Masterarbeit, 2008
100 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Klimawandel aus wissenschaftlicher Sicht
2.1 Institutionelle Gestaltung des UNO-Weltklimarats IPCC
2.2 Wissenschaftliche Fakten zum Klimawandel
2.2.1 Änderung der Umwelteffekte
2.2.2 Anthropogener Klimawandel
2.3 Prognosen zur Klimaentwicklung im 21. Jahrhundert
2.3.1 Heterogene Möglichkeiten der Weltentwicklung
2.3.2 Der anthropogene Treibhauseffekt als globales Umweltproblem
2.3.2.1 Prognose der zukünftigen Treibhausgasemissionen
2.3.2.2 Globale Erdoberflächenerwärmung
2.3.2.3 Wasserressourcen und Wassergefahren
3 Politische Ansätze zur Begrenzung des Klimawandels
3.1 Europäischer und russischer Klimaschutz
3.1.1 Ausgangspunkt und Fortsetzung der Klima-Rahmenkonvention
3.1.2 Das Kyoto-Protokoll als aktive gemeinsame Klimapolitik
3.1.2.1 Hauptverantwortliche Akteure
3.1.2.2 Zielsetzung zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen
3.1.2.3 Prognose der THGE und übernommene Verpflichtungen
3.1.3 Flexible Mechanismen des Kyoto-Protokolls
3.1.3.1 Prinzip der flexiblen Mechanismen
3.1.3.1.1 Finanzielle Belastung durch den Emissionshandel
3.1.3.1.2 Russische Perspektiven durch den Emissionshandel
3.1.3.2 Einheitlicher Technologie-Transfer durch Klimaprojekte
3.1.3.2.1 Gemeinsame Emissionsreduzierung der Vertragsstaaten
3.1.3.2.2 Weltweite kostengünstige Entwicklung klimaverträglicher Technologien
3.2 US-amerikanischer Klimaschutz
3.2.1 Ökologische Technologien als Schlüssel zum Klimaproblem
3.2.1.1 Entwicklung der klimafreundlichen Technologien
3.2.1.2 APP – Politischer Ansatz zum Klimaschutz
3.2.2 Effizienter Klimaschutz aus Sicht der USA
3.2.2.1 US-amerikanische Argumente als Kyoto-Gegner
3.2.2.2 Abwägung von Kosten, Nutzen und Machbarkeit
3.3 Politisches Problem: Fehlendes globales System für den Klimaschutz
4 Ökonomische Folgen des Klimawandels für die USA , die EU und Russland
4.1 Investitionen in den Klimaschutz statt enormer Kosten des Klimawandels
4.1.1 Kostenvergleich zwischen Klimaschutz und Klimaschäden
4.1.2 Globale THGE-Steuer für ökologische Entwicklung
4.1.2.1 Szenarien der Treibhausgasemissionssteuer
4.1.2.2 Steuergelder für die Klimaschutzpolitik
4.1.3 Naturkatastrophenproblematik für die Versicherungsbranche
4.1.3.1 Zunahme der Naturkatastrophen aufgrund des Klimawandels
4.1.3.2 Vergleich der versicherten und unversicherten Naturkatastrophen
4.2 Folgen des Klimawandels für klimarelevante Wirtschaftszweige
4.2.1 Für den Klimawandel hauptverantwortliche volkswirtschaftliche Sektoren
4.2.1.1 Anpassungsmaßnahmen in der Energieversorgung
4.2.1.1.1 US-amerikanische Entwicklung erneuerbarer Energien
4.2.1.1.1.1 Investitionen
4.2.1.1.1.2 US-amerikanisches solare Energieprojekt
4.2.1.1.2 Europäische Implementierung erneuerbarer Energie
4.2.1.1.3 Potential klimaschonender Energien in Russland
4.2.1.2 Verkehrssektor – Mitverursacher des Klimawandels
4.2.2 Vom Klimawandel betroffene Sektoren: Darstellung der Gewinner und Verlierer durch den Klimawandel
4.2.2.1 Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Landwirtschaft
4.2.2.1.1 Klimabedingte Auswirkungen auf die Ernten
4.2.2.1.2 Permafrostböden – russische und amerikanische Gefahren
4.2.2.2 Ökonomische Konsequenzen des Klimawandels für den Tourismussektor
4.2.2.2.1 Weltweite Auswirkung der globalen Erwärmung auf den Tourismus
4.2.2.2.2 Gewinner- und Verlierer-Staaten
5 Fazit
Die Masterarbeit analysiert die politischen und ökonomischen Folgen des Klimawandels mit einem spezifischen Fokus auf die USA, die EU und Russland. Die zentrale Fragestellung untersucht, wie diese bedeutenden Akteure ihre jeweilige Verantwortung wahrnehmen, welche Strategien sie verfolgen und ob durch eine stärkere Kooperation die globalen Klimaschäden minimiert werden können.
