Masterarbeit, 2021
72 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1 Führungskraft
2.2 Führen
2.3 Führungsstil
2.4 Rolle
2.5 Kompetenz
3. Führungsstile
3.1 Klassische Führungsstile
3.1.1 Eindimensionale Ansätze
3.1.2 Zweidimensionale Ansätze
3.1.3 Dreidimensionale Ansätze
3.2 Die situative Reifegradtheorie
3.3 Die transformale und transaktionale Führung
3.4 Zusammenfassung
4. Führungstechniken
4.1 Management by Objectives (MbO)
4.2 Management by Exeption (MbE)
4.3 Management by Delegation (MbD)
4.4 Management by Motivation (MbM)
4.5 Zusammenfassung
5. Kompetenz
5.1 Arten von Kompetenzen
5.1.1 Methodenkompetenz
5.1.2 Selbstkompetenz
5.1.3 Sozialkompetenz
5.1.4 Fachkompetenz
5.2 Steigende Anforderungen an die Kompetenz der Führungskräfte
5.3 Zusammenfassung
6. Der Arbeitsplatz von morgen
6.1 Mensch und Technik
6.2 Strukturwandel
6.2.1 Veränderung der Arbeitsstruktur
6.2.2 Veränderung bei Zusammensetzung der Mitarbeiter
6.2.3 Befähigungssteigerung der Mitarbeiter
6.3 Zusammenfassung
7. Was ist Führung und wie wird sie traditionell erlernt?
7.1 Das Menschenbild einer Führungskraft
7.2 Wandel der Mitarbeiterführung
7.3 Zusammenfassung
8. Anforderungen an Führungskräfte im 21. Jahrhundert
8.1 Rollenbilder von morgen
8.2 Zusammenfassung
9. Warum anders führen?
9.1 Alternative Arten von Führung
9.2 Zusammenfassung
10. Werteorientierte Führung
10.1 Werteorientierte Führung erlernen
10.2 Zusammenfassung
11. Fazit und Beantwortung der Forschungsfragen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das gegenwärtige Führungsverhalten in Organisationen kritisch zu reflektieren. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, was eine erfolgreiche Führungskraft im 21. Jahrhundert angesichts eines dynamischen, durch Digitalisierung und Wertewandel geprägten Umfelds auszeichnet. Es wird untersucht, welche Führungsstile und Kompetenzen zukünftig relevant sind und ob ein "anders Führen" auf Basis werteorientierter Ansätze möglich und notwendig ist.
Die situative Reifegradtheorie
Hersey und Blanchard waren mit ihrer Theorie 1977 der Auffassung, dass der situative Führungsstil am geeignetsten ist. In ihren wissenschaftlichen Untersuchungen fanden sie heraus, dass Führungskräfte, die nur einen Führungsstil anwenden auf Dauer nicht erfolgreich sind. (vgl. Hungenberg, Harald, Wulf und Torsten, 2011, S. 372) Im situativen Führungsstil wird zwischen Aufgaben- und Mitarbeiterorientierung differenziert. Der Reifegrad des Mitarbeiters legt den Führungsstil des Vorgesetzten fest. Hersey und Blanchard stellten die Aufgaben- und Mitarbeiterorientierung in einer Matrix wie in Abbildung 5 ersichtlich mit drei Faktoren gegenüber. Der Reifegrad der Mitarbeiter wird als Kurve dargestellt und stellt gleichzeitig die dritte Dimension dar. Der Reifegrad ist auf der einen Seite von der psychologischen Reife der Mitarbeiter, welche von deren Eigenmotivation, Verantwortungsbereitschaft und Selbstbewusstsein abhängt und auf der anderen Seite von der Fähigkeit des Mitarbeiters, die an ihn gestellte Aufgabe zu erfüllen abhängig. (vgl. Dillerup, Ralf, Stoi und Roman, 2013, S. 615)
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den dynamischen Wandel der Arbeitswelt und leitet daraus die Forschungsfrage nach den Anforderungen an erfolgreiche Führungskräfte im 21. Jahrhundert ab.
2. Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Fachbegriffe wie Führungskraft, Führen, Führungsstil, Rolle und Kompetenz definiert, um ein einheitliches Verständnis für die Arbeit zu schaffen.
3. Führungsstile: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über klassische, situative sowie transformationale und transaktionale Führungsansätze und diskutiert deren Vor- und Nachteile.
4. Führungstechniken: Es werden gängige Management-by-Konzepte wie MbO, MbE, MbD und MbM erläutert, um die praktische Umsetzung von Führungstheorien zu verdeutlichen.
5. Kompetenz: Dieses Kapitel kategorisiert notwendige Führungskompetenzen und thematisiert die steigenden Anforderungen an Führungskräfte im digitalen Zeitalter.
6. Der Arbeitsplatz von morgen: Es wird analysiert, wie Digitalisierung, technisches Zusammenspiel und Strukturwandel das Arbeitsumfeld und das Rollenverständnis von Führungskräften verändern.
7. Was ist Führung und wie wird sie traditionell erlernt?: Das Kapitel beleuchtet historische Ansätze, wissenschaftliche Disziplinen der Führungsforschung und Defizite in der traditionellen Ausbildung von Führungspersonen.
8. Anforderungen an Führungskräfte im 21. Jahrhundert: Hier stehen moderne Rollenbilder im Fokus, insbesondere die Führungskraft als Visionär, Coach, Vermittler und Change Manager.
9. Warum anders führen?: Das Kapitel diskutiert den gesellschaftlichen Wertewandel und die Notwendigkeit, sich von hierarchischen Strukturen hin zu alternativen, kooperativen Führungsformen zu bewegen.
10. Werteorientierte Führung: Im Zentrum steht die werteorientierte Führung als Antwort auf neue Herausforderungen, inklusive der Reflexion über die eigene Persönlichkeitsentwicklung und Lernbarkeit.
11. Fazit und Beantwortung der Forschungsfragen: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse synthetisiert und die eingangs gestellten Fragen zur Zukunft der Führung sowie zum Arbeitsplatz von morgen beantwortet.
Werteorientierte Führung, Führungskraft, Führungskompetenz, Digitalisierung, Mitarbeiterführung, Strukturwandel, situativer Führungsstil, Transformationsführung, Arbeitsplatz der Zukunft, Selbstreflexion, Management by Objectives, Change Management, wertebasierte Führung, Personalentwicklung, Unternehmenskultur.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den veränderten Anforderungen an Führungskräfte im 21. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung moderner Führungsstile und werteorientierter Ansätze.
Zu den zentralen Themen gehören die Digitalisierung der Arbeitswelt, notwendige Führungskompetenzen, der Strukturwandel von Organisationen sowie die Bedeutung von Werten wie Vertrauen und Wertschätzung.
Das Ziel ist es, das bestehende Verhalten von Führungskräften kritisch zu reflektieren und herauszuarbeiten, welche Stile, Rollen und Eigenschaften in Zukunft Bestand haben werden, um erfolgreich und werteorientiert zu führen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Führungstheorien, um daraus ein aktuelles Anforderungsprofil für Führungskräfte abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Definitionen, Führungstheorien, Führungstechniken, Kompetenzanforderungen sowie die Herausforderungen durch den digitalen Fortschritt und den damit verbundenen Wandel zur werteorientierten Führung.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Werteorientierte Führung, Führungskompetenz, Digitalisierung, Mitarbeiterführung und Strukturwandel.
In einer zunehmend komplexen und dynamischen Arbeitswelt reichen traditionelle Kontrollmechanismen nicht mehr aus; werteorientierte Führung schafft stattdessen Identität, Vertrauen und motivationale Grundlagen für langfristigen Unternehmenserfolg.
Selbstreflexion ist eine essenzielle Kompetenz, da eine Führungskraft nur durch das bewusste Erkennen eigener Stärken, Schwächen und Haltungen in der Lage ist, Mitarbeiter authentisch zu führen und den eigenen Führungsstil situativ anzupassen.
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