Magisterarbeit, 2008
127 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die soziokulturellen Aspekte der Selbstdarstellung von Nutzern der Social Software StudiVZ im Kontext des Web 2.0. Ziel ist es, die Kommunikationsmuster, die Identitätskonstruktionen und die Nutzung von Funktionen innerhalb dieser Plattform zu analysieren.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beschreibt den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet die europäische Ethnologie im Kontext des Internets und die Methodik der Untersuchung. Kapitel 3 erklärt das Web 2.0, Social Software und Social Networks. Kapitel 4 präsentiert das Social Network StudiVZ mit statistischen Angaben und Funktionsbeschreibungen. Kapitel 5 behandelt das Thema Freundschaft im und außerhalb des Internets. Kapitel 6 vergleicht klassische und technisch vermittelte Kommunikation. Kapitel 7 konzentriert sich auf Identität und Selbstdarstellung im Internet. Die Kapitel 8 analysiert die Ergebnisse der Fragebogenauswertung bezüglich der Mitglieder, Besuchszeiten, Motivation, Profile und Freundschaften auf StudiVZ, ohne dabei auf die Schlussfolgerungen einzugehen.
Web 2.0, Social Networks, Social Software, StudiVZ, Selbstdarstellung, Identität, Online-Kommunikation, Fragebogenauswertung, soziokulturelle Analyse, technisch vermittelte Kommunikation.
Das Web 2.0 markiert den Wandel vom reinen Internetnutzer zum „Internetmacher“, der Inhalte selbst erstellt, teilt und in sozialen Netzwerken interagiert.
studiVZ wird als Beispiel für ein Social Network untersucht, bei dem die explizite Selbstdarstellung und der Aufbau sozialer Netzwerke ohne Anonymität im Vordergrund stehen.
Nutzer stehen vor der Herausforderung, sich im global vernetzten Raum beachtenswert darzustellen, wobei oft ein „erweitertes Selbst“ entworfen wird.
Ein zentrales Problem ist der Konflikt zwischen dem Wunsch nach Selbstdarstellung (Sendungsbewusstsein) und dem notwendigen Datenschutz, der auch berufliche Konsequenzen haben kann.
Die Untersuchung analysierte statistische Daten zu Alter, Geschlecht, Besuchshäufigkeit und Motivation sowie die Frage, ob Profile eher wahrheitsgetreu oder „beschönigt“ erstellt werden.
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