Bachelorarbeit, 2021
56 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Definitorische Grundlagen
2.1 Gesundheit
2.2 BGM und BGF
2.3 Arbeits- und Gesundheitsschutz
3 Etablierung des BGM und Maßnahmen der BGF
3.1 Instrumente des BGM
3.2 Gestaltung der Maßnahmen
3.3 Besonderheiten im Krankenhaus
3.4 Umsetzung am UKW
4 Methodik
4.1 Forschungsprozess
4.2 Erhebungsmethode: Onlinefragebogen
4.3 Pretest
5 Datenauswertung und Ergebnisdarstellung
5.1 Darstellung der Ergebnisse
5.2 Überprüfung der Hypothesen
5.3 Diskussion
6 Handlungsempfehlungen
6.1 Verbesserung der Kommunikation
6.2 Digitales Angebot
6.3 Externe Unterstützung
7 Fazit
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
Das Hauptziel der Arbeit ist es, Strategien zur erfolgreichen Etablierung von betrieblichem Gesundheitsmanagement und gesundheitsfördernden Maßnahmen im Krankenhaussektor zu identifizieren, wobei der Schwerpunkt auf der Berücksichtigung der speziellen Bedürfnisse von Pflegepersonal im Vergleich zu Verwaltungsangestellten liegt. Die Forschungsfrage untersucht, wie diese Maßnahmen konkret gestaltet werden können, um allen Mitarbeitergruppen eine gleichermaßen effektive Teilnahme zu ermöglichen und die gesundheitliche Belastung im klinischen Alltag zu reduzieren.
3.3 Besonderheiten im Krankenhaus
Ein Krankenhaus ist eine medizinische Einrichtung, die zur Erkennung und Behandlung von Krankheiten und zur Geburtshilfe dient. Die stationäre Behandlung im Krankenhaus wird durchgeführt, sofern ein mehrtägiger Aufenthalt eines Erkrankten erforderlich ist. Es wird zwischen Plan-, Vertrags- und Privatkrankenhäusern sowie Universitätskliniken unterschieden (Gesundheitsberichterstattung des Bundes).
Während im Jahr 1992 die gesamten Ausgaben im deutschen Gesundheitssektor 159 Milliarden Euro betrugen, lagen sie 2018 bei 390 Milliarden Euro, was ein Anstieg von über 50 % ist. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten ist in den letzten Jahren hingegen kontinuierlich gesunken und im Zeitraum von 1992 bis 2019 von 13,3 auf 7,2 Tage gefallen. Im Jahr 2019 gab es in Deutschland 1914 Krankenhäuser und insgesamt arbeiteten dort 928 097 Menschen, von denen 167 952 im ärztlichen Dienst und 760 145 im nicht ärztlichen Dienst tätig waren. Der Anteil von Pflegekräften am nicht ärztlichen Personal lag hierbei fast bei 50 % (Statistisches Bundesamt, 2021).
Die Finanzierung der stationären Versorgung im deutschen Krankenhauswesen erfolgt seit 2004 durch ein diagnosebezogenes Fallpauschalensystem. Unter der sogenannten DRG (Diagnosis Related Group) wird eine Fallgruppierung verstanden, die zahlreiche unterschiedliche Patientenfälle mit gleichwertigem wirtschaftlichem Aufwand in Gruppen zusammenfasst. Hierbei wird auch die Bezahlung vergleichbarer Fälle vereinheitlicht, was dazu führt, dass Krankenhausträger aufgrund wirtschaftlicher Aspekte einen möglichst kurzen Krankenhausaufenthalt und eine schnelle Entlassfähigkeit der Patienten anstreben. Zudem wird eine Reduzierung der Betten in den deutschen Krankenhäusern und die Umstellung auf vermehrt ambulante anstatt stationärer Behandlungen angestrebt. Krankenhausaufenthalte sollen demnach nur noch bei Bedarf einer umfassenden medizinischen Überwachung und intensiver Pflege stattfinden.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage sowie das Ziel der Arbeit, Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung im Kontext eines Krankenhauses zu optimieren.
2 Definitorische Grundlagen: Erläutert zentrale Begriffe wie Gesundheit, BGM, BGF sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.
3 Etablierung des BGM und Maßnahmen der BGF: Analysiert relevante Instrumente, deren Gestaltung sowie spezifische Herausforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten im Krankenhaus, beispielhaft am UKW dargestellt.
4 Methodik: Detailliert den Forschungsprozess, die Durchführung der quantitativen Onlinebefragung und die Ergebnisse des Pretests.
5 Datenauswertung und Ergebnisdarstellung: Präsentiert die empirischen Daten der Befragung, wertet die Hypothesen aus und diskutiert die Befunde.
6 Handlungsempfehlungen: Formuliert konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Kommunikation, Einführung digitaler Angebote und Nutzung externer Unterstützung.
7 Fazit: Fasst die Kernerkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Bereich BGM in Krankenhäusern.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Krankenhaus, Pflegepersonal, Arbeitsbelastung, Prävention, Gesundheitsförderung, Arbeitszeitflexibilisierung, Onlinebefragung, Universitätsklinikum Würzburg, Mitarbeitersicherheit, Arbeitsbedingungen, Fachkräftemangel.
Die Arbeit untersucht die Umsetzung und Akzeptanz von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung in einem Krankenhaus, mit besonderem Fokus auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen für das Pflegepersonal und die Verwaltung.
Die zentralen Themen sind betriebliches Gesundheitsmanagement, die spezifischen Arbeitsbelastungen im Krankenhaus, die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen und die Optimierung der Kommunikation sowie der Angebote innerhalb einer Klinik.
Das Ziel ist es, Handlungsempfehlungen zu formulieren, damit gesundheitsfördernde Maßnahmen so gestaltet werden können, dass sowohl Mitarbeiter in der Pflege als auch in der Verwaltung gleichermaßen profitieren können.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung in Form einer Onlinebefragung unter den Beschäftigten des Universitätsklinikums Würzburg durchgeführt.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Gesundheitsmanagements, die Analyse spezieller Krankenhausbelastungen, die Erhebung empirischer Daten mittels Onlinefragebogen sowie eine detaillierte Diskussion der Ergebnisse.
Kernbegriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Krankenhaus, Arbeitszeitflexibilisierung und Mitarbeitendengesundheit.
Die Studie zeigt, dass Verwaltungsmitarbeiter durch geregelte Arbeitszeiten leichter an Maßnahmen teilnehmen können, während Pflegekräfte aufgrund von Schichtdiensten und hoher Arbeitsbelastung bei der Inanspruchnahme der Angebote stark eingeschränkt sind.
Digitale Angebote werden als zentrale Lösung für zeit- und ortsunabhängige Gesundheitsförderung identifiziert, um besonders Mitarbeitern mit unregelmäßigen Arbeitszeiten den Zugang zu ermöglichen.
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