Diplomarbeit, 2008
100 Seiten, Note: 1,3
A. Grundlagen
0. Einleitung
1. Einführung zum Thema
1.1. Arbeitsschritte
1.2. Historischer Hintergrund zum Beruf des Heilpraktiker
1.3. Aktuelle Umfragen zur Naturheilkunde
1.4. Zahlen und Fakten
1.5. Trends und Entwicklungen
1.6. Erfolgsfaktoren und Problemfelder des Berufsstandes
1.7. Persönliche Anforderungen
2. Rechtliche Erfordernisse
2.1. Rechtliche Grundlage des Heilpraktikerberufs
2.2. Relevante Gesetze und Vorschriften
2.2.1. Heilpraktikergesetz
2.2.2. Gesetzliche Einschränkungen
2.2.3. Wettbewerbsgesetze
2.2.4. Sonstige Vorschriften
2.3. Pflichten des Heilpraktikers
2.3.1. Berufsordnung
2.3.2. Aufklärungspflicht
2.3.3. Sorgfaltspflicht
2.3.4. Schweigepflicht
2.4. Behandlungsvertrag
2.5. Kontrollen
3. Betätigungsfelder
3.1. Haupttätigkeit als Therapeut
3.2. Nebentätigkeiten
3.2.1. Kurse, Vorträge und Seminare
3.2.2. Verband, Arzneimittelkommission, Prüfungsgremium
3.2.3. Veröffentlichungen
3.2.4. Lehrauftrag
3.2.5. Verkaufstätigkeit
4. Die Praxis
4.1. Ausbildung
4.2. Praxisneueröffnung
4.3. Rechtsform
4.4. Räumlichkeiten
4.5. Fortbildung
5. Praxisführung
5.1. Patientenmanagement
5.2. Mitarbeiterführung
5.3. Einkauf und Logistik
5.4. Arbeitsabläufe
5.5. Organisation der Praxis
5.6. Abrechnung
5.7. Netzwerke
6. Marketing
6.1. Marktforschung
6.1.1. Marktanalyse
6.1.2. Standortanalyse
6.2. Marketing-Mix
6.2.1. Die angebotenen Dienstleistungen
6.2.2. Preispolitik
6.2.3. Vertrieb der Dienstleistungen
6.2.4. Kommunikationspolitik
7. Finanzen und Steuern
7.1. Gründungsfinanzplanung
7.1.1. Planteil Investitionen und Abschreibungen
7.1.2. Planteil Fixkosten und variable Kosten
7.1.3. Planteil Markteinführungskosten und Gründungskosten
7.1.4. Planteil Einnahmen/Ausgaben und Gewinn/Verlust
7.1.5. Planteil Finanzierung und Liquidität
7.2. Steuern
7.2.1. Umsatzsteuer
7.2.2. Einkommenssteuer
7.2.3. Gewerbesteuer
7.2.4. Buchführung
7.2.5. Steuerberater
8. Risikomanagement
8.1. Krankenversicherung
8.2. Berufs- / Betriebshaftpflichtversicherung
8.3. Einrichtungs- / Betriebsversicherung
8.4. Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung
8.5. Strafrechtsschutzversicherung
B. Businessplan
1. Zeitpunkt der Gründung
2. Gründerperson
3. Gründungsvorhaben
4. Marktchancen
5. Marketingstrategie
6. Konkurrenz
7. Wettbewerbskonzepte
8. Zukunftsaussichten
9. Standort
10. Kostenplanung
11. Rentabilitätsvorschau
12. Gründungsfinanzplan
13. Rechtsform
14. Rahmenbedingungen
C. Schluss
Das Ziel der Arbeit ist die Erstellung eines schlüssigen und praktikablen Unternehmenskonzepts (Businessplans) für eine Naturheilpraxis auf der Basis eines fundierten, theoretischen Grundsteins, wobei insbesondere betriebswirtschaftliche Anforderungen beleuchtet werden.
1.2. Historischer Hintergrund
Die Gewerbeordnung von 1869 gab Bürgern im Deutschen Reich, die sich berufen fühlten, Krankheiten zu erkennen und zu heilen, die Möglichkeit, ein Schild an der Tür anzubringen und Kranke mit Schlangengift, Heilerde oder sonstigen, beliebigen Heilmitteln zu behandeln. Einzig das Ausüben der Heiltätigkeit im Umherziehen war verboten. Auf verschiedenen Jahrmärkten Heilelixiere anzubieten und Kranke zu behandeln, wie vormals üblich, war durch die Gewerbeordnung strafbar geworden. Unter dem nationalsozialistischen Regime wurde im Jahre 1939 ein Gesetz erlassen, das es für Heilkundige, die keine Ärzte waren, erforderlich machte eine Erlaubnis zu besitzen. Zugleich wurde den Heilern verboten, Ausbildungsstätten einzurichten. Somit war der Berufsstand auf Eis gelegt.
