Bachelorarbeit
159 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfrage
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Methodik
2 Begriffsabgrenzung und -definitionen
2.1 Organisationale Innovation
2.2 Organisationale Ambidextrie
2.3 Resource-based-view
3 Darlegung der bestehenden Literatur und kritische Reflexion
3.1 Innovation in der Hotellerie
3.1.1 Service Innovationen
3.1.2 Organisationale Innovation
3.1.3 Innovationsfähigkeit und -kapazität in der Hotellerie
3.2 Organisation in der Hotellerie
3.2.1 Organisatorische Strukturen in der Hotellerie
3.2.2 Resource-based-view-Theorie in der Hotellerie
3.3 Die Tourismusregion Südtirol
3.4 Wettbewerbsvorteile in der Hotellerie
3.4.1 Schaffung und Erhaltung eines nachhaltigen Wettbewerbsvorteiles
3.4.2 Durch der organisationalen Ambidextrie zum Wettbewerbsvorteil
3.5 Theoretisches Zwischenfazit
4 Empirie
4.1 Auswahl und Beschreibung Forschungszugang
4.2 Auswahl und Beschreibung der Erhebungsmethode
4.3 Auswahl und Beschreibung des Samplings
4.4 Qualitätssicherung
4.5 Kategorienbildung
4.6 Empirische Ergebnisse nach Kategorien
4.6.1 Innovationsverständnis
4.6.2 Organisationale Innovation
4.6.3 Organisationale Ambidextrie
4.6.4 Positive Effekte
5 Ergebnisse
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Beantwortung der Forschungsfrage
5.3 Praktische Implikationen
5.4 Limitationen
6 Zusammenfassung
7 Ausblick
8 Literaturverzeichnis
Anhang A Interviewleitfaden
Anhang B Auswertungsbogen
Die Arbeit analysiert die Rolle der organisationalen Ambidextrie im Kontext der Innovationsfähigkeit von Ferienhotels. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwiefern ambidextrale Strukturen in der Südtiroler Ferienhotellerie als Strategie zur Sicherung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile fungieren und welche Rolle dabei organisationale Innovationsprozesse spielen.
3.2.2 Resource-based-view-Theorie in der Hotellerie
Dieses Kapitel befasst sich mit der Resource-based-view und wie mit diesem Ansatz nachhaltige Wettbewerbsvorteile für das Unternehmen geschaffen werden können. Der Ansatz der Resource-based-view dient in Rahmen dieser Arbeit als Ansatz zur Bestimmung der Rahmenbedingungen. In einem späteren Kapitel wird die Resource-based-view in Zusammenhang zu nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen durch organisationale Ambidextrie gestellt.
Die Theorie der Resource-based-view baut darauf auf Wettbewerbsvorteile einer Firma durch interne Faktoren zu kreieren und zu halten. Die Theorie wurde 1991 von Barney publiziert. Die Theorie betont die Rolle von Ressourcen und Fähigkeiten bei der Bildung der Grundlage für Wettbewerbsvorteile. Mehrere Forschende trugen zur Entwicklung der Resource-based-view bei, wobei Barney mit seiner Publikation 1991 die Resource-based-view zu einem umfassenden und damit empirisch überprüfbaren theoretischen Rahmen machte (Barney, 1991, S. 99–120).
Ressourcen werden folgend als etwas definiert, das ein Unternehmen besitzt, das physische und finanzielle Vermögenswerte sowie die Fähigkeiten der Mitarbeiter*innen und organisatorische Prozesse umfassen kann. Im Gegensatz dazu ist eine Fähigkeit etwas, dass ein Unternehmen ausführen kann, was sich aus Ressourcen und Routinen ergibt, auf die das Unternehmen zurückgreifen kann (Winter, 2000).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Dienstleistungssektors im Tourismus und führt die Problemstellung sowie die Forschungsfrage ein.
2 Begriffsabgrenzung und -definitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen theoretischen Konzepte wie organisationale Innovation, Ambidextrie und die Resource-based-view definiert.
3 Darlegung der bestehenden Literatur und kritische Reflexion: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Konzepte mit der spezifischen Situation der Hotellerie und bildet den analytischen Rahmen der Arbeit.
4 Empirie: Hier wird das methodische Vorgehen der qualitativen Experteninterviews dargelegt, inklusive der Kategorienbildung und der Auswahl des Samplings.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse interpretieren die empirischen Daten und beantworten die Forschungsfrage, ergänzt durch praktische Implikationen und Limitationen.
6 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Literatur und der empirischen Untersuchung zusammen.
7 Ausblick: Der Ausblick skizziert zukünftige Entwicklungen und mögliche Anknüpfungspunkte für weiterführende Forschung.
Organisationale Innovation, Organisationale Ambidextrie, Hotellerie, Südtirol, Wettbewerbsvorteil, Resource-based-view, Dienstleistungsmanagement, Innovationsfähigkeit, Flexibilität, Mitarbeiterführung, Strategie, Explorative Aktivitäten, Exploitative Aktivitäten, Tourismusmanagement, Unternehmenserfolg.
Die Arbeit untersucht, wie Hotelbetriebe in einem dynamischen Marktumfeld durch innovative Organisationsstrukturen wettbewerbsfähig bleiben können, wobei der Fokus auf dem Konzept der "organisationalen Ambidextrie" liegt.
Die Schwerpunkte liegen auf organisationaler Innovation, flexiblen Betriebsstrukturen, der Identifikation von Ressourcen als Wettbewerbsvorteil und der Balance zwischen aktuellem Tagesgeschäft und Zukunftsplanung.
Die Arbeit fragt nach der Rolle der organisationalen Ambidextrie für die Innovativität in der Ferienhotellerie, konkret untersucht am Beispiel von 4-Sterne-Betrieben in Südtirol.
Es handelt sich um eine qualitative Studie, die auf leitfadengestützten Experteninterviews mit Hotelier*innen aus der Dolomitenregion basiert, welche mittels Inhaltsanalyse nach Meuser & Nagel ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturrecherche, die Einbettung in die Resource-based-view sowie einen umfangreichen empirischen Teil, in dem die gewonnenen Daten aus den Experteninterviews analysiert und interpretiert werden.
Organisationale Innovation, Ambidextrie, Hotellerie, Wettbewerbsvorteil, Resource-based-view und Innovationsmanagement gehören zu den prägenden Begriffen.
Die Pandemie wird als externer Beschleuniger identifiziert, der die Notwendigkeit für organisationale Veränderungen und eine flexiblere Krisenreaktion in den untersuchten Betrieben offengelegt und provoziert hat.
Die befragten Experten bezeichnen ihre Betriebe weitgehend als innovativ, wobei sie Innovationen in der Praxis vor allem als Prozessänderungen oder strukturelle Anpassungen definieren, jedoch räumen sie Schwierigkeiten bei der systematischen Erfolgsmessung dieser Maßnahmen ein.
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