Diplomarbeit, 2003
77 Seiten, Note: 2
1 Allgemeine Einleitung
1.1 Begriffsbestimmung: BSC als Wissensmanagementinstrument
1.2 Begriffsbestimmung: Wissensmanagement
2 Problemstellung und Zielsetzung
3 Entwicklung einer Balanced Scorecard mit spezieller Ausrichtung auf das Wissensmanagement
3.1 Festlegung der strategischen Stoßrichtung: Die Leitbilderstellung
3.1.1 Die Auswahl der Dimensionen
3.1.2 Die Wissensperspektiven
3.1.2.1 Perspektive des Wissensaufbaus
3.1.2.2 Perspektive der Wissensnutzung
3.1.2.3 Perspektive der Wissens(ver)teilung
3.1.2.4 Perspektive der Wissensbewahrung
3.2 Definition und Festlegung von Wissenszielen
3.2.1 Allgemeine Betrachtung in der Festlegung von strategischen Zielen
3.2.2 Formulierung von Wissenszielen
3.2.3 Arten von Wissenszielen
3.2.3.1 Normative Wissensziele
3.2.3.2 Strategische Wissensziele
3.2.3.3 Operative Wissensziele
3.2.4 Entwicklung von Zielen mittels Kreativtechnik
3.2.4.1 Brainstorming
3.2.4.2 Synektik
3.2.4.3 Mind Mapping
3.2.5 Auswahl von Zielen
3.2.6 Dokumentation von Wissenszielen
3.3 Bestimmung der Ursache-/ Wirkungsbeziehungen
3.3.1 Prüfung der Ursache-/Wirkungsbeziehungen
3.3.2 Visualisierung zum Zweck der Plausibilitätskontrolle
3.4 Definition und Auswahl von Messgrößen
3.4.1 Definition von Messgrößen
3.4.2 Entwicklung von Messgrößen
3.4.3 Auswahl von Messgrößen
3.4.4 Finanzielle Messgrößen
3.4.5 Nicht- finanzielle Messgrößen
3.4.5.1 Qualitätsindex
3.4.5.2 Wissensportfolio
3.4.6 Fehlende Messgrößen
3.5 Festlegung von Zielwerten
3.5.1 Die Zielvereinbarung: Management by Knowledge Objectives
3.5.2 Wissensmanagement und Mitarbeiterbeurteilung
3.5.3 Wissensmanagement und Mitarbeiterprofile
3.6 Die Umsetzung mittels Bestimmung strategischer Maßnahmen
3.6.1 Ermittlung der internen Wissenspotentiale
3.6.2 Erstellung von Wissenslandkarten
3.6.3 Gestaltung der Wissensweitergabe: Story Telling
3.7 Exkurs: Die Bewertung von Wissen
3.7.1 Nutzen und Relevanz der Wissensbewertung
3.7.2 Problematik in der Bewertung von Wissen
3.7.3 Kreative Leistungen
3.7.4 Bewertung kreativer Leistungen
3.7.5 Problematik in der Bewertung kreativer Leistungen
3.8 Der Feedback- und Reviewprozeß
3.8.1 Überprüfung und Bestätigung der BSC- Inhalte
3.8.2 Wissenscontrolling mit Abweichungsanalysen
3.9 Exkurs: Entlohnung von Wissen
3.9.1 Wissensbeurteilung und die Einflussnahme auf das interne Gehaltssystem
3.9.2 Variable Vergütung mit der Balanced Scorecard
4 Die Vor- und Nachteile der BSC bezugnehmend auf das Wissensmanagement
5 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der Balanced Scorecard (BSC) als innovatives Instrument zur Steuerung und Messung von Wissensmanagement-Aktivitäten eingesetzt werden kann. Ziel ist es, eine methodische Anleitung für die schrittweise Implementierung zu geben, wobei insbesondere die Herausforderungen der Wissensbewertung und -vergütung im Mittelpunkt stehen.
