Masterarbeit, 2021
109 Seiten, Note: 1,3
Die Master-Thesis befasst sich mit der Persistenz von Kalenderanomalien an ausgewählten Aktienmärkten. Die Arbeit untersucht empirisch, ob bestimmte Muster in den Kursbewegungen von Aktien an bestimmten Tagen oder in bestimmten Monaten auftreten. Die Arbeit zielt darauf ab, die bestehenden Theorien über Kapitalmarktmechanismen und Anomalien zu untersuchen und anhand empirischer Daten zu validieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung und die Praxisrelevanz des Themas erläutert. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen für die Untersuchung dargelegt, wobei insbesondere die Kapitalmarkttheorie und die Behavioral-Finance-Theorie behandelt werden. Im dritten Kapitel werden verschiedene Kalenderanomalien vorgestellt und der Stand der bisherigen Forschung zusammengefasst. Das vierte Kapitel befasst sich mit Zertifikaten, Hebelprodukten und Arbitrage, die im Zusammenhang mit den Kalenderanomalien relevant sind. Das fünfte Kapitel präsentiert die empirische Untersuchung, die auf Grundlage realer Daten durchgeführt wurde. In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Untersuchung für jede der untersuchten Kalenderanomalien dargestellt und die daraus abgeleiteten Handelsstrategien diskutiert. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsarbeiten.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Kalenderanomalien, Kapitalmarktmechanismen, Behavioral Finance, Januar-Effekt, Monatswechsel-Effekt, Wochentags-Effekt, Feiertags-Effekt, Sell-in-May-Effekt, empirische Untersuchung, Handelsstrategien, Rendite, Risiko, Arbitrage, Zertifikate, Hebelprodukte.
Kalenderanomalien sind empirisch beobachtbare, wiederkehrende Muster in Aktienkursen, die an bestimmte Zeitpunkte gebunden sind, wie etwa Wochentage, Monate oder Feiertage.
Der Januar-Effekt beschreibt die Beobachtung, dass Aktienkurse, insbesondere von kleineren Unternehmen, im Monat Januar oft überdurchschnittlich stark steigen.
Auch als Halloween-Effekt bekannt, besagt diese Strategie, dass die Renditen in den Wintermonaten (November bis April) systematisch höher ausfallen als in den Sommermonaten.
Häufig wird beobachtet, dass Anomalien nach wissenschaftlichen Veröffentlichungen schwächer werden, da Anleger versuchen, diese auszunutzen (Arbitrage), was die Effekte nivelliert.
Durch gezielte Handelsstrategien unter Nutzung von ETFs, Index-Zertifikaten oder Hebelprodukten können Anleger versuchen, Überrenditen zu erzielen, sofern die Transaktionskosten die Gewinne nicht aufzehren.
Dieser Effekt beschreibt tendenziell höhere Aktienrenditen in den Tagen unmittelbar vor und nach einem Monatswechsel.
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