Bachelorarbeit, 2022
50 Seiten, Note: 1,3
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Problematik einer möglichen Flucht aus der deutschen Unternehmensmitbestimmung durch die Gründung einer Europäischen Aktiengesellschaft (SE). Der Fokus liegt auf der systematischen Darlegung des Rechtsrahmens der SE im Kontext der Arbeitnehmerbeteiligung und der Frage, ob und inwiefern das deutsche Mitbestimmungsrecht in der SE-Struktur erhalten bleiben kann.
Kapitel 1 führt in die Thematik ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 befasst sich mit dem Rechtsrahmen der SE, einschließlich der anwendbaren Rechtsnormen, der Entstehungsgeschichte und der charakteristischen Merkmale der SE-Struktur. In Kapitel 3 wird die Beteiligung der Arbeitnehmer in der SE im Detail beleuchtet, wobei die wesentlichen Bestimmungen der SE-Richtlinie und des SE-Beteiligungsgesetzes sowie die Verfahren der Arbeitnehmerbeteiligung im Verhandlungsprozess im Vordergrund stehen. Kapitel 4 untersucht die Problematik der Konservierung des deutschen Mitbestimmungsstatuts im Rahmen der SE-Gründung, beleuchtet die Unternehmensmitbestimmung in Deutschland, betrachtet praktische Beispiele und analysiert die betriebswirtschaftlichen Aspekte sowie die Folgen einer möglichen Erosion der Unternehmensmitbestimmung.
Europäische Aktiengesellschaft (SE), Unternehmensmitbestimmung, Arbeitnehmerbeteiligung, Rechtsrahmen, SE-Richtlinie, SE-Beteiligungsgesetz, Konservierung, Mitbestimmungsstatut, betriebswirtschaftliche Sicht, Wirtschaftsdemokratie.
Die Societas Europaea (SE) ist eine supranationale Rechtsform für Unternehmen in der EU, die eine größere grenzüberschreitende Mobilität ermöglicht.
Die Arbeit untersucht, ob Unternehmen die SE wählen, um die strengen deutschen Mitbestimmungsregeln durch Verhandlungen auf europäischer Ebene zu umgehen.
Die Beteiligung wird primär durch Verhandlungen zwischen der Unternehmensleitung und einem besonderen Verhandlungsgremium der Arbeitnehmer festgelegt.
Das SEBG ist die deutsche Umsetzung der EU-Richtlinie, die die Details der Arbeitnehmerbeteiligung und die gesetzlichen Auffangregelungen definiert.
Sie bietet Flexibilität in der Struktur und kann durch die verhandelbare Mitbestimmung die Attraktivität des Standorts für das Management erhöhen.
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