Masterarbeit, 2022
64 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit befasst sich mit dem Thema Zeitknappheit als Teilnahmehindernis am formalen Lebenslangen Lernen außerhalb der betrieblichen Weiterbildung. Ziel ist es, die Problematik der Zeitknappheit und ihre Auswirkungen auf die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen zu analysieren, sowie Strategien zur Reduzierung dieses Teilnahmehindernisses zu entwickeln.
Das erste Kapitel beleuchtet den Begriff des Lebenslangen Lernens und seine Bedeutung in der heutigen Gesellschaft. Es wird auf den Ursprung des Konzeptes sowie seine Relevanz in der europäischen und deutschen Bildungspolitik eingegangen.
Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen der Zeitsoziologie und die soziale Konstruktion von Zeit betrachtet. Es wird auf die Bedeutung des Zeitempfindens und die Herausforderungen durch die soziale Beschleunigung eingegangen.
Das dritte Kapitel widmet sich der Problematik der Zeitknappheit als Teilnahmehindernis in der Weiterbildung. Es werden die Ursachen und Folgen der Zeitknappheit sowie die Rolle der sozialen Beschleunigung analysiert.
Das vierte Kapitel diskutiert die Einführung einer „Lernzeit“ als neue zeitliche Dimension, die den Zugang zu Weiterbildungsmaßnahmen erleichtern soll. Die Chancen und Herausforderungen einer solchen Einführung werden beleuchtet.
Lebenslanges Lernen, Zeitknappheit, Weiterbildung, Teilnahmehindernis, soziale Beschleunigung, Lernzeit, Bildungspolitik, Arbeitsmarkt, Digitalisierung
Zeitknappheit wird als eines der wesentlichen Teilnahmehindernisse identifiziert, insbesondere bei formalen Bildungsmaßnahmen außerhalb der betrieblichen Weiterbildung.
Soziale Beschleunigung beschreibt den Prozess, in dem Zeitressourcen des Individuums durch steigendes Tempo in Gesellschaft und Arbeitswelt knapper wahrgenommen werden, was die Weiterbildung erschwert.
Die Arbeit untersucht, ob „keine Zeit“ der objektiven Wirklichkeit entspricht oder ein Resultat der sozialen Konstruktion von Zeit und des individuellen Zeitempfindens ist.
Es wird vorgeschlagen, Lernzeit als neue gesellschaftlich anerkannte zeitliche Dimension einzuführen, um Individuen den Zugang zu formaler Bildung zu erleichtern.
Die Zeitsoziologie liefert die theoretische Basis, um die soziale Konstruktion von Zeit und das Empfinden von Zeitdruck im Kontext der Bildung zu verstehen.
Es werden bildungs-, sozial- und arbeitsmarktpolitische Ansätze analysiert, die darauf abzielen, zeitliche Freiräume für lebenslanges Lernen zu schaffen.
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