Bachelorarbeit, 2021
78 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Der Begriff „Marketing“
2.1.1 Die Outbound- und Inbound-Maßnahmen
2.1.2 Die Touchpoints
2.2 Marketing-Mix
2.2.1 Die Produkt- und Leistungspolitik
2.2.2 Die Preispolitik
2.2.3 Die Kommunikationspolitik
2.2.4 Die Distributionspolitik
2.3 Der Begriff „Digitalisierung“
2.3.1 Digitalisierung im Zusammenhang mit disruptiven Innovationen
2.3.2 Das Internet bringt die Welt zusammen
2.3.3 Big Data
2.3.4 Kategorien von Daten in Abhängigkeit vom Datenschutzfaktor
2.3.5 Künstliche Intelligenz
2.3.6 AR- & VR-Technologien
3 Marketing vor der Digitalisierungszeit
3.1 Vorüberlegungen
3.2 Die Touchpoints des 20. Jahrhunderts
3.3 Das Kundenverhalten von gestern
4 Marketing 4.0
4.1 Die Entwicklung des Marketings
4.1.1 Die Touchpoints des 21. Jahrhunderts
4.1.2 Das Kundenverhalten von heute
4.1.3 Customer Journey: 5 A's Modell
4.1.4 Von 4 P's zu 4 C's
4.1.5 Die Wasserloch-Strategie ®
4.1.6 Das Omnichannel-Marketing
4.2 Die Webseite – das heutige Gesicht des Unternehmens
4.2.1 Rechtliche Aspekte einer Webseite
4.2.2 Marketing-Tools
4.3 Online-Werbung
4.3.1 Rechtliche Aspekte der Online-Werbung
4.3.2 Von Massenwerbung zur Einzelwerbung
4.3.3 E-Mail-Werbung
4.3.4 Suchmaschinenwerbung (SEA)
4.3.5 Content-Marketing
4.4 Zunehmende Bedeutung von Apps
4.5 „WOW-Effekte“ durch digitale Innovationen
4.5.1 Mixed Reality-Marketing
4.5.2 Chatbot-Dialogsysteme
4.6 Herausforderungen des Marketings 4.0
4.6.1 Kritik gegenüber von Cookies
4.6.2 Kritik gegenüber den sozialen Medien
4.6.3 Hören unsere Smartphones uns ab?
4.7 Fazit
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Die Zusammenfassung
5.2 Der Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich der digitale Wandel auf das Marketing auswirkt, mit dem Ziel, die Entwicklung des Marketings sowie die Schwerpunkte des Marketings 4.0 zu beschreiben und deren Chancen und Risiken zu erläutern.
Die Wasserloch-Strategie ®
Das Konzept der „Wasserloch-Strategie“ wurde von Norbert Schuster, einem Leadmanagement-Coach und Berater bei Themen wie „Strategieentwicklung“, „Automation-Marketing“ und „Inbound-Marketing“, entwickelt. Anhand einer Metapher beschreibt dieses Konzept in einer Kurzform die veränderten Rollen und Aufgaben des Marketings.
Es handelt davon, dass ein Fotograf einen Auftrag erhält. Er soll einen Elefanten in der Wildnis fotografieren. Dafür stehen ihm zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Die Erste besteht darin, den Elefanten suchen zu gehen. Das beansprucht allerdings viel Zeit, Geduld und hohe Kosten. Die zweite Möglichkeit besteht darin, ein Wasserloch an einer entsprechenden Stelle zu platzieren. Das Interesse des Elefanten wird geweckt und er wird eigenständig zum Wasserloch kommen. Der Fotograf kann nun seinen Auftrag ohne Zeitdruck erledigen. Mit etwas Glück kommen auch andere Tiere zum Wasserloch, wie zum Beispiel Giraffen. Mit den Bildern von Giraffen kann der Fotograf möglicherweise zusätzlich Geld verdienen.