3.7.2 Problematik in der Bewertung von Wissen
Die Messung und Bewertung von Wissen zählt zu den größten Problemen, die das Wissensmanagement zu bewältigen hat.
Die unterschiedlichen Zielsetzungen und ihre Umsetzung führen zu verschiedenen Ansätzen hinsichtlich Bewertung des vorhandenen bzw. nichtvorhandenen Wissens. Einen dieser Ansätze stellt die BSC dar.
Allgemein ergeben sich Probleme in der Bewertung u.a. durch das Fehlen einer konkreten Beschreibung der Wissensbasis im Unternehmen sowie der fehlenden Datenverfügbarkeit.
Ziel der Bewertung ist die objektivierte Messung der kontextgebundenen Ressource Wissen.
Um den Erfolg des Wissensmanagements überhaupt messbar machen zu können, braucht es die Akzeptanz der Mitarbeiter für dieses Bewertungsverfahren (BSC).
Allgemeine Einleitung: Grundlegende Einführung in das BSC-Konzept als Managementwerkzeug und dessen Eignung für den Bereich Wissensmanagement.
Problemstellung und Zielsetzung: Darstellung der Herausforderungen bei der Messung von Wissen und der Notwendigkeit einer methodischen Steuerung.
Entwicklung einer Balanced Scorecard mit spezieller Ausrichtung auf das Wissensmanagement: Kernkapitel, das detailliert die Schritte von der Leitbildentwicklung bis hin zur operativen Umsetzung und Vergütung beschreibt.
Die Vor- und Nachteile der BSC bezugnehmend auf das Wissensmanagement: Kritische Reflexion des BSC-Ansatzes unter Berücksichtigung von Potenzialen und praktischen Hindernissen.
Zusammenfassung: Abschließender Überblick über die Bedeutung der BSC als Instrument zur Realisierung einer lernenden Organisation und zur Professionalisierung des Wissensmanagements.
Balanced Scorecard, Wissensmanagement, Kennzahlensystem, Wissensbewertung, Wissensziel, Wissensvermittlung, Strategieimplementierung, Wissensportfolio, Mitarbeiterbeurteilung, Wissenscontrolling, immaterielle Güter, Organisationsanalyse, Wissensnutzung, Wissensaufbau, Wissensverteilung.
Die Arbeit analysiert, wie die Balanced Scorecard als Instrument zur strategischen Steuerung von Wissensmanagementprozessen in Unternehmen erfolgreich angewendet werden kann.
Die zentralen Felder umfassen die Definition strategischer Wissensziele, die Entwicklung geeigneter Messgrößen, die Bewertung kreativer Leistungen sowie die Verknüpfung mit Mitarbeitervergütungssystemen.
Das primäre Ziel ist es, ein Rahmengefüge zu bieten, mit dem Unternehmen ihre Wissensmanagement-Strategie methodisch in die BSC integrieren und messbar machen können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und stellt verschiedene Kreativtechniken wie Brainstorming, Synektik und Mind Mapping zur Zielfindung vor.
Der Hauptteil gliedert sich in den Prozess der BSC-Entwicklung, von der Leitbilderstellung über die Festlegung von Ursache-Wirkungsbeziehungen bis hin zur Implementierung von Feedbackschleifen und Vergütungsmodellen.
Wichtige Begriffe sind Wissensmanagement, Balanced Scorecard, Strategische Steuerung, Wissensbewertung und Wissenscontrolling.
Es wird zwischen normativen Wissenszielen (Grundhaltung), strategischen Wissenszielen (Langfrist-Ausrichtung) und operativen Wissenszielen (konkrete Umsetzung) unterschieden.
Story Telling wird im Rahmen der Wissensweitergabe als Methode vorgestellt, um implizites Wissen durch Erfahrungsgeschichten explizit zu machen und die organisationale Kommunikation zu fördern.
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