Examensarbeit, 2001
91 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Die Sandlückenfauna
2.1 Definition Sandlückenfauna
2.2 Die Geschichte der Sandlückenfauna
2.3 Der Lebensraum Sandlücke
2.3.1 Abiotische Faktoren
2.3.2 Biotische Faktoren
2.4 Die Anpassung der Sandlückenfauna an den Lebensraum Sandlücke
3. Versuchsbeschreibung
3.1 Benutze Materialien
3.2 Beschreibung der Probenorte sowie der angewandten Methodik zur Probenentnahme
3.3 Verfahren zur Extraktion der Meiofauna
3.4 Auswertung der Proben / Probenauszählung
4. Ergebnisse der Probenauszählung
4.1 Eine systematische Einordnung und Beschreibung der gefundenen Taxa
4.1.1 Stamm Protozoa
4.1.1.1 Ordnung Foraminifera
4.1.1.2 Klasse Ciliatae
4.1.2 Stamm Plathelminthes (Plattwürmer)
4.1.2.1 Klasse Turbellaria
4.1.2.2 Klasse Gnathostomulida (Kiefermündchen)
4.1.3 Stamm Nemathelminthes
4.1.3.1 Klasse Nematoda
4.1.3.2 Klasse Gastrotricha
4.1.3.3 Klasse Rotatoria
4.1.4 Stamm Annelida
4.1.4.1 Klasse Polychaeta
4.1.4.2 Unterklasse Oligochaetae
4.1.5 Stamm Arthropoda
4.1.5.1 Klasse Tardigrada
4.1.5.2 Klasse Crustacea
4.1.5.2.1 Ordnung Ostracoda
4.1.5.2.2 Ordnung Copepoda
4.1.5.3 Klasse Arachnida
4.1.5.4 Klasse Insecta
5. Diskussion
6. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit dient der Bestandsaufnahme der Sandlückenfauna an der Flensburger Förde. Das primäre Ziel besteht darin, einen Überblick über die Gesellschaftsstruktur der Meiofauna an verschiedenen Standorten zu geben und dabei sowohl die spezifischen Anpassungen der Organismen an ihren Lebensraum als auch die biotischen und abiotischen Faktoren dieses Habitats zu beleuchten.
Die Sandlückenfauna
Unter der Sandlückenfauna versteht man Tiere, die sich im Porensystem des Sandes frei bewegen können, ohne das Sediment dabei zu verschieben. Diese Eigenschaft unterscheidet sie von der Makrofauna, die sich durch aktives Graben durch das Sediment arbeitet oder sogar Wohnröhren im Sediment baut. Um sich durch das Sediment arbeiten zu können, bedürfen die Tiere der Makrofauna einer gewissen Größe und Stärke, während die Tiere der Sandlückenfauna eine bestimmte Größe nicht überschreiten dürfen. Hinzu kommt, dass es mit der geringen Platzverhältnissen im Lebensraum ‚Sandlücke’ einiger physiologischer Anpassungen bei den Organismen bedarf, worauf ich jedoch in Kapitel 2.4 genauer eingehen werde.
ARMONIES grenzt die Meiofauna wie folgt von der Makro- und Mikrofauna ab.
„Unter dem Begriff <
1. Einleitung: Hinführung zum Thema Sandlückenfauna und Erläuterung des Forschungsziels an der Flensburger Förde.
2. Die Sandlückenfauna: Definition und geschichtlicher Hintergrund des Lebensraums Sandlücke sowie Erläuterung der abiotischen, biotischen Faktoren und Anpassungsmechanismen.
3. Versuchsbeschreibung: Detaillierte Darstellung der verwendeten Materialien, Probenorte, Extraktionsverfahren und Auswertungsstrategien.
4. Ergebnisse der Probenauszählung: Präsentation und systematische Einordnung der identifizierten Organismen unterteilt in verschiedene Stämme und Klassen.
5. Diskussion: Interpretation der erhobenen Daten, Vergleich der Standorte und kritische Reflexion der Ergebnisse.
6. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse und Ausblick für zukünftige wissenschaftliche Arbeiten.
Sandlückenfauna, Meiofauna, Meiobenthos, Flensburger Förde, Sedimentproben, Nematoden, Oligochaeten, Copepoden, Lebensraum Sandlücke, Interstitialfauna, Taxonomie, Artenvielfalt, marine Biologie, Biotop, Bestandsaufnahme.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bestandsaufnahme der sogenannten Sandlückenfauna (Meiofauna) in den Sedimenten der Flensburger Förde.
Die zentralen Themen sind die Beschreibung des Lebensraums Sandlücke, die Ökologie der darin lebenden kleinen Organismen sowie deren systematische Einordnung.
Das Ziel ist ein Überblick über die Gesellschaftsstruktur der Meiofauna an drei verschiedenen Untersuchungsstandorten entlang der Förde.
Zur Gewinnung der Proben wurden Sedimente entnommen und die Tiere mittels der „Ausschüttel-Methode“ extrahiert, um sie anschließend unter dem Binokular zu zählen und taxonomisch zu bestimmen.
Der Hauptteil behandelt die Theorie der Sandlückenfauna, die detaillierte Versuchsplanung und -durchführung sowie die Präsentation der Ergebnisse in Form von Balkendiagrammen.
Die wichtigsten Begriffe sind Meiofauna, Sandlückenfauna, Sedimentproben, Nematoden, marine Ökologie und Flensburger Förde.
Die Korngröße beeinflusst das Porenvolumen und die Sauerstoffversorgung, was wiederum entscheidend dafür ist, welche Tierarten den Lebensraum besiedeln können.
Sedimente können als Sammelbecken für Umweltgifte fungieren, was langfristig zu einer chronischen Kontamination des Benthos führen und die Artenvielfalt negativ beeinflussen kann.
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