Bachelorarbeit, 2009
62 Seiten, Note: gut
1 Aufgabenstellung
2 Erstellung eines Steuerungskonzeptes
2.1 Stromversorgung
2.2 Busse
2.3 Komponenten schalten
2.4 Notstopp
2.5 sonstige Steuer-, Regelungs- und Kontrollaufgaben
3 Erstellung eines Pflichtenhefts
4 Evaluierung eines geeigneten Rechensystems
4.1 Vergleich verschiedener Rechensysteme
4.2 Auswahl eines geeigneten Rechensystems
5 Aufbau und Entwicklung der Hardware
5.1 Beschreibung der einzelnen Funktionsblöcke
5.1.1 Ethernet Schnittstelle
5.1.2 Strom- und Spannungsmessung
5.1.3 Lenkabgleich
5.1.4 ISO–K–Line Tranciever & RS232 Schnittstelle für Kompassauswertung
5.1.5 Inkrementalgeberauswertung
5.1.6 USB – Controlleranbindung und EIOS
5.1.7 Softwareemulierte RS232 Schnittstelle für Debugging
5.1.8 LIDAR Schalt- und Fehlerausgangauswertung
5.1.9 Front- und Bremslichter
5.1.10 Temperatursensoren
5.1.11 Sensorbordanbindung
5.1.12 Auswertung der Infrarotsensoren
5.1.13 Stromversorgung Mainbord
5.2 Implementierung der Funktionsblöcke
6 Entwicklung der Steuerungssoftware
6.1 Allgemeiner Überblick
6.2 Realisierung der Software
6.2.1 Maincontroller
6.2.2 USB - Controller
6.2.3 Notstoppcontroller
7 Kommunikationsprotokolle
7.1 Ethernetkommunikation
7.2 MBC – NBC
7.3 MBC – EECUSB
8 Ergebnisse und Zusammenfassung
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Konzeption und Implementierung eines robusten Steuerungssystems für ein autonomes Elektrofahrzeug, basierend auf dem Projekt AICC, um eine zuverlässige Hardwareschnittstelle für den zentralen Steuerungscomputer zu schaffen.
2.4 Notstopp
Die Umsetzung der Notstoppfunktionalität ist ein wichtiger Bestandteil des Steuerungssystems. Der Notstopp hält AICC kurz vor Hindernissen an, wenn der Steuerungscomputer fehlerhafte Fahrbefehle sendet oder abgestürzt ist. Das ist ein weiterer Grund, weshalb das Steuerungssystem so zuverlässig wie möglich funktionieren muss, denn der Notstopp ist die letzte Instanz der einen Crash des Fahrzeuges verhindern kann.
Für den Notstopp wurden mehrere verschiedene Sensortypen evaluiert, denn es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Hindernissen, die durch einen Sensortyp erkannt werden können, durch den Anderen aber nicht und umgekehrt. Aufgrund der vielen Sonderkonstellationen, die im normalen Fahrbetrieb auftreten könnten und für die eigene Sensoren benötig werden würden, musste, um die Anzahl der Sensoren überschaubar zu halten, die Art der Hindernisse eingeschränkt werden. Die meisten zugelassenen Hindernisse werden gut vom LIDAR – Sensor durch die Laserabtastung erkannt. Der Vorteil dabei ist, dass sich beim verwendeten LIDAR – Sensor über ein einfaches serielles Konfigurationsinterface Warn- und Schutzfelder definieren lassen, die über Schaltausgänge einfach ausgewertet werden können. Für die Realisierung der Notstoppfunktionalität ist dieses Feature des Sensors ideal. Leider reichen die Warn- und Schutzfelder dieses Sensors allein nicht aus. Da der LIDAR – Sensor nur ein Zeilenscanner ist, d.h. man erfasst seine Umgebung in nur einer Ebene, können keine Stiegen o.Ä. erkannt werden.
1 Aufgabenstellung: Beschreibt die Anforderungen an ein zentrales Steuerungssystem, das Hardware-Vorverarbeitung leistet und den Steuerungscomputer entlastet.
2 Erstellung eines Steuerungskonzeptes: Definiert die Architektur der Stromversorgung, Bussysteme, Komponentensteuerung und das Sicherheitskonzept des Notstopps.
3 Erstellung eines Pflichtenhefts: Führt die priorisierten technischen Anforderungen und Spezifikationen auf, die als Basis für die Hardwareentwicklung dienen.
4 Evaluierung eines geeigneten Rechensystems: Vergleicht verschiedene Embedded-Plattformen und begründet die Wahl eines Mikrocontroller-Systems.
5 Aufbau und Entwicklung der Hardware: Detailliert die Schaltpläne und Layout-Überlegungen für Mainboard und Sensorbord.
6 Entwicklung der Steuerungssoftware: Erläutert das Multitasking-Konzept und die Software-Logik der drei beteiligten Mikrocontroller.
7 Kommunikationsprotokolle: Beschreibt die Datenstrukturen und Befehlssätze für die Kommunikation via Ethernet, I2C und USB.
8 Ergebnisse und Zusammenfassung: Bewertet das Konzept kritisch und diskutiert Optimierungspotenziale bezüglich der Recheneinheit.
Steuerungssysteme, Elektrofahrzeuge, PIC, Ethernet, USB, Notstopp, Sensorik, Hardwareentwicklung, Mikrocontroller, Echtzeit, Diagnose, Kommunikationsprotokolle, AICC, Embedded, Fahrassistenz
Die Arbeit behandelt die Konzeptionierung und technische Realisierung eines Steuerungssystems für das autonome Projektfahrzeug AICC, um eine verlässliche Hardware-Infrastruktur bereitzustellen.
Die zentralen Themen sind Hardware-Layoutdesign, Embedded-Softwareentwicklung, Notstopp-Sicherheitsstrategien und die Implementierung von effizienten Kommunikationsprotokollen.
Das Ziel ist die Entwicklung eines zentralen Zugriffspunktes für die Fahrzeug-Hardware, der Echtzeit-Berechnungen durchführt und den übergeordneten Steuerungscomputer entlastet.
Es wurde ein systematischer Ingenieursansatz gewählt: Anforderungsanalyse, Konzepterstellung, Hardware-Evaluierung, Prototypenentwicklung und eine iterative Software-Implementierung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Hardwareentwicklung (Mainboard/Sensorbord), die Software-Struktur (Maincontroller/Notstoppcontroller) und die Definition der Kommunikationsschnittstellen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Steuerungssysteme, Elektrofahrzeuge, PIC-Mikrocontroller, Ethernet-Stack-Optimierung und Echtzeit-Diagnose.
Die Wahl fiel auf Mikrocontroller, da sie eine hochspezifische, auf die Applikation optimierte Hardware ermöglichen, was Stromverbrauch und Platzbedarf im Vergleich zu IPCs oder FPGAs minimiert.
Die größte Herausforderung war die Störungsminimierung durch die 200kHz-Rechtecksignale, was eine räumliche Trennung vom empfindlichen Controller-Bereich und die Implementierung von Masseflächen erforderte.
Durch die Implementierung eines sogenannten "Conlosttimers" im Notstoppcontroller, der bei Ausbleiben von Ethernet-Daten eine Sicherheits-Vollbremsung auslöst.
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