Doktorarbeit / Dissertation, 1997
107 Seiten, Note: 2
Die Dissertation untersucht die Wirkung der Platinverbindung KP 735 auf das Wachstum von menschlichen Tumorzellen im Labor. Es soll geklärt werden, ob KP 735 einen antiproliferativen Effekt zeigt, ob eine Konzentrations-Wirkungsbeziehung besteht, und wie sich die Wirkung bei unterschiedlichen Behandlungsdauern (Langzeit- und Kurzzeitexposition) verändert. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Vergleich der Wirksamkeit von KP 735 mit etablierten Zytostatika und die Identifizierung von Tumortypen mit besonderer Sensitivität oder Resistenz.
Kapitel 1 (Einleitung) beschreibt die Bedeutung neuer Krebsmedikamente und die Notwendigkeit der Erforschung von KP 735. Kapitel 2 (Grundlagen) erläutert die Stammzellhypothese, die Entwicklung der Tumorklonierungstechniken (in Petrischalen und Kapillaren), sowie die Wirkungsmechanismen von Cisplatin und Carboplatin, und gibt einen Überblick über KP 735. Kapitel 4 (Eigene Untersuchungen) detailliert die Materialien und Methoden der Studie, inklusive der Durchführung der Weichagarklonierung. Kapitel 5 (Ergebnisse) präsentiert die Daten zur Charakterisierung des Tumormaterials, die Wirkung von KP 735 bei unterschiedlichen Konzentrationen und Expositionsdauern, und den Vergleich mit anderen Zytostatika.
KP 735, cis-Diammin-[(bis(phosphonatomethyl)amino)acetato(2-)-O1,N1]platin(II), Tumorklonierung, Weichagarklonierung, Chemosensitivität, Cisplatin, Carboplatin, Antitumorale Aktivität, In-vitro-Untersuchung, Konzentrations-Wirkungs-Beziehung, Expositionsdauer.
KP 735 ist eine technisch synthetisierte, phosphonsäure-gekoppelte Platinverbindung, die auf ihre Antitumor-Aktivität hin untersucht wurde.
Die Wirkung wurde in vitro mittels eines kapillären Weichagarklonierungsverfahrens an 74 frisch explantierten humanen Primärtumoren untersucht.
KP 735 hemmte das klonogene Wachstum der Tumorzellen in Abhängigkeit von der Konzentration und der Expositionszeit. In der Langzeitexposition zeigten 60 % der Proben bei der höchsten Testkonzentration eine Hemmung.
Ja, die Dissertation beinhaltet einen Wirkungsvergleich zwischen KP 735 und klinisch bereits etablierten Zytostatika wie Cisplatin und Carboplatin.
Ein Schwerpunkt der Arbeit war die Identifizierung von Tumortypen mit besonderer Sensitivität oder Resistenz gegenüber dieser neuen Platinverbindung.
Die Stammzellhypothese dient als theoretische Grundlage für das verwendete Klonierungsverfahren, das speziell auf das Wachstum klonogener Zellen (Stammzellen) abzielt.
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