Bachelorarbeit, 2021
166 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Zielsetzungen und Grenzen der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 E-Commerce
2.1 Definitionen und Abgrenzungen zum Begriff E-Commerce
2.2 Geschichtlicher Hintergrund und Voraussetzungen des E-Commerce
2.3 Betriebstypen im B2C E-Commerce
2.3.1 Pure-Online-Handel
2.3.2 Kooperativer Online-Handel
2.3.3 Multi-Channel-Handel
2.3.4 Hybrider Online-Handel
2.3.5 Vertikaler Online-Handel / Online-Marktplatz
3 Dynamic Pricing
3.1 Definition und Abgrenzung zum Begriff Dynamic Pricing
3.2 Preisdifferenzierung und Dynamic Pricing
3.3 Einteilung von Dynamic Pricing in die Grade der Preisdifferenzierungen
3.4 Formen dynamischer Preisdifferenzierungen
3.4.1 Personenbezogene Preisdifferenzierung
3.4.2 Zeitbezogene Preisdifferenzierung
3.4.3 Mengenbezogene Preisdifferenzierung
3.4.4 Leistungsbezogene Preisdifferenzierung
3.4.5 Kanalbezogene Preisdifferenzierung
3.4.6 Räumliche Preisdifferenzierung
3.4.7 Preisbündelung
4 Dynamic Pricing im E-Commerce
4.1 Voraussetzungen für den Einsatz von Dynamic Pricing im E-Commerce
4.2 Einsatz von Dynamic Pricing im E-Commerce
4.2.1 Personalisiertes/Individualisiertes Dynamic Pricing
4.2.2 Zeitbasiertes Dynamic Pricing
4.2.3 Kanalbasiertes/Wettbewerbsbasiertes Dynamic Pricing
4.3 Preissuchmaschinen und Vergleichsportale
4.4 Dynamic Pricing Software/Repricing Tool
5 Fallbeispiele zu Dynamic Pricing im E-Commerce
5.1 Herangehensweise
5.2 Einsatzmittel
5.3 Pharmaprodukte
5.3.1 Hotgen Novel Coronavirus (2019-nCoV)-Antigentest
5.3.2 Voltaren Schmerzgel forte
5.3.3 Hexal Gingium
5.3.4 Orthomol Immun
5.4 Bahntickets
5.5 Waschmaschinen
5.5.1 Otto
5.5.2 Media Markt
5.5.3 Saturn
5.5.4 Kaufland
6 Handlungsempfehlungen
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit analysiert Methoden und Einsatzmöglichkeiten von Dynamic Pricing für B2C-Unternehmen im E-Commerce, um Handlungsempfehlungen für die strategische Preisgestaltung abzuleiten und die Bedeutung dynamischer Preisanpassungen zur Wettbewerbsfähigkeit zu untersuchen.
1.1 Motivation und Problemstellung
Bringt man beide Themenbereiche in einen Kontext, so lässt sich folgender Sachverhalt feststellen: Während Unternehmen vor der Digitalisierung ihre Preise statisch und nur auf Grundlage der ermittelten Kosten festlegten, sind heutzutage dynamische Preisorientierungen mit einer festgelegten Strategie nach den Rahmenbedingungen der Unternehmen – besonders im E-Commerce – unerlässlich geworden.4
Die Entwicklungen im Distanzhandel zeigen erhebliche Fortschritte. Besonders die Veränderungen der Digitalisierung und Technologisierung im Handel, verhaltensbezogener Eigenschaften der Kunden beim Kauf und die wandelnden Betriebsformen der Unternehmen im E-Commerce sehen Ahlert et al. als wichtige Kriterien dafür an.5
Auch in Deutschland ist ein steigendes Wachstum im E-Commerce zu erkennen. Die Umsätze steigen stetig und die Coronakrise hat dies nochmals weiter vorangetrieben. Der E-Commerce Verband bestätigte das in seiner Auswertung der Quartalszahlen zu den Umsätzen in Deutschland. So stiegen die Umsätze während der Pandemie im Vergleich zum ersten Quartal des vorigen Jahres um acht Prozent (%) an und umfassten einen Warenumsatz von über 21 Mio. €.
