Diplomarbeit, 2007
110 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretisches Grundkonzept
2.1 Die Branche
2.2 Die Wertschöpfungskette
2.3 Das Geschäftsmodell
2.4 Die Werttreiber in der Branchenbilanz
2.5 Die Kennzahlenanalyse
2.5.1 Die Analyse der Finanzierungsstruktur
2.5.2 Die Analyse der Vermögensstruktur
2.5.3 Skalierung
2.6 Bilanzpolitik
2.7 Zusammenfassung der Ergebnisse
3. Renewable Energies (I6)
3.1 Die Branche
3.2 Die Wertschöpfungskette
3.3 Das Geschäftsmodell
3.4 Die Werttreiber in der Branchenbilanz
3.5 Die Kennzahlenanalyse
3.6 Die Bilanzpolitik
3.7 Zusammenfassung der Ergebnisse
4. Utilities (P)
4.1 Die Branche
4.2 Die Wertschöpfungskette
4.3 Das Geschäftsmodell
4.4 Die Werttreiber in der Branchenbilanz
4.5 Die Kennzahlenanalyse
4.6 Die Bilanzpolitik
4.7 Zusammenfassung der Ergebnisse
5. Automobile (A)
5.1 Die Branche
5.2 Die Wertschöpfungskette
5.3 Das Geschäftsmodell
5.4 Die Werttreiber in der Branchenbilanz
5.5 Die Kennzahlenanalyse
5.6 Die Bilanzpolitik
5.7 Zusammenfassung der Ergebnisse
6. Machinery (I3-I4)
6.1 Die Branche
6.2 Die Wertschöpfungskette
6.3 Das Geschäftsmodell
6.4 Die Werttreiber in der Branchenbilanz
6.5 Die Kennzahlenanalyse
6.6 Die Bilanzpolitik
6.7 Zusammenfassung der Ergebnisse
7. Schlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, basierend auf empirischen Daten von 247 börsennotierten IFRS-Anwendern aus dem deutschsprachigen Raum, branchenspezifische Geschäftsmodelle und Werttreiber zu identifizieren. Hierbei wird ein systematisches Grundkonzept für die Branchenanalyse entwickelt und auf ausgewählte Industriezweige angewendet, um die Auswirkungen der IFRS-Rechnungslegung auf die Bilanzanalyse zu untersuchen.
2.4 Die Werttreiber in der Branchenbilanz
Jede Branche ist durch ihre eigenen individuellen Werttreiber gekennzeichnet. Dabei handelt es sich allgemein um Faktoren, die einen Einfluss auf den Unternehmenswert haben. Diese Werttreiber können verschiedener Natur sein, d.h. sie können in den verschiedensten betrieblichen Bereichen entlang der Wertschöpfungskette liegen und demzufolge unterschiedliche Ursachen haben. Im Rahmen dieser Arbeit soll nur auf solche Werttreiber eingegangen werden, deren Ursachen in der Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage liegen und die anhand der Jahresabschlüsse erhoben werden können.
Dazu soll in diesem Abschnitt der Branchenanalyse in Anlehnung an Boulton, Libert und Samek und das von ihnen entwickelte „Value Imaging“ eine Branchenbilanz erstellt werden. Diese Bilanz wird aus den Konzernbilanzen der Unternehmen, die in die Untersuchung der jeweiligen Branche einbezogen wurden, und den daraus ermittelten Branchendurchschnittswerten aufgestellt. Zudem wird das Verhältnis der Branchendurchschnittswerte des buchhalterischen Eigenkapitals und der Marktkapitalisierung zum Stichtag dargestellt. Die Marktkapitalisierung ist definiert als Produkt aus der Anzahl der ausgegebenen Aktien eines Unternehmens multipliziert mit dem entsprechenden Börsenkurs zum jeweiligen Stichtag. Dieser Vergleich soll einen Überblick über die Bewertung des buchhalterischen Eigenkapitals zu Marktwerten gewährleisten.
