Bachelorarbeit, 2009
47 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit analysiert Michael Krügers Erzählung „Wieso ich? Eine deutsche Geschichte“ und untersucht, wie der Protagonist mit seiner Vergangenheit und der Konstruktion seiner Identität umgeht. Die Analyse beleuchtet den Umgang mit Trauma, Schuld und der Suche nach Wahrheit unter postmodernen Bedingungen.
Kapitel 1 untersucht den Einfluss der deutschen Vergangenheit auf die Identitätsfindung des Protagonisten und ordnet die Erzählung in den Kontext der Erinnerungsliteratur ein. Kapitel 2 analysiert die Handlungsweise des Protagonisten als Reaktion auf äußere Umstände und seine Schwierigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Kapitel 3 beleuchtet verschiedene Weltbilder der Figuren und den Mutter-Sohn-Konflikt als Gesellschaftskritik. Kapitel 4 untersucht die Rolle der Sprache in der Konstruktion von Sinn und Bedeutung und die psychotische Divergenz in der Wahrnehmung des Protagonisten. Kapitel 5 erörtert die Suche nach Wahrheit und den "Wirklichkeitseffekt" in der Erzählung.
Vergangenheitsbewältigung, Identität, Postmoderne, Trauma, Schuld, Wahrheit, Sprache, Familie, Generationenkonflikt, deutsche Geschichte, Erinnerungsliteratur, Wirklichkeitseffekt, Selbstfindung.
Die Erzählung behandelt die Suche nach Wahrheit und Identität eines Protagonisten vor dem Hintergrund der deutschen Nachkriegsgeschichte und familiärer Verstrickungen.
Dabei handelt es sich um eine literarische Gattung, in der sich die Nachkriegsgeneration kritisch mit der Rolle ihrer Väter während der NS-Zeit auseinandersetzt.
Identität wird nicht mehr als fest gegeben, sondern als konstruierbar und oft fragmentiert angesehen. Krüger zeigt die Schwierigkeiten auf, in einer pluralistischen Welt einen festen Sinn zu finden.
Das Trauma blockiert den Zugang zur eigenen Geschichte und führt zu einer psychotischen Divergenz in der Wahrnehmung der Wirklichkeit durch den Protagonisten.
Es beschreibt die literarische Strategie, durch subjektive Wahrnehmung eine scheinbar objektive Realität zu erschaffen, die jedoch bei näherer Betrachtung als Konstrukt entlarvt wird.
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