Nur wenigen Ausnahmetalenten gelang es, durch ein Gutachtergremium zum Arzt für Naturheilkunde ernannt zu werden. Nach dem Krieg organisierten sich die Heilpraktiker und zogen vor Gericht. 1957 entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass nach rechtsstaatlichen Grundsätzen jeder Bewerber einen Anspruch auf Erteilung der Berufserlaubnis besitzt [vgl. Mehler 1986, 121].
Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Hintergrund des Heilpraktikerberufs, einschließlich seiner Geschichte, aktueller Marktdaten, Trends sowie notwendiger persönlicher Voraussetzungen für Gründer.
Rechtliche Erfordernisse: Hier werden die maßgeblichen gesetzlichen Grundlagen für den Betrieb einer Naturheilpraxis, wie das Heilpraktikergesetz, Berufsordnungen sowie Pflichten zur Aufklärung und Schweigepflicht, detailliert dargestellt.
Betätigungsfelder: Dieses Kapitel beschreibt das Spektrum der heilpraktischen Tätigkeit, sowohl als Therapeut als auch im Rahmen von Nebentätigkeiten wie Dozententätigkeiten oder Veröffentlichungen.
Die Praxis: Dieser Abschnitt behandelt die Voraussetzungen zur Gründung einer Praxis, von der Ausbildung über die Wahl der Rechtsform bis hin zur Raumgestaltung.
Praxisführung: Hier stehen organisatorische Aspekte wie Patientenmanagement, Mitarbeiterführung, Einkauf, Logistik sowie die Abrechnungsmodalitäten im Fokus.
Marketing: Dieses Kapitel widmet sich dem Marketingkonzept für Naturheilpraxen, insbesondere der Marktforschung, der Standortanalyse und dem zielgerichteten Einsatz des Marketing-Mix.
Finanzen und Steuern: Dieser Teil vermittelt betriebswirtschaftliches Basiswissen zur Finanzplanung, steuerlichen Behandlung und zur notwendigen Buchführung für die Praxis.
Risikomanagement: Hier werden notwendige Versicherungen und Strategien zur Absicherung von beruflichen und privaten Risiken dargelegt.
Businessplan: Der praktische Teil der Arbeit präsentiert ein konkretes Businessplan-Fallbeispiel für die Gründung einer Naturheilpraxis in "Musterstadt".
Heilpraktiker, Praxisgründung, Businessplan, Naturheilkunde, Betriebswirtschaft, Existenzgründung, Patientenmanagement, Marketing, Kostenplanung, Risikomanagement, Heilpraktikergesetz, Finanzplanung, Umsatzsteuer, Abrechnung, Honorarkalkulation
Die Arbeit befasst sich mit der betriebswirtschaftlichen Planung und Gründung einer Naturheilpraxis und bietet angehenden Heilpraktikern eine fundierte Anleitung.
Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Praxisführung, das Marketing, die Finanzplanung sowie die strategische Absicherung des Existenzgründers.
Das Ziel ist die Erstellung eines schlüssigen Unternehmenskonzepts (Businessplans) als praxisorientierter Leitfaden für angehende Heilpraktiker.
Es erfolgt eine Synthese aus wissenschaftlichen Studien, Statistiken und Umfragen sowie die Übertragung theoretischer betriebswirtschaftlicher Grundlagen auf ein konkretes Fallbeispiel.
Der Hauptteil gliedert sich in rechtliche Grundlagen, betriebswirtschaftliche Praxisführung, Marketingstrategien, Finanzplanung und ein detailliertes Businessplan-Beispiel.
Heilpraktiker, Praxisgründung, Businessplan, Naturheilkunde, Betriebswirtschaft, Existenzgründung und Praxismanagement.
Der Businessplan dient als schriftliches Dokument, um Investoren oder Banken von der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Gründungsvorhabens zu überzeugen.
Dieser Stundensatz wird im Anhang kalkuliert, um die Betriebsausgaben sowie die privaten Lebenshaltungskosten des Gründers im dritten Jahr bei einer Auslastung von 50 % zu decken.
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