Diplomarbeit, 2009
80 Seiten, Note: 2,3
A Einleitung
1 Ausgangslage
2 Zielsetzung der Arbeit
3 Aufbau der Arbeit
B Risikomanagement
1 Begriffliche Abgrenzungen
1.1 Risikobegriff und Risikoarten
1.2 Begriff des Risikomanagements
2 Bedeutung und Notwendigkeit des Risikomanagements
2.1 Volkswirtschaftliche Ursachen
2.2 Rechtliche Notwendigkeit
2.2.1 KonTraG im Unternehmensbereich
2.2.2 Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK)
2.2.3 Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPuG)
2.2.4 Sarbanes-Oxley Act (SOX)
2.2.5 Basel II
2.3 Wirtschaftliche Notwendigkeit
3 Risikomanagementsystem
3.1 Risikopolitik / Risikokultur
3.2 Risikomanagementstruktur, -organisation
3.3 Der Risikomanagementprozess – Kern des Risikomanagements
3.4 Risikomanagementsystem–Dokumentation
C Risikocontrolling
1 Notwendigkeit eines Risikocontrolling
2 Begriff und Einordnung des Risiko-Controlling
3 Risikocontrolling–Prozess
3.1 Risikoidentifikation
3.1.1 Instrumentarium zur Identifizierung von exogenen Risiken
3.1.2 Instrumente zur Identifizierung endogener Risiken
3.1.3 Risikokategorisierung
3.2 Risikobewertung/ -quantifizierung
3.2.1 Methoden zur Bewertung von Risiken
3.2.2 Methoden zur Ermittlung von at-Risk-Kennzahlen
3.3 Risikoaggregation
3.4 Risikobewältigung und Risikosteuerung
3.4.1 Möglichkeiten zur Behandlung von Chancen
3.4.2 Möglichkeiten zur Behandlung von Risiken
3.5 Umsetzungscontrolling
3.5.1 Risikokokontrolle, -überwachung
3.5.2 Risikofrühwarnung
3.5.3 Implementierung von Risikocontrolling–Systemen
3.6 Risikoreporting
D Schlussfolgerungen und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Darstellung der Beweggründe für ein unternehmensweites Risikomanagement sowie die Analyse der Anforderungen an dessen Ausgestaltung. Dabei soll verdeutlicht werden, dass Risikocontrolling das Herzstück des Risikomanagementprozesses bildet, um Risiken und Chancen transparent und steuerbar zu machen.
3.1.1 Instrumentarium zur Identifizierung von exogenen Risiken
Im Folgenden beschriebene Analysen bilden den Gegenstand der Identifizierung exogener Risiken. Die Umweltanalyse liefert die Informationen über das politische Umfeld, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die technologische Entwicklung, die ökologische Umwelt und das gesamtwirtschaftliche Umfeld. Ein weiterer Gegenstand der Umweltanalyse ist die Untersuchung von langfristigen Trends. Daraus lässt sich der Rahmen eines abzubildenden Zukunftsszenarios herleiten.
Die Konkurrentenanalyse befasst sich mit den Profilen der wichtigsten potentiellen Wettbewerber und erstellt für diese die Konkurrentenprofile, die aufzeigen, welche Position die Wettbewerber im Vergleich mit dem eigenem Unternehmen beziehen. Die wichtigsten Informationen dabei sind die Informationen zur Betriebsgröße, Strategie, Marktstellung, Finanz-, Vermögens- und Ertragslage, Leistungsfähigkeit (innovativer sowie technischer), Kunden- und Lieferantenstruktur sowie Qualität von Management und Mitarbeitern. Die kritische Analyse bildet somit eine Grundlage für die strategische Planung und das Erkennen eigener Vorteile gegenüber den Wettbewerbern und lässt somit die Chance sowie auch die Risiken im Zusammenhang mit der Konkurrenz für die weiteren Phasen des Risikomanagements und -controllings herleiten. Die dabei gewonnenen Informationen werden weiterhin für die Portfolioanalyse, Potentialanalyse sowie für die SWOT–Analyse verwendet.
Im Rahmen einer Marktanalyse werden bspw. das Marktpotential, das Marktwachstum, die Marktgröße, die Wettbewerberintensität und die Marktattraktivität untersucht. Diese Analyse stellt einen Teilbereich der Marktforschung dar und dient der Aufklärung über die daraus entstehenden Risiken und Chancen. Die notwendigen Informationen werden dabei von den Untersuchungsergebnissen Dritter, also aus externen Informationsquellen, bezogen und die entsprechenden Portfolios der strategischen Planung integriert.
A Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage sowie die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf die Bedeutung des Risikocontrollings als zentrales Steuerungselement konzentriert.
B Risikomanagement: Hier werden die begrifflichen Grundlagen, die Notwendigkeit des Risikomanagements aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht sowie der Aufbau des Risikomanagementsystems umfassend dargelegt.
C Risikocontrolling: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil der Arbeit, in dem der Risikocontrolling-Prozess von der Identifikation über die Bewertung bis zum Reporting detailliert analysiert wird.
D Schlussfolgerungen und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und wirft einen Blick auf die zukünftige Bedeutung präventiver Risikomanagement-Systeme in einem volatilen wirtschaftlichen Umfeld.
Risikomanagement, Risikocontrolling, Risikomanagementprozess, KonTraG, Risikobewertung, Risikoidentifikation, Risikoaggregation, Risikoreporