Masterarbeit, 2019
83 Seiten, Note: 1,9
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss sozialer Erwünschtheit auf die Messung von Geschlechterunterschieden im Kontext der Sexual Economics Theory. Ziel ist es, die Anwendbarkeit des stochastischen Lügendetektors zur Kontrolle sozial erwünschten Antwortverhaltens zu überprüfen und dessen Einfluss auf die Ergebnisse zu untersuchen. Des Weiteren wird die Sexual Economics Theory kritisch betrachtet und deren Validität anhand der vorliegenden Studienergebnisse diskutiert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsstand und die Relevanz der Thematik beleuchtet. Kapitel 2 widmet sich der Vorstellung verschiedener Theorien zur menschlichen Sexualität, insbesondere der Sexual Economics Theory, sowie der Problematik sozialer Erwünschtheit und der Verwendung des stochastischen Lügendetektors. In Kapitel 3 wird die Methodik der Studie erläutert, inklusive der Stichprobenbeschreibung und des verwendeten Materials. Kapitel 4 präsentiert die deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse der Untersuchung. Die Diskussion in Kapitel 5 fokussiert auf die kritische Analyse der Ergebnisse, die Betrachtung des stochastischen Lügendetektors, sowie eine umfassende Auseinandersetzung mit der Sexual Economics Theory. Schließlich werden in einem Fazit und Ausblick die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und mögliche zukünftige Forschungsansätze aufgezeigt.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Themenbereichen Sexualität, Geschlechterunterschiede, soziale Erwünschtheit, stochastischer Lügendetektor, Sexual Economics Theory, Ressourcenverteilung, Geschlechterrollen, und empirische Forschung.
Die SET betrachtet menschliche Sexualität unter marktökonomischen Gesichtspunkten. Sie geht davon aus, dass Sex eine weibliche Ressource ist, die gegen männliche Ressourcen wie Status, Geld oder Commitment getauscht wird.
Es handelt sich um ein Befragungsverfahren (Randomized Response Technique), das Anonymität garantiert, um bei sensiblen Themen wie Sexualität ehrlichere Antworten zu erhalten und Effekte sozialer Erwünschtheit zu minimieren.
Menschen neigen dazu, ihr Sexualverhalten in Umfragen so darzustellen, dass es gesellschaftlichen Normen entspricht (z. B. Männer übertreiben oft die Anzahl der Partnerinnen, Frauen untertreiben sie), was die Daten verfälscht.
Diese Theorien bieten alternative Erklärungen für Geschlechterunterschiede: Während die Evolutionspsychologie auf angeborene Strategien setzt, betont die Social Structural Theory den Einfluss gesellschaftlicher Machtstrukturen.
Nein, sie ist deskriptiv. Das bedeutet, sie beschreibt beobachtbare Phänomene und Mechanismen, ohne zu bewerten, wie sich Menschen verhalten sollten.
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