Bachelorarbeit, 2021
47 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
1. Theoretischer Hintergrund zum Bereich Lesemotivation
1.1 Zum Begriff Lesemotivation
1.2 Extrinsische und intrinsische Lesemotivation
1.3 Das Erwartungs-Wert-Modell der Lesemotivation
2. Theoretischer Hintergrund zum Bereich Lesekompetenz
2.1 Zum Begriff Lesekompetenz
2.2 Das didaktische Modell der Lesekompetenz
3. Theoretischer Hintergrund zum Bereich Lese-Rechtschreibstörung
3.1 Zum Begriff LRS
3.2 Symptome einer Lese-Rechtschreibstörung
3.2.1 Symptome der Lesestörung
3.2.2 Symptome der Rechtschreibstörung
3.2.3 Komorbiditäten einer Lese-Rechtschreibstörung
4. Der Zusammenhang zwischen Lesemotivation und Lesekompetenz
5. Förderung der Lesemotivation und Lesekompetenz bei Kindern mit LRS
5.1 Worauf bei einer Förderung zu achten ist
5.2 Förderung der Lesekompetenz
5.2.1 Komponenten der Lesekompetenzförderung
5.2.2 Maßnahmen und Methoden zur Förderung der Lesekompetenz
5.2.3 Programme zur Förderung der Lesekompetenz für Kinder mit einer Lese-Rechtschreibstörung
5.3 Förderung der Lesemotivation
5.3.1 Maßnahmen zur Förderung der Lesemotivation
5.3.2 Programme zur Förderung der Lesemotivation
5.4 Konsequenzen für den inklusiven Unterricht
6. Fazit
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Lesemotivation und Lesekompetenz bei Kindern mit einer Lese-Rechtschreibstörung, um zu klären, bei welchem dieser beiden Konstrukte eine pädagogische Förderung primär ansetzen sollte und welche methodischen Möglichkeiten hierbei im inklusiven Grundschulunterricht bestehen.
1.1 Zum Begriff Lesemotivation
Da die Lesemotivation eines der zentralen Punkte dieser Arbeit darstellt, soll zunächst eine einheitliche Auffassung des Begriffs aufgebaut werden.
Unter Motivation versteht man nach Rheinberg (2002) „eine aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzugs auf einen positiv bewerteten Zielzustand“ (Rheinberg, 2002, S. 17). In diese Definition eingeschlossen sind Zustände, die erreicht werden wollen, weil sie lohnenswert sind, es können aber auch Zielzustände sein, die vom Individuum vermieden werden wollen (vgl. Philipp, 2011). Die Motivation ist demnach das zielgerichtete Handeln, mit dem individuelle Ziele verfolgt werden (vgl. Heckhausen, 1989). Motivation spielt in allen möglichen Lebensbereichen eine antreibende Rolle. So ist die Lesemotivation als solches die „Energiequelle des Lesens“ (Richter & Plath, 2005, S.5). Sie sei ein mehrdimensionales Konstrukt, das soziale, intrinsische und extrinsische, sowie Aspekte der Kompetenz, der Wahlfreiheit und der Involviertheit berücksichtigt (vgl. Philipp, 2011). Das Wissen um diese verschiedenen Aspekte stammt aus den einflussreichen Forschungen zur Lesemotivation von Wigfield (1997) und Wigfield und Guthrie (1997). Philipp (2011) unternahm aufgrund der vielen verschiedenen Aspekte einen Versuch, diesen Facettenreichtum der Lesemotivation tabellarisch darzustellen (siehe Tabelle 1). Die Dimensionen, die dabei entstanden sind, werden nachträglich erläutert.
Einleitung: Die Einleitung etabliert den hohen Stellenwert des Lesens und definiert die Aufgabenstellung der Arbeit in Bezug auf die Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreibstörung.
1. Theoretischer Hintergrund zum Bereich Lesemotivation: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Lesemotivation und führt relevante theoretische Modelle wie das Erwartungs-Wert-Modell ein.
2. Theoretischer Hintergrund zum Bereich Lesekompetenz: Es erfolgt eine Definition der Lesekompetenz sowie die Vorstellung didaktischer Modelle, um die verschiedenen Ebenen des Leseprozesses zu verdeutlichen.
3. Theoretischer Hintergrund zum Bereich Lese-Rechtschreibstörung: Dieses Kapitel definiert die LRS, beschreibt ihre Symptomatik in den Bereichen Lesen und Schreiben sowie mögliche komorbide Störungen.
4. Der Zusammenhang zwischen Lesemotivation und Lesekompetenz: Hier wird die Wechselwirkung zwischen beiden Konstrukten analysiert, um eine Basis für pädagogische Förderentscheidungen zu schaffen.
5. Förderung der Lesemotivation und Lesekompetenz bei Kindern mit LRS: Ein umfassender Überblick über wirksame Methoden, Maßnahmen und konkrete Förderprogramme für den inklusiven Grundschulunterricht.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass eine symptomorientierte Förderung zu Beginn primär bei der Lesekompetenz ansetzen sollte, flankiert von motivierenden Maßnahmen.
Lesemotivation, Lesekompetenz, Lese-Rechtschreibstörung, LRS, Grundschule, Inklusionspädagogik, Förderprogramme, Didaktik, Lautleseverfahren, Lesestrategien, Symptomorientierte Förderung, Selbstkonzept, Lernziele, Interventionsmaßnahmen, Schriftspracherwerb.
Die Arbeit befasst sich mit der Förderung von Lesemotivation und Lesekompetenz bei Grundschulkindern, die von einer Lese-Rechtschreibstörung (LRS) betroffen sind.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Lesemotivation und Lesekompetenz, die Symptomatik der LRS sowie spezifische Förderansätze und Programme für den inklusiven Unterricht.
Das Hauptziel ist es zu klären, ob die Förderung bei Kindern mit LRS eher bei der Lesekompetenz oder der Lesemotivation ansetzen sollte und welche Handlungsoptionen sich für Lehrkräfte in der Grundschule ergeben.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturanalyse, bei der aktuelle Forschungsstände und Befunde sowie etablierte Modelle theoretisch ausgewertet und miteinander verknüpft werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Konstrukte, die Untersuchung ihres Zusammenhangs sowie die detaillierte Vorstellung von Methoden und Programmen für die schulische Praxis.
Die wichtigsten Schlagworte sind Lesemotivation, Lesekompetenz, Lese-Rechtschreibstörung, inklusive Förderung, Grundschule und symptomorientiertes Training.
Es handelt sich um Trainingsmethoden, die direkt an den Schwierigkeiten der Lese- und/oder Rechtschreibleistung ansetzen und jene basalen Prozesse trainieren, die für diese Fertigkeiten notwendig sind.
Das Modell dient dazu, Fördermöglichkeiten systematisch auf verschiedenen Ebenen – der Prozess-, Subjekt- und sozialen Ebene – einzuordnen und so gezielte Interventionen für die Schüler zu ermöglichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

