Magisterarbeit, 2008
113 Seiten, Note: 2,3
Diese Magisterarbeit untersucht die Interventionspolitik der USA in humanitären Krisen seit 1990. Das zentrale Ziel ist die Analyse der Faktoren, die die Entscheidung der USA für oder gegen ein militärisches Eingreifen beeinflussen.
Die Einleitung führt in die Thematik ein, beschreibt die Problemstellung, formuliert Forschungsfragen und erläutert das methodische Vorgehen. Kapitel II analysiert die Interventionen in Somalia, Haiti und Kosovo, wobei jeweils der Hintergrund, die politische Agenda der USA und der innenpolitische Entscheidungsprozess untersucht werden. Kapitel III befasst sich mit den Nicht-Interventionen in Ruanda, der Demokratischen Republik Kongo und Burma, wiederum unter Berücksichtigung der genannten Aspekte. Kapitel IV entwickelt einen Kriterienkatalog basierend auf den analysierten Fällen.
Humanitäre Intervention, US-Außenpolitik, nationale Interessen, neoklassischer Realismus, Somalia, Haiti, Kosovo, Ruanda, Demokratische Republik Kongo, Burma, Policy Cycle, innenpolitischer Druck, Agenda-Setting, Glaubwürdigkeit.
Die Arbeit untersucht detailliert die US-Interventionen in Somalia (1993), Haiti (1994) und im Kosovo (1999).
Es werden die Krisen in Ruanda (1994), der Demokratischen Republik Kongo und Burma analysiert, in denen die USA trotz humanitärer Katastrophen nicht militärisch eingriffen.
Die Arbeit verwendet die Theorie des neoklassischen Realismus, um das außenpolitische Verhalten der USA zu erklären.
Zentrale Kriterien sind der innenpolitische Druck (Agenda-Setting), die Bedrohung nationaler Interessen und die Wahrung der eigenen Glaubwürdigkeit.
Nach dem Zusammenbruch der UdSSR sollte eine friedliche Weltordnung auf Basis von Demokratie, Marktwirtschaft und Menschenrechten durch internationale Kooperation geschaffen werden.
Der Begriff dient als methodisches Werkzeug, um den politischen Entscheidungsprozess innerhalb der US-Regierung nachzuvollziehen.
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