3.2.1.1 Entwicklung der klimafreundlichen Technologien
Neue Technologien sind der Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel. Jedoch können sie auf kurze Sicht teurer sein. Daher muss es dafür eine Lösung geben, die komplizierte Mischung von Anreizen zu erneuern, um die Nutzung und Kommerzialisierung neuer Niedrigemissionstechnologien konkurrenzfähiger zu machen. Die USA verfügt über unterschiedliche Anreize für verschiedene Technologien von der Atomenergie über saubere Kohle bis zu Wind- und Solarenergie. Es sollte in einem einzigen, erweiterten Programm mit den folgenden Merkmalen zusammengelegt werden:
Erstens sollte der Anreiz anhand des Kohlenstoffs bewertet werden, um Stromquellen mit niedrigeren Emissionen preiswerter als Stromquellen mit höheren Emissionen zu machen. Der Energiesicherheitsbedarf der USA sollte in Betracht gezogen werden. Zweitens sollte der Anreiz technologieneutral sein, weil die Regierung keine Gewinner und Verlierer auf diesem neuen Markt bestimmen sollte. Drittens sollte der Anreiz langfristig sein.
Es sollte dem Markt ein positives und zuverlässiges Signal nicht nur für die Investitionen in die Technogien geben, sondern auch für Investitionen in Inlandsherstellungskapazität und Infrastruktur, die zu niedrigeren Kosten und erhöhter Verfügbarkeit beitragen. Für neue Anreize existieren noch für viele neue Technologien rechtliche und politische Hindernisse.
Als erstes Ziel hatte US-Präsident G. W. Bush im Jahr 2002 genannt, den Ausstoß von Treibhausgasen innerhalb von zehn Jahren (2002-2012) um 18 Prozent zu reduzieren. Im April 2008 hat Bush ein neues nationales Ziel angekündigt, „den Stopp des Anstiegs der US-Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2025“. Die dargestellten Ziele reichen jedoch nicht aus, um eine Klimakatastrophe zu verhindern. Die neuen Technologien ermöglichen aus Sicht des US-Präsidenten gleichzeitig Umweltschutz und Wirtschaftswachstum. Die Schadstoffemissionen im Energiesektor sollten in zehn bis fünfzehn Jahren ihren Höhepunkt erreichen und dann verringert werden. Der US-Präsident macht dazu keine konkreten Vorschläge, ebenso wenig zu gesetzlich festgelegten Obergrenzen.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des globalen Klimawandels ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung aus Sicht der USA, der EU und Russland.
2 Klimawandel aus wissenschaftlicher Sicht: Dieses Kapitel fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand zusammen, einschließlich der Rolle des IPCC und zentraler Klimaprognosen für das 21. Jahrhundert.
3 Politische Ansätze zur Begrenzung des Klimawandels: Hier werden die unterschiedlichen politischen Strategien, insbesondere das Kyoto-Protokoll und die Asia-Pacific Partnership (APP), detailliert analysiert und deren Anwendbarkeit für die EU, USA und Russland bewertet.
4 Ökonomische Folgen des Klimawandels für die USA , die EU und Russland: Dieser Hauptteil beleuchtet die wirtschaftlichen Auswirkungen und Kosten des Klimawandels, mit Fokus auf Investitionen, Versicherungsfragen sowie betroffene Sektoren wie Energie und Landwirtschaft.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass die Kooperation der Hauptverursacher entscheidend für die globale Klimastabilisierung ist.
Klimawandel, USA, EU, Russland, Kyoto-Protokoll, Treibhausgasemissionen, Klimaschutz, Emissionshandel, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Wirtschaftswachstum, Klimafolgen, IPCC, Nachhaltigkeit, Technologietransfer.
Die Arbeit analysiert die politischen Strategien und ökonomischen Folgen des Klimawandels unter besonderer Berücksichtigung der drei globalen Akteure USA, EU und Russland.
Die Untersuchung konzentriert sich auf Klimaschutzabkommen wie das Kyoto-Protokoll, ökonomische Auswirkungen auf Industrien, Investitionen in grüne Technologien und die unterschiedlichen Ansätze zur Emissionsreduzierung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die USA, die EU und Russland mit ihrer Verantwortung für den Klimawandel umgehen und welche ökonomischen Konsequenzen ihre unterschiedlichen Strategien nach sich ziehen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, deren Erkenntnisse maßgeblich auf der Auswertung von Fachliteratur sowie offiziellen Berichten und Internetquellen basieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der politischen Klimaschutzansätze der drei Länder sowie eine tiefgreifende Untersuchung der ökonomischen Folgen, insbesondere für Sektoren wie Versicherungen, Energieversorgung und Landwirtschaft.
Kernbegriffe sind Klimawandel, Emissionsreduzierung, Kyoto-Protokoll, ökologische Technologien und volkswirtschaftliche Auswirkungen.
Die USA verweigern eine Ratifizierung verbindlicher Emissionsziele und setzen stattdessen auf den "technology push" sowie freiwillige Initiativen wie die APP, um Wirtschaftswachstum und Klimaschutz zu vereinen.
Aufgrund klimatischer Veränderungen profitiert Russland durch eine Zunahme an Attraktivität und eine prognostizierte überdurchschnittliche Wachstumsrate der Tourismusindustrie in den kommenden Dekaden.
Dieser Begriff beschreibt überschüssige Emissionszertifikate Russlands, die durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch in den 90er Jahren entstanden sind und nun als billige Lizenzen den Anreiz für echte Emissionsminderungen in anderen Industrieländern abschwächen könnten.
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