1 Einleitung: Stellt die Motivation, die Forschungsfrage sowie den Zielrahmen der Arbeit dar und erläutert kurz den Aufbau.
2 E-Commerce: Definiert E-Commerce, betrachtet dessen Geschichte und technologische Voraussetzungen und klassifiziert verschiedene Betriebstypen im B2C-Handel.
3 Dynamic Pricing: Erläutert das Konzept des Dynamic Pricing, führt eine Abgrenzung zu Revenue und Yield Management durch und unterteilt das Dynamic Pricing in verschiedene Grades und Formen der Preisdifferenzierung.
4 Dynamic Pricing im E-Commerce: Integriert die Erkenntnisse aus Kapitel 2 und 3, beleuchtet Voraussetzungen, Preissuchmaschinen sowie Repricing-Tools für den praktischen Einsatz.
5 Fallbeispiele zu Dynamic Pricing im E-Commerce: Analysiert praxisnah die Preisentwicklungen und Methoden bei spezifischen Produkten (Pharmaka, Bahntickets, Waschmaschinen) über den Zeitraum von einem Monat.
6 Handlungsempfehlungen: Leitet auf Basis der theoretischen und praktischen Analysen konkrete Empfehlungen für Unternehmen zur Optimierung ihrer Preisstrategien ab.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Bachelorarbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich Dynamic Pricing.
E-Commerce, B2C, Dynamic Pricing, Preisdifferenzierung, Preisgestaltung, Web Scraping, Repricing Tool, Online-Handel, Preismanagement, Preisstrategie, Preiselastizität, Algorithmus, Wettbewerbsanalyse, Konsumentenrente, Kundensegmentierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Methoden und Strategien des Dynamic Pricing im B2C-Sektor des E-Commerce und deren praktischer Anwendung durch Online-Händler.
Die Kernthemen umfassen die theoretische Einordnung von E-Commerce und Dynamic Pricing, die Analyse verschiedener Preisdifferenzierungsformen, den Einsatz technischer Tools zur Datenanalyse und die empirische Untersuchung von Fallbeispielen.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Methoden B2C-Unternehmen im E-Commerce tatsächlich für dynamische Preisanpassungen nutzen, und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen für die Praxis zu formulieren.
Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung und eine empirische Datenauswertung mittels Web Scraping, um die Preisänderungen für ausgewählte Produkte über einen Zeitraum von einem Monat zu beobachten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu E-Commerce und Dynamic Pricing, eine detaillierte Analyse der technologischen Voraussetzungen und Software-Lösungen sowie einen umfangreichen empirischen Teil mit Auswertungen von Pharmaprodukten, Bahntickets und Waschmaschinen.
Die wichtigsten Begriffe sind Dynamic Pricing, B2C E-Commerce, Preisdifferenzierung, Web Scraping, Repricing-Software, algorithmische Preisbildung und Wettbewerbsanalyse.
Web Scraping dient als methodisches Werkzeug, um die notwendige Datenbasis für die empirische Analyse zu schaffen, indem unstrukturierte Preisdaten von verschiedenen Online-Plattformen systematisch extrahiert und für Vergleiche aufbereitet werden.
Die Analyse zeigt, dass große Elektronik-Händler wie Media Markt, Saturn und Kaufland deutlich häufiger dynamische Preisanpassungen vornehmen als beispielsweise Otto, wobei häufig Rabatte, Gutscheine und Preisbündelungen als ergänzende Strategien genutzt werden.
Bahntickets fungieren als verderbliche Leistungen, deren Preis nicht nur durch den Wettbewerb (wie Flixtrain), sondern stark durch den zeitlichen Verlauf und die Kapazitätsauslastung gesteuert wird, was sie zu einem idealen Untersuchungsobjekt für zeitbasiertes Dynamic Pricing macht.
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