Bachelorarbeit, 2022
51 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
2. Ausgangslage von Bangladesch
2.1 Geografie und Klima
2.2 Wirtschaft und Gesellschaft
2.3 Im Kontext der Klimakrise
3. Versalzung
3.1 Ausmaß
3.2 Gründe
3.2.1 Überflutungen und Zyklone
3.2.2 Staudamm- und Deichbau
3.2.3 Extensive Shrimp-Aquakultur
3.2.4 Übernutzung der Ressourcen
4. Auswirkungen der (Boden-) Versalzung
4.1. Landwirtschaft
4.2. Sundarbans-Mangrovenwald
4.3. Gesundheit der Bevölkerung
5. Theoretischer Hintergrund
5.1. Vulnerabilität und Resilienz
5.2. Climate Change Adaptation
6. Instanzen im Prozess der Adaptation
6.1. Internationale Instanzen
6.2. Nationale Instanzen
6.3. Lokale Instanzen
7. Lokal angelegte Anpassungsstrategien an die Bodenversalzung
7.1. Infrastruktur
7.2. Effiziente Wassernutzung & -verfügbarkeit
7.3. Stresstolerante Pflanzen
7.4. Landwirtschaftliche Anbaupflanzen
7.5. (Landwirtschaftliche) Landnutzung
8. Evaluierung der beschriebenen Anpassungsstrategien
8.1. Beurteilung der Anpassungsstrategien
8.2. Wie erfolgt die Adaptation durch die lokale Bevölkerung?
8.3. Einbindung der lokalen Bevölkerung
8.4. Weitere Ratschläge
9. Ausblick
Die Arbeit untersucht die durch die globale Klimakrise und den steigenden Meeresspiegel verursachte Bodenversalzung in Bangladesch. Ziel ist es, die Problematik ganzheitlich zu beleuchten und ausgehend vom theoretischen Rahmen der "Climate Change Adaptation" bestehende sowie lokal umgesetzte Anpassungsstrategien zu evaluieren, um Lösungsansätze aufzuzeigen.
3.2.1 Überflutungen und Zyklone
Wie bereits ausgeführt, ist Bangladesch stark vom klimawandelbedingten Meeresspiegelanstieg betroffen, Expert*innen gehen sogar von einem regional höheren als dem globalen Meeresspiegelanstieg aus (vgl. Alam; de Heer; Choudhury 2018b: 68). Dementsprechend sind Phänomene wie starke Überflutungen und Zyklone für das südasiatische Land keine Seltenheit. Neben akuten Problemen wie verwüstete Infrastruktur und Besitzverlust, werden auch langfristige Herausforderungen verursacht, wo die Versalzung einen zentralen Aspekt darstellt. Die Versalzung des Bodens ist gerade für die Landwirtschaft ein Problem. „Future rising sea levels coupled with embanked landscape and reduced upstream flow will most likely increase the area of inundation from similar surges” (Rahman; et al. 2018: 423).
1. Einführung: Die Einleitung setzt den thematischen Rahmen durch die Darstellung der globalen Klimakrise und deren spezifische Auswirkungen auf die Küstenregionen Bangladeschs, insbesondere die Bodenversalzung.
2. Ausgangslage von Bangladesch: Dieses Kapitel erläutert die geografischen, klimatischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen des Landes, die für die hohe Vulnerabilität gegenüber dem Klimawandel ausschlaggebend sind.
3. Versalzung: Es wird das Ausmaß der Bodenversalzung sowie deren Ursachen, etwa durch Überflutungen, Deichbau und intensive Aquakultur, detailliert analysiert.
4. Auswirkungen der (Boden-) Versalzung: Das Kapitel widmet sich den negativen Konsequenzen der Versalzung für die Landwirtschaft, den Mangrovenwald der Sundarbans und die Gesundheit der lokalen Bevölkerung.
5. Theoretischer Hintergrund: Hier erfolgt eine theoretische Auseinandersetzung mit zentralen Begriffen wie Vulnerabilität, Resilienz und den Konzepten der "Climate Change Adaptation".
6. Instanzen im Prozess der Adaptation: Dieses Kapitel strukturiert die verschiedenen Akteure auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene, die an der Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen beteiligt sind.
7. Lokal angelegte Anpassungsstrategien an die Bodenversalzung: Eine Beschreibung konkreter technischer und landwirtschaftlicher Maßnahmen, darunter der Ausbau von Infrastruktur, die Nutzung stresstoleranter Pflanzen und veränderte Landnutzungspraktiken.
8. Evaluierung der beschriebenen Anpassungsstrategien: Abschließend werden die Anpassungsstrategien kritisch bewertet, wobei insbesondere die Einbindung der lokalen Bevölkerung und soziale Gerechtigkeit im Fokus stehen.
Bangladesch, Klimakrise, Meeresspiegelanstieg, Bodenversalzung, Adaptation, Vulnerabilität, Resilienz, Landwirtschaft, Sundarbans, Wassermanagement, Mangrovenwald, Anpassungsstrategien, Nachhaltigkeit, Ernährungssicherheit, lokale Bevölkerung.
Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der Bodenversalzung in Bangladesch als unmittelbare Folge der Klimakrise und des steigenden Meeresspiegels sowie den damit verbundenen Herausforderungen für die Bevölkerung.
Zu den zentralen Themen gehören die geografische Verwundbarkeit Bangladeschs, die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Versalzung auf die Landwirtschaft und die Gesundheit sowie der Prozess der politischen und praktischen Klimaanpassung.
Das Ziel ist die ganzheitliche Beleuchtung der Problematik, um ausgehend vom theoretischen Verständnis von Anpassungsprozessen konkrete Lösungswege und Verbesserungsvorschläge für ein nachhaltiges Management zu entwickeln.
Es handelt sich um eine wissenschaftliche Untersuchung, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse aktueller Forschungsdaten basiert, um die Komplexität der Anpassungsmaßnahmen neutral und holistisch darzustellen.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Vulnerabilität, Resilienz) als auch praktische Anpassungsmaßnahmen analysiert, die von verschiedenen institutionellen Ebenen sowie der lokalen Bevölkerung vor Ort umgesetzt werden.
Klimakrise, Bodenversalzung, Climate Change Adaptation, Resilienz und Vulnerabilität sind die Kernbegriffe, die das inhaltliche Spektrum der Untersuchung definieren.
Da der Erfolg technischer Anpassungsmaßnahmen entscheidend davon abhängt, ob diese von der lokalen Bevölkerung akzeptiert, verstanden und im eigenen Alltag umgesetzt werden, ist eine "Bottom-up"-Einbindung für die Nachhaltigkeit essenziell.
Obwohl Deiche als Schutz gegen Gezeitenfluten dienen, können sie bei Überflutungen durch "Waterlogging" dazu führen, dass salzhaltiges Meerwasser hinter den Dämmen eingeschlossen bleibt und nicht abfließen kann, was die Versalzung des Bodens eher fördert.
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