Des Weiteren soll durch die Verschiebung der „Mittelachse“ nach links oder rechts, also in Richtung Aktiva oder Passiva, die Abhängigkeit der Branche von der jeweiligen Bilanzseite dargestellt werden. Eine Verschiebung der „Mittelachse“ der Branchenbilanz in Richtung Aktiva wird im Folgenden als eine kapitalinduzierte Erfolgsstruktur definiert. Das Pendant, also die Verschiebung in Richtung Passiva, wird entsprechend als vermögensinduzierte Erfolgsstruktur festgelegt. Als Anhaltspunkt für die Verschiebung der „Mittelachse“ soll der Leverage-Faktor dienen.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den verpflichtenden Umstieg auf IFRS für börsennotierte Unternehmen und dessen Auswirkungen auf die Bilanzanalyse, wobei das Ziel der Identifizierung branchenspezifischer Geschäftsmodelle und Werttreiber definiert wird.
2. Theoretisches Grundkonzept: In diesem Kapitel wird ein einheitliches Analyseraster vorgestellt, welches die Schritte Branchendefinition, Wertschöpfungskettenanalyse, Geschäftsmodellierung, Bilanzanalyse, Kennzahlenvergleich und Bilanzpolitik umfasst.
3. Renewable Energies (I6): Die Analyse zeigt eine Spezialisierung auf wenige Wertschöpfungsstufen, eine kapitalinduzierte Erfolgsstruktur und eine hohe Bedeutung von Fremdkapitalkosten als Werttreiber auf.
4. Utilities (P): Diese Branche ist durch eine starke vertikale Integration und eine vermögensinduzierte Erfolgsstruktur geprägt, wobei Sachanlagen und langfristige Vermögenswerte die wesentlichen Werttreiber darstellen.
5. Automobile (A): Die Untersuchung differenziert zwischen Zulieferern und Herstellern, identifiziert eine kapitalinduzierte Erfolgsstruktur und hebt Fremdkapitalkosten als primäre Werttreiber hervor.
6. Machinery (I3-I4): Der Maschinenbau zeichnet sich durch vollständige vertikale Integration, eine kapitalinduzierte Erfolgsstruktur und eine hohe Relevanz von Fremdkapitalkosten sowie hohen Vorratsbeständen aus.
7. Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Eignung des entwickelten Grundkonzepts zur Identifikation branchenspezifischer Werttreiber, trotz auftretender methodischer Herausforderungen.
IFRS, Branchenanalyse, Wertschöpfungskette, Geschäftsmodell, Werttreiber, Branchenbilanz, Kennzahlenanalyse, Eigenkapital, Fremdkapital, Leverage-Faktor, Bilanzpolitik, Kapitalflussrechnung, Investitionen, Nachhaltigkeit, Marktkapitalisierung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Analyse branchenspezifischer Werttreiber und Geschäftsmodelle für börsennotierte Unternehmen unter Anwendung der IFRS-Rechnungslegungsstandards.
Die Arbeit deckt die Bereiche IFRS-Bilanzanalyse, Wertschöpfungsketten, Geschäftsmodellentwicklung, Kennzahlenvergleiche und bilanzpolitische Spielräume in vier ausgewählten Branchen ab.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass anhand von empirischen IFRS-Jahresabschlussdaten charakteristische Geschäftsmodelle und Werttreiber für verschiedene Branchen identifiziert werden können.
Es wurde ein sechsstufiges Grundkonzept entwickelt, das von der Definition der Branche über die Wertschöpfungskette bis hin zur Bilanzpolitik reicht und auf 247 Unternehmen angewendet wurde.
Der Hauptteil beinhaltet die detaillierte branchenspezifische Untersuchung der Sektoren Renewable Energies, Utilities, Automobile und Machinery anhand des zuvor entworfenen theoretischen Modells.
Wichtige Begriffe sind IFRS, Werttreiber, Branchenbilanz, Kennzahlenanalyse, Geschäftsmodell, Leverage-Faktor und Wertschöpfungskette.
Dies ist auf den hohen Anteil an Sachanlagen und langfristigen Vermögenswerten zurückzuführen, die eine starke Bindung des Kapitals auf der Aktivseite der Bilanz widerspiegeln.
Die Branche ist durch eine vollständige vertikale Integration, einen sehr hohen Bestand an kurzfristigen Vermögenswerten aufgrund von Vorräten sowie eine historisch gewachsene Spezialisierung in Marktnischen geprägt.
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