Bachelorarbeit, 2021
80 Seiten, Note: 1.6
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen
1.3 Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition von „Projekt“
2.2 Projektmanagement
2.2.1 Ansatz des Projektmanagements
2.2.2 Ausprägung von Projekten
2.2.3 Zeitliche Entwicklung
2.3 Agiles Projektmanagement
2.3.1 Agilität
2.3.2 Das agile Manifest
2.3.3 Idee und Ansatz
2.3.4 Methoden und Techniken
2.4 Abgrenzung klassisches vom agilen Projektmanagement
3 Anwendung des agilen Projektmanagements
3.1 Pharmaindustrie
3.1.1 Anwendung
3.1.2 Nutzen
3.2 Versicherungsunternehmen
3.2.1 Anwendung
3.2.2 Nutzen
3.3 Maschinenbau
3.3.1 Anwendung
3.3.2 Nutzen
3.4 Logistik
3.4.1 Anwendung
3.4.2 Nutzen
3.5 Öffentliche Verwaltung
3.5.1 Anwendung
3.5.2 Nutzen
3.6 Gesundheitsbranche
3.6.1 Anwendung
3.6.2 Nutzen
3.7 Einkauf
3.7.1 Anwendung
3.7.2 Nutzen
3.8 Eventmanagement
3.8.1 Anwendung
3.8.2 Nutzen
3.9 Marketing
3.9.1 Anwendung
3.9.2 Nutzen
3.10 Finanzenwesen
3.10.1 Anwendung
3.10.2 Nutzen
3.11 Baubranche
3.11.1 Anwendung
3.11.2 Nutzen
3.12 Transportunternehmen
3.12.1 Anwendung
3.12.2 Nutzen
4 Agiles Projektmanagement im Vergleich
4.1 Iteration
4.2 Reviews
4.3 Agile Teams
4.4 Retroperspektive / „Lessons Learned“
4.5 Timeboxing
4.6 Definition of Done
4.7 Task Board
4.8 Backlog
4.9 Daily Stand-up
4.10 Der Kunde im Fokus
4.11 Weitere Besonderheiten
5 Potenziale des agilen Projektmanagements
5.1 Agile Entwicklung
5.2 Lerneffekte
5.3 Risikominderung
5.4 Kommunikation
5.5 Motivation und Zufriedenheit
5.6 Arbeitseffizienz
6 Grenzen des agilen Projektmanagements
6.1 Umfeld
6.2 Mentalität
6.3 Skalierbarkeit
6.4 Hierarchie
6.5 Team
7 Diskussion und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Einsatz von agilem Projektmanagement in verschiedenen Branchen außerhalb der klassischen Softwareentwicklung, um herauszufinden, ob die Anwendung agiler Methoden ein ähnlich hohes Potenzial bietet oder an spezifische Grenzen stößt.
2.3.3 Idee und Ansatz
Die Idee des agilen Projektmanagement besteht darin, auf unvorhergesehene Veränderungen im Projekt schnell und flexibel reagieren zu können. Es zeichnet sich durch einen schlanken Abwicklungsprozess aus. Die Idee, die aus der Softwareentwicklung stammt, ist, Projekte in Iterationszyklen abzuarbeiten. So entstehen immer kleinere Inkremente, die ein Teilziel des zu liefernden Zieles darstellen. Mithilfe der Umsetzung in Iterationen wird das Projekt auf kurzfristige Ziele fokussiert und es kann jederzeit auf Änderungen reagiert werden. Dabei ist die gesamte Projektstrategie vollkommen auf den Kunden und seine Bedürfnisse ausgerichtet. Ein weiteres zentrales Element ist die offene und direkte Kommunikation im agilen Projektmanagement. Dies dient dazu, eine dauerhafte Transparenz für alle Beteiligen zu schaffen. Auf die zentralen Aspekte dieses Ansatzes wird weiter unten ausführlicher eingegangen.
