel ist die Entwicklung eines Rasters zur deskriptiven Beschreibung dieser Webseiten und die Strukturierung des heterogenen Forschungsgegenstandes mittels typologischer Analyse.
Kapitel 1 (Einleitung): Einführung in die Thematik der Kundenorientierung und Kundenzufriedenheit, Definition des Begriffs "Beschwerde" und Vorstellung der Zielsetzung und Methodik der Arbeit.
Kapitel 2 (Beschwerdemanagement): Thematische Einordnung und Definition von Beschwerdemanagement, Beschreibung der Aufgaben des Beschwerdemanagements (Stimulierung, Annahme, Behandlung, Analyse und Nutzung).
Kapitel 3 (Internet): Thematische Einordnung und Definition des Internets, Beschreibung internetbasierter Kommunikation und Kommunikationsdienste sowie deren Potentiale (Ent-Räumlichung, Ent-Zeitlichung, Ent-Persönlichung, Digitalisierung).
Kapitel 4 (Online Beschwerdemanagement): Definition und Einordnung des Online Beschwerdemanagements, Analyse der Potentiale des Online Beschwerdemanagements in Bezug auf die im Kapitel 2 beschriebenen Aufgaben.
Kapitel 5 (Empirische Untersuchung): Beschreibung der Methodik, Ergebnisse der Webseitenanalyse von 52 Schweizer Unternehmen, Diskussion der Ergebnisse und Entwicklung einer Typologie von Online-Beschwerdeseiten.
Online Beschwerdemanagement, Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit, Internetpotentiale, Webseitenanalyse, Typologie, Schweiz, Beschwerdebehandlung, Webformulare.
Das Internet ermöglicht eine Ent-Räumlichung, Ent-Zeitlichung und Digitalisierung von Beschwerden, was die Hürden für Kunden senkt und die Bearbeitung effizienter macht.
Die Studie zeigt durchmischte Ergebnisse: Viele Potenziale von Webformularen werden nicht ausgeschöpft, und nur wenige Firmen bitten explizit um Online-Feedback.
Dazu gehören die Beschwerdestimulierung, -annahme, -behandlung sowie die anschließende Analyse und Nutzung der Daten zur Qualitätsverbesserung.
Die Arbeit unterscheidet drei Typen von Beschwerdeseiten, die sich in ihrer Benutzerfreundlichkeit und dem Grad der Ausschöpfung digitaler Potenziale unterscheiden.
Trotz technischer Mängel auf den Webseiten erzeugten die versendeten Test-Beschwerden eine insgesamt akzeptable Reaktionsrate der Unternehmen.
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