Die erste Strategie spielt auf die Outbound-Maßnahmen und die zweite auf die Inbound-Maßnahmen an, welche im Kapitel zwei bereits erklärt wurden. Das Wasserloch steht für die Präsenz in den sozialen Medien und das Wasser, das ständig gefüllt werden muss, steht in diesem Fall für Content. Die Elefanten repräsentieren die Wunschkundengruppe und andere Tiere sind eine Metapher für „unerwartete“ Kunden.
Norbert Schuster vertritt in seinem Konzept die Ansicht, dass die Präsenz eines Unternehmens in den sozialen Medien heutzutage notwendig ist. Beispielsweise kann ein Unternehmen eine Facebook-Seite eröffnen, ein Profil auf XING und auf Linked-In erstellen, ein Instagram-Profil führen, eine Webseite und einen Webshop betreiben usw. Die sozialen Medienseiten sollen natürlich ständig gepflegt werden und mit neuem Content gefüllt sein. Eine gut gepflegte Onlinepräsenz sorgt für eine größere Kundenakquise, ohne dass eine aktive Suche nach neuen Kunden wirklich erforderlich ist.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet den historischen Wandel der industriellen Revolutionen und führt zur Relevanz der Digitalisierung für das moderne Marketing.
2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden grundlegende Marketingbegriffe, die vier Säulen des Marketing-Mix, der Begriff der Digitalisierung sowie technologische Entwicklungen wie Big Data, KI und AR/VR erläutert.
3 Marketing vor der Digitalisierungszeit: Dieses Kapitel beschreibt das Marketing des 20. Jahrhunderts, geprägt durch klassische Touchpoints wie Printmedien und Radio sowie das traditionelle Kundenverhalten.
4 Marketing 4.0: Hier werden die digitalen Veränderungen untersucht, inklusive moderner Touchpoints, der Customer Journey, neuer Konzepte (4 C's) sowie rechtlicher Aspekte wie Datenschutz und Cookies.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Chancen und Risiken des Marketings 4.0 zusammen und bietet einen Ausblick auf die Balance zwischen präzisen Datenanalysen und dem Schutz der Privatsphäre.
Marketing, Digitalisierung, Industrie 4.0, Marketing-Mix, Online-Marketing, Inbound-Marketing, Outbound-Marketing, Touchpoints, Big Data, Kundenverhalten, Customer Journey, Datenschutz, Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Omnichannel-Marketing
Die Arbeit analysiert den Einfluss des digitalen Wandels auf das Marketing und beschreibt die Entwicklung zum sogenannten Marketing 4.0.
Zu den Schwerpunkten gehören der Vergleich zwischen klassischem und digitalem Marketing, die Analyse neuer Kundenkontaktpunkte (Touchpoints) sowie die Diskussion ethischer und rechtlicher Fragen wie Datenschutz.
Das Hauptziel besteht darin, die Entwicklung des Marketings im digitalen Zeitalter zu beschreiben und die dabei entstehenden Chancen und Risiken unter Berücksichtigung europäischer Standards zu beleuchten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Studien, wie z.B. der Zero Moment of Truth (ZMOT) Studie und Untersuchungen zum Cookie-Management.
Der Hauptteil erstreckt sich von den theoretischen Grundlagen des Marketings über die historische Entwicklung bis hin zu modernen Strategien wie dem Omnichannel-Marketing und dem Einsatz von KI-gestützten Tools.
Begriffe wie Customer Journey, Big Data, Inbound-Marketing, Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und Industrie 4.0 stehen im Zentrum der Untersuchung.
Sie beschreibt einen Paradigmenwechsel, bei dem Unternehmen nicht mehr aktiv Kunden jagen (Outbound), sondern durch attraktiven Content eine Präsenz aufbauen, die den Kunden eigenständig anzieht (Inbound).
Die Arbeit kritisiert die oft mangelnde Transparenz bei der Cookie-Einwilligung und das psychologische Design (Dark Patterns), das Nutzer dazu verleitet, einer umfassenden Datennutzung unbedacht zuzustimmen.
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