Der Grundsatz des iterativen Vorgehens sagt aus, dass ein Projekt in mehreren Schritten bzw. Zyklen umgesetzt wird, denn das agile Manifest sieht vor, dass der Kunde frühzeitig und regelmäßig Teilergebnisse zu sehen bekommt. Somit kann der Kunde immer seine Erwartungen mit den erreichten Zwischenzielen abgleichen. In jeder Iteration durchläuft ein Projekt typischerweise die wesentlichen Projektphasen. Ein großer Unterschied zu den klassischen Vorgehensmodellen ist die Bilanz, die nach jeder Iteration gezogen werden kann. Nach jedem Abschluss kann geschaut werden, ob es sich in die richtige Richtung entwickelt, die Projektabwicklung zielorientiert ist oder nachgesteuert werden sollte. Deswegen muss zum Start eines Projektes im agilen Umfeld noch nicht exakt feststehen, wie das Ergebnis am Ende aussehen wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenfelder Digitalisierung und agiles Projektmanagement ein und definiert die Forschungsfragen sowie die Vorgehensweise der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie „Projekt“, „Projektmanagement“ und „Agilität“ definiert sowie die Abgrenzung zwischen klassischen und agilen Vorgehensweisen erläutert.
3 Anwendung des agilen Projektmanagements: Dieser Hauptteil analysiert den Einsatz agiler Methoden anhand von Fallbeispielen aus zwölf verschiedenen Branchen, von der Pharmaindustrie bis hin zu Logistik und Verwaltung.
4 Agiles Projektmanagement im Vergleich: In diesem Kapitel werden die in den Fallbeispielen angewendeten agilen Elemente direkt miteinander verglichen, um ihre praktische Relevanz herauszuarbeiten.
5 Potenziale des agilen Projektmanagements: Hier werden die durch die agile Vorgehensweise entstehenden Vorteile für Unternehmen, wie Effizienz, Kommunikation und Risikominimierung, detailliert untersucht.
6 Grenzen des agilen Projektmanagements: Dieses Kapitel widmet sich den kritischen Faktoren und Barrieren beim Einsatz agiler Methoden, darunter Aspekte der Unternehmenskultur, Hierarchien und Skalierbarkeit.
7 Diskussion und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Diskussion der Ergebnisse ab und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung hybrider Ansätze.
Agiles Projektmanagement, Scrum, Kanban, Iteration, Anwendungsbereiche, Digitalisierung, Prozessmanagement, Unternehmenskultur, Qualitätssicherung, Risikominimierung, Effizienzsteigerung, Stakeholder, Teamarbeit, Flexibilität, Softwareentwicklung.
Die Arbeit untersucht, wie agiles Projektmanagement, ursprünglich aus der Softwareentwicklung kommend, in anderen Branchen und Wirtschaftsfeldern eingesetzt wird.
Die zentralen Themen sind die methodischen Grundlagen des agilen Projektmanagements, die praktische Anwendung in verschiedenen Branchen sowie die Analyse von Potenzialen und Grenzen dieses Management-Ansatzes.
Ziel ist es zu ergründen, ob Methoden des agilen Projektmanagements in verschiedenen Branchen ein ebenso hohes Umsetzungspotenzial besitzen wie in der Softwareentwicklung oder ob sie an ihre Grenzen stoßen.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche in Fachzeitschriften, Literaturdatenbanken und im Internet, um den theoretischen Rahmen und Praxisbeispiele zu analysieren.
Im Hauptteil werden detaillierte Fallbeispiele aus Branchen wie der Pharmaindustrie, der Logistik, dem Gesundheitswesen und dem Einkauf unter dem Aspekt der Anwendung agiler Methoden und des dadurch entstehenden Nutzens dargestellt.
Die Arbeit wird charakterisiert durch Begriffe wie „Agiles Projektmanagement“, „Scrum“, „Anwendungsbereiche“, „Effizienzsteigerung“ und „Prozessmanagement“.
Während in der Pharmaindustrie Iterationen zur aktiven Steuerung des Entwicklungsprozesses genutzt werden, findet die agile Methodik in der Baubranche primär in der Planung Anwendung, da die Ausführung oft strengeren, sequenziellen Mustern folgt.
Die Arbeit zeigt, dass agile Methoden keineswegs ein Allheilmittel sind, sondern eine Anpassung der Unternehmenskultur und entsprechende Rahmenbedingungen erfordern, um tatsächlich produktivitätssteigernd zu wirken.
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