Bachelorarbeit, 2020
43 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Erläuterung zur Organisationsform Zirkeltraining im Krafttraining
3.2 Leistungssteigernde Effekte des Krafttrainings: Status Quo der Forschung zu den Krafttrainingseffekten
3.3 Präventive Effekte des Krafttrainings: Status Quo der Forschung zu Krafttrainingseffekten im Hinblick auf die Körperkomposition
3.4 Studienlage zu einem betont exzentrischen Krafttraining
3.5 Effekte eines Trainings speziell mit dem eGym-Zirkel
3.6 Kundenbindung und -motivation durch ein Training an einem eGym- Gerätezirkel
4 METHODIK
4.1 Hypothesen
4.1.1 Veränderungshypothesen
4.1.2 Unterschiedshypothesen
4.2 Probandenstichprobe
4.3 Testverfahren
4.4 Interventionsphase
4.5 Auswertung
4.5.1 Deskriptive Auswertung
4.5.2 Inferenzstatistische Auswertung
5 ERGEBNISSE
5.1 Parameter BMI
5.2 Parameter THQ
5.3 Parameter Körperfettgehalt
5.4 Parameter Ruhepuls
5.5 Parameter 1-RM-Krafttest an 10 Kraftgeräten
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
9 ABBILDUNGS-, TABELLEN-, ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
9.1 Abbildungsverzeichnis
9.2 Tabellenverzeichnis
9.3 Abkürzungsverzeichnis
ANHANG
Anhang 1: Datenbank Testergebnisse Stichprobe 1
Anhang 2: Datenbank Testergebnisse Stichprobe 2
Das primäre Ziel dieser Bachelor-Thesis ist es, die kurzfristig erzielbaren Effekte eines standardisierten Krafttrainings am eGym-Zirkel bei unterschiedlichen exzentrischen Belastungsintensitäten zu untersuchen und zu vergleichen.
3.4 Studienlage zu einem betont exzentrischen Krafttraining
Exzentrische Muskelaktivität beschreibt einen Muskel, der während der Kontraktion verlängert wird. Die während dieser Kontraktion messbare Kraft übersteigt deutlich die maximale isometrische Muskelkraft bei vergleichbarer Muskellänge, wobei gleichzeitig die messbare elektrische Aktivität in einem Elektromyogramm deutlich niedriger misst als sie bei einer konzentrischer Kontraktion mit vergleichbarer Kraftentwicklung ist. Die elastischen Elemente des Muskels, d.h. intramuskuläres Bindegewebe, Muskelfaszien, sowie Sehnen, erfahren eine zusätzliche passive Spannungsentwicklung. (Rakebrand, 2012, S.2)
Bei Untersuchungen bezüglich der Auswirkungen von zusätzlicher Exzentrischer Last beim „Bankwurf“ an einer „Smith Machine“, wurde festgehalten, dass die Trainierenden mit einer Erhöhung der Exzentrik bessere Ergebnisse erzielten, als die Trainierenden bei denen Konzentrik und Exzentrik identisch waren, allerdings fiel der Unterschied sehr gering aus. (Sheppard, 2010, S. 2853)
Paschalis et al. (2005, S.184) fanden heraus, dass die Auswirkungen von exzentrischem Training mit Hoher Intensität (HI), sowie mit niedriger Intensität „ähnliche Auswirkungen auf die Muskelschädigung haben, HI jedoch einen stärkeren Einfluss auf die Muskelleistung hat.“ Dies wird durch die Untersuchungen von Doan et al. (2002, S.9) unterstrichen. Bei Ihrer Studie wurde an 8 Probanden dahingehend getestet, ob zusätzliche exzentrische Belastung Auswirkungen auf die nachfolgende konzentrische Festigkeit hat. Die Gewichtung wurde anhand von 1RM- Testungen festgelegt. Es ergab sich, dass alle Probanden ihre 1RM- Testungen um 5- 15 Pfund verbesserten, also Ihre Muskelleistung erhöhten.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Verbreitung elektronischer Kraftzirkel und Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich der Effektivität erhöhter exzentrischer Belastungsintensitäten.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Studienziele, die in der Untersuchung der kurzfristigen Trainingseffekte bei verschiedenen exzentrischen Belastungsvarianten (20% vs. 30%) bestehen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zum Zirkeltraining, dessen Auswirkungen auf Leistung und Körperkomposition sowie Analyse bestehender Studien zu exzentrischem Training.
4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung des Studiendesigns, der Hypothesenbildung, der Stichprobenzusammensetzung sowie der verwendeten Testverfahren und der Interventionsphase.
5 ERGEBNISSE: Darlegung der gewonnenen Daten aus den Pre- und Post-Messungen sowie inferenzstatistische Auswertung der Hypothesen zu den untersuchten Parametern.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Studienergebnisse im Kontext der bestehenden Literatur und Analyse der Grenzen der Untersuchung.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Forschungsarbeit, der methodischen Durchführung und der Schlussfolgerungen aus den statistischen Analysen.
eGym, Kraftzirkel, exzentrisches Krafttraining, Trainingsbelastung, Körperkomposition, 1-RM-Test, Leistungssteigerung, Gesundheitsmanagement, Bioelektrische Impedanz-Analyse, Pre-Post-Messung, Trainingsmethodik, Maximalkraft, Fitness-Studios, Nutzerbindung, Sportmotorische Tests.
Die Arbeit untersucht, ob eine Steigerung des exzentrischen Belastungsanteils beim Training an elektronischen Gerätezirkeln (eGym) zu signifikant besseren kurzfristigen Trainingseffekten führt als das Standardprotokoll.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Trainingsmethodik des Zirkeltrainings, die Anwendung elektronischer Krafttrainingsgeräte, physiologische Anpassungseffekte und die Effektivität exzentrischer Belastung.
Das primäre Ziel ist ein Vergleich zwischen einer 20-prozentigen und einer 30-prozentigen exzentrischen Überlastung, um zu prüfen, ob die höhere Belastungsintensität physiologische oder leistungsbezogene Vorteile bietet.
Es wurde ein quantitatives Untersuchungsdesign mit Pre-Post-Messungen an zwei randomisierten Stichproben gewählt, deren Daten mittels t-Tests auf Signifikanz geprüft wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Aufarbeitung des Kenntnisstandes, die detaillierte Beschreibung der Testverfahren (z.B. BIA zur Körperanalyse und 1-RM-Tests) sowie die systematische Auswertung der gewonnenen Trainingsdaten an zehn verschiedenen Kraftgeräten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie eGym, exzentrisches Krafttraining, 1-RM-Test, Körperkomposition und Trainingsmethodik charakterisieren.
Die Ergebnisse zeigen, dass zwar Kraftsteigerungen in beiden Gruppen messbar waren, jedoch kein signifikanter Unterschied zwischen der 20-prozentigen und der 30-prozentigen Erhöhung bestand, was die Sinnhaftigkeit einer weiteren Steigerung infrage stellt.
Basierend auf den untersuchten Parametern BMI, THQ und Körperfettgehalt konnten im kurzfristigen Interventionszeitraum von sechs Wochen keine signifikanten Veränderungen festgestellt werden.
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