Bachelorarbeit, 2022
38 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Künstlicher Intelligenz
2.1 Die Historie
2.1.1 Die Ⅰ. Phase (Mitte 1950ger - Mitte 1960ger)
2.1.2 Die Ⅱ. Phase (Mitte 1960ger – Mitte 1970ger)
2.1.3 Die Ⅲ. Phase (Mitte 1970ger- Mitte 1980ger)
2.1.4 Die Ⅳ Phase (ab 1980)
2.2 Begriffserklärung
2.3 Starke und schwache künstliche Intelligenzen
3 Grundlagen künstlicher Intelligenz
3.1 Big Data
3.2 Maschinelles Lernen
3.3 Methoden
3.3.1 Überwachtes Lernen
3.3.1.1 Baumverfahren
3.3.1.2 . Lineare Regression
3.3.1.3 Generalized Linear Models und Generalized Additive Models
3.3.1.4 Neuronale Netzwerke
3.3.1.5 Deep Learning
3.3.2 Unüberwachtes Lernen
3.3.2.1 K-Means-Clustering und Anomalieerkennung
4 Interpretierbarkeit der Verfahren
4.1 Begriffserklärung
4.2 Model-agnostische Verfahren
4.2.1 Globale Verfahren
4.2.2 Lokale Verfahren
4.2.3 Spezielle Verfahren für neuronale Netzwerke
5 Versicherungsindustrie
5.1 Risikobeurteilung durch Underwriting
5.2 Anwendungsbeispiel in der Lebensversicherung
5.2.1 Risikobeurteilung und Tarifierung auf Basis vom Mortality Modell
5.2.2 Risikobeurteilung und Tarifierung auf Basis von Bilderkennung
5.3 Anwendungsbeispiele im kommerziellen Sektor
5.3.1 Risikobeurteilung und Tarifierung auf Basis von Telematikdaten
5.3.2 Schadenprävention auf Basis von Daten vernetzter Dinge
5.4 Möglichkeiten und Chancen
5.5 Risiken
5.5.1 Mit Blick auf Versicherungsunternehmen
5.5.2 Mit Blick auf Versicherungsnehmer
5.6 Grenzen
5.7 Hürden
6 Fazit
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Grenzen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in der Versicherungsindustrie, insbesondere im Bereich der Risikobeurteilung und Tarifierung. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie KI-Technologien Prozesse effizienter gestalten können, während regulatorische, technische und ethische Herausforderungen kritisch beleuchtet werden.
3.3 Methoden
Viele der Methoden des maschinellen Lernens sind ähnlich klassischer Statistik, doch es gibt auch einige bedeutende Unterschiede bei der Herangehensweise, insbesondere bei der Konkretheit der Modellverwendung und Modelldiagnose33. Klassische Statistik unterstellt einem Modell funktionale Zusammenhänge zwischen den erklärenden und den Zielvariablen. Die Parameter werden durch Maximierung der Likelihood auf Basis der gesamten Datenmenge gesucht. Die Güte wird durch die Likelihood bestimmt. Und es kann keine klare Trennung zwischen Überdisposition und Missfits gelingen. Im maschinellen Lernen werden diese Zusammenhänge hingegen durch Probieren in einem Trainingsdatensatz ermittelt und die eigentliche Auswahl von funktionalen Zusammenhängen geschieht gemäß der Erklärungskraft auf den Testdaten. Somit wird die Gefahr eines Missfits reduziert, aber es verringert auch das eigentliche Verständnis.34
Es gibt also eine Vielzahl von verschiedenen maschinellen Lernverfahren. Jedes mit seinen eigenen Vor- und Nachteilen. Größeren Einfluss als die Auswahl des Verfahrens hat jedoch die Vorarbeit bzw. die gründliche Vorbereitung der Daten. Denn oft werden auf einen Datensatz mehrere maschinelle Lernverfahren angewandt und die leistungsfähigen dann weiter optimiert. Dafür gibt es mehrere hundert bis tausendTrainingsdurchläufe, welche meist von Sekunden bis hin zu wenigen Minuten dauern. Dies hängt mit den Verfahren, der Größe und Komplexität des Datensatzes zusammen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der künstlichen Intelligenz in der Gesellschaft ein und formuliert das Ziel der Arbeit, deren Anwendung, Chancen und Risiken in der Versicherungsindustrie zu untersuchen.
2 Künstlicher Intelligenz: Das Kapitel beschreibt die historische Evolution der KI in vier Phasen, definiert wesentliche Begriffe und differenziert zwischen schwacher und starker KI.
3 Grundlagen künstlicher Intelligenz: Hier werden die technologischen Voraussetzungen, insbesondere Big Data und verschiedene Methoden des überwachten sowie unüberwachten Lernens, technisch erläutert.
4 Interpretierbarkeit der Verfahren: Dieses Kapitel thematisiert die Notwendigkeit von Erklärbarkeit in komplexen Modellen und stellt globale sowie lokale, model-agnostische Verfahren zur Interpretation vor.
5 Versicherungsindustrie: Das Hauptkapitel untersucht konkrete Anwendungsszenarien wie Underwriting, Lebensversicherungen und Telematik, diskutiert dabei Chancen und Risiken sowie regulatorische und technische Hürden.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, betont den Wandel der Versicherungsbranche durch KI und unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Forschung und Regulierung.
Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Versicherungsindustrie, Risikobeurteilung, Big Data, Underwriting, Deep Learning, Interpretierbarkeit, Telematik, Schadensprävention, Algorithmen, Datenschutz, Modell-agnostische Verfahren, Lebensversicherung.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz, um spezifische Prozesse in der Versicherungsindustrie, insbesondere die Risikobeurteilung, zu modernisieren.
Sie deckt die technologischen Grundlagen der KI, Methoden zur Modellinterpretierbarkeit, praktische Anwendungsbeispiele in verschiedenen Versicherungssparten sowie die damit verbundenen Risiken und ethischen Fragen ab.
Ziel ist es, einen Überblick zu geben, wie KI-Anwendungen die Effizienz von Versicherern steigern können und welche Auswirkungen dies auf Transparenz und die Situation der Versicherten hat.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Aufarbeitung von Fachliteratur sowie der Untersuchung technischer Methoden des maschinellen Lernens und deren Transfer in die Versicherungspraxis.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Grundlagen, Verfahren zur Erklärbarkeit von KI-Modellen sowie eine vertiefte Analyse von Einsatzgebieten der KI bei der Risikobewertung und Preiskalkulation in Versicherungen.
Wichtige Begriffe sind Künstliche Intelligenz, Risikobeurteilung, Underwriting, Big Data, Maschinelles Lernen, Interpretierbarkeit und regulatorische Anforderungen.
KI ermöglicht eine automatisierte und datengestützte Risikoklassifizierung (z.B. mittels Mortality Modellen), was die manuelle Bearbeitungszeit erheblich verkürzen und fundiertere Entscheidungen unterstützen kann.
Es bestehen Risiken durch Datenmanipulation, Cyberangriffe, mögliche Diskriminierung durch Clustering und eine Einschränkung der Wahlfreiheit für Versicherungsnehmer, wenn die Datenteilung Voraussetzung für bezahlbare Tarife wird.
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