Bachelorarbeit, 2006
73 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit untersucht die Neuausrichtung der Regional- und Förderpolitik in Brandenburg, die eine Abkehr vom Gießkannenprinzip hin zu Wachstumskernen beinhaltet. Die Zielsetzung ist es, die theoretischen Grundlagen, die planerischen Prinzipien, die demografischen, wirtschaftlichen und fiskalischen Rahmenbedingungen sowie die konkreten Umsetzungsinstrumente dieser Neuausrichtung zu analysieren.
Kapitel 1 liefert einen thematischen Hintergrund. Kapitel 2 beleuchtet die theoretische Fachdiskussion um Wachstums- und Ausgleichsziele in der Regionalpolitik. Kapitel 3 beschreibt die demografischen, wirtschaftlichen und fiskalischen Rahmenbedingungen in Brandenburg, die zum Paradigmenwechsel führten. Kapitel 4 analysiert die Neuausrichtung in der Brandenburger Regionalpolitik, einschließlich der Chronologie des Prozesses, des neuen Leitbilds für die Hauptstadtregion und der Konzentration der Förderpolitik auf regionale Wachstumskerne. Kapitel 5 untersucht den Zielkonflikt zwischen Wachstums- und Ausgleichszielen im Kontext des Ideals der Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse.
Regionale Förderpolitik, Brandenburg, Wachstumskerne, Gießkannenprinzip, Ausgleichsziel, Wachstumsziel, demografischer Wandel, wirtschaftliche Entwicklung, fiskalische Situation, Landesentwicklungsplan, regionale Wachstumskerne, gemeinsame Landesplanung, Branchenkompetenzfelder.
Es bedeutet, dass Fördermittel nicht mehr gleichmäßig über das ganze Land verteilt werden, sondern konzentriert in Städte fließen, die als "regionale Wachstumskerne" definiert wurden und das größte Entwicklungspotenzial haben.
Dies sind ausgewählte Städte oder Kommunen in Brandenburg, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Stärke und Infrastruktur vorrangig gefördert werden, um als Motoren für die gesamte Region zu dienen.
Gründe sind der demografische Wandel (Bevölkerungsrückgang), knappe fiskalische Mittel und die Notwendigkeit, trotz schwieriger Rahmenbedingungen wirtschaftliches Wachstum zu generieren.
Dieses planerische Prinzip versucht, Wachstum an mehreren Ankerpunkten im Land zu konzentrieren, um einen Ausgleich zwischen dem boomenden Berliner Umland und den ferneren ländlichen Regionen zu schaffen.
Kritiker befürchten dies, da abgelegene Regionen weniger Förderung erhalten. Die Landesregierung argumentiert jedoch, dass nur durch starke Wachstumskerne langfristig die Stabilität des gesamten Landes gesichert werden kann.
Der starke Bevölkerungsrückgang in vielen Landesteilen zwingt die Politik dazu, Infrastrukturen anzupassen und Ressourcen dort einzusetzen, wo sie die größte Wirkung für die wirtschaftliche Zukunft haben.
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