Bachelorarbeit, 2019
90 Seiten, Note: 1,3
1. Begriffserläuterung
1.1 Genossenschaftliches Wohnen
1.2 Wohnungsgenossenschaft
2. Einleitung
2.1 Die Historie der Wohnbaugenossenschaften
2.2 Aufbau einer Wohnbaugenossenschaft
3. Wohnbaugenossenschaften in Deutschland und in der Schweiz
3.1 Wohnbaugenossenschaften in Deutschland
3.2 Wohnbaugenossenschaften in der Schweiz
4. Genossenschaftliches Wohnen – eine dritte Wohnform
4.1 Vergleich zu Kaufen und Mieten
4.2 Soziale, ökonomische und ökologische Aspekte
5. Genossenschaftliche Wohnbauprojekte
5.1 Entstehung – Planung – Finanzierung
5.2 Zusammenarbeit mit Stadt und Politik
5.3 Konstruktion und Gestaltung
5.4 Chancen und Grenzen
6. Genossenschaftliche Wohnbauprojekte – Beispiele
6.1 Burgholzhof – Stuttgart Bad-Cannstatt
6.2 Am Lohsepark Shanghaiallee Baufeld 70 – Hamburg; Hafencity
6.3 Hunziker Areal – Zürich
6.4 Kalkbreite – Zürich
6.5 Vergleich der Projekte
7. Schlussbetrachtung
7.1 Ausblick – Ein Wohnkonzept im Aufschwung
7.2 Persönliche Stellungnahme
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des genossenschaftlichen Wohnens als ein wiederauflebendes Konzept. Dabei werden die Funktionsweise, soziale sowie ökonomische Faktoren und die aktuelle Situation in Deutschland und der Schweiz gegenübergestellt, um das Potential für zukünftigen bezahlbaren Wohnraum zu evaluieren.
Partizipatorisches Planen
Baut man sich ein eigenes Haus, wird es im Rahmen des Budgets für die zukünftigen Bewohner sozusagen maßgeschneidert. Beim Kauf oder Mieten einer Wohnung ist das nicht üblich. Werden die Wohnungen vor der Fertigstellung verkauft kann eventuell bei der Ausstattung mitgesprochen werden, weiter geht die Personalisierung aber meist nicht.
Durch partizipatorisches Planen gibt es eine Chance den individuellen Wünschen von Bewohnern in Mietwohnungen nachzukommen. Vor allem Genossenschaften und Bauherrengemeinschaften, die mehr schaffen wollen als nur erschwinglichen und effizienten Wohnraum, setzen diese Vorgehensweise ein.
Dabei liegen die Vorteile von Partizipation am Planungsprozess auf der Hand. Die zukünftigen Nutzer des Gebäudes befassen sich intensiver mit den üblichen Standards und den möglichen Alternativen. Das kann zu einer Optimierung des Gebäudes aber auch zur Kostensenkung führen, wenn sich die Gemeinschaft z.B. für preisgünstigere Materialien entscheidet. Durch die Mitplanung von Gemeinschaftsflächen und den Größen der Wohneinheiten, können die Nutzer direkten Einfluss auf das spätere Zusammenleben und die Bewohnerstruktur nehmen. Feststeht, dass Partizipation in der Planungsphase zu mehr Identifikation und Akzeptanz in der Betreiberphase führt.
1. Begriffserläuterung: Definition der zentralen Begriffe wie genossenschaftliches Wohnen und die verschiedenen Arten von Wohnungsgenossenschaften.
2. Einleitung: Analyse des Wohnungsmarktes und der Renaissance des genossenschaftlichen Wohnmodells als Antwort auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.
3. Wohnbaugenossenschaften in Deutschland und in der Schweiz: Historischer Überblick und struktureller Vergleich der genossenschaftlichen Wohnsituation in beiden Ländern.
4. Genossenschaftliches Wohnen – eine dritte Wohnform: Vergleich des genossenschaftlichen Modells mit Miete und Eigentumsbesitz bezüglich ökonomischer und sozialer Aspekte.
5. Genossenschaftliche Wohnbauprojekte: Untersuchung von Prozessen wie Projektentwicklung, Partizipation und Finanzierung sowie der Einfluss auf Architektur und Gestaltung.
6. Genossenschaftliche Wohnbauprojekte – Beispiele: Detaillierte Fallstudien ausgewählter Projekte aus Stuttgart, Hamburg und Zürich unter Anwendung einer Nutzwertanalyse.
7. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung des Potentials genossenschaftlichen Wohnens als zukunftsfähiges Wohnkonzept und persönliche Einschätzung der Autorin.
Genossenschaftliches Wohnen, Wohnbaugenossenschaften, Deutschland, Schweiz, Gemeinschaft, Wohnsicherheit, Kostenmiete, Partizipation, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Wohnraumknappheit, Wohneigentum, Mietwohnungsmarkt, Architektur, Nutzwertanalyse
Es geht um die Analyse und den Vergleich des Modells des genossenschaftlichen Wohnens in Deutschland und der Schweiz als Antwort auf aktuelle wohnungspolitische Probleme.
Die zentralen Themen sind Entstehung und Geschichte des Konzepts, Finanzierungsformen, architektonische Gestaltung und das Potential für bezahlbaren Wohnraum.
Das Ziel ist es, die Stärken und Schwächen genossenschaftlichen Wohnens herauszuarbeiten und zu bewerten, ob das Modell eine dauerhafte Lösung für Wohnraumprobleme darstellt.
Die Arbeit basiert auf Literaturrecherchen, Experteninterviews sowie einer praktischen Nutzwertanalyse für den direkten Vergleich von Beispielprojekten.
Der Hauptteil befasst sich mit der Initiierung und Planung von Projekten, der Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Politik und der konstruktiven Ausgestaltung durch Partizipation.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen genossenschaftliches Wohnen, soziale Nachhaltigkeit, Kostenmiete, Partizipatorisches Planen und Wohnsicherheit.
Die Nutzwertanalyse zeigt, dass die untersuchten Schweizer Projekte durch eine stärkere institutionalisierte Zusammenarbeit mit der Stadt und innovativere Finanzierungsmodelle bei bestimmten Kriterien besser abschneiden.
Laut der Studie sind dies vor allem der schwierige Zugriff auf bezahlbares Bauland, komplexe Förderungsrichtlinien und das teilweise veraltete Image der Genossenschaften.
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