Diplomarbeit, 2009
116 Seiten
Diese Diplomarbeit untersucht die Förderung von Selbstbestimmung in der Alltagsbegleitung von Menschen, die als geistig behindert bezeichnet werden, mit besonderem Fokus auf die Wohnsituation. Die Arbeit analysiert verschiedene Wohnformen und untersucht, inwieweit der Empowerment-Ansatz die Selbstbestimmung in Wohneinrichtungen verbessern kann.
Kapitel 1 führt in die Thematik ein und formuliert die Forschungsfrage. Kapitel 2 diskutiert den umstrittenen Begriff der geistigen Behinderung und verschiedene Definitionsansätze. Kapitel 3 beleuchtet historische Leitbilder in der Behindertenarbeit, von der Verwahrlosung über therapeutische Förderung bis hin zum Ideal der Integration und Selbstbestimmung. Kapitel 4 definiert Selbstbestimmung und untersucht dessen rechtliche Verankerung und Kritikpunkte. Kapitel 5 beschreibt verschiedene Wohnformen, von Komplexeinrichtungen bis hin zu integrativen Wohngemeinschaften, mit einem detaillierten Einblick in den Wohnheimalltag. Kapitel 6 erklärt das Empowerment-Konzept, dessen Ziele und methodische Umsetzung. Kapitel 7 zeigt Handlungsansätze zur Förderung von Selbstbestimmung im Wohnheimalltag und präsentiert Beispiele aus der Praxis.
Selbstbestimmung, Empowerment, Geistige Behinderung, Inklusion, Deinstitutionalisierung, Wohnformen, Behindertenhilfe, Community Living, Schweden, Ressourcenaktivierung, Partizipation.
Empowerment bedeutet Selbstbefähigung oder Selbstermächtigung; es geht darum, Menschen mit Behinderung zu unterstützen, ihre eigenen Stärken zu entdecken und ihr Leben selbst zu bestimmen.
Durch nutzerorientierte Konzepte, Mitbestimmung bei der Alltagsgestaltung und die Abkehr von starren institutionellen Abläufen.
Es ist das Ziel, Menschen mit Behinderung möglichst ein Leben in der eigenen Wohnung (mit Assistenz) statt in einer großen Einrichtung zu ermöglichen.
Ein Ansatz, der die vollständige Inklusion in die Nachbarschaft und Gemeinde anstrebt, statt der Unterbringung in isolierten Sondereinrichtungen.
Schweden gilt als Vorbild für Deinstitutionalisierung, da dort große Heime weitgehend durch kommunale Unterstützungsmodelle ersetzt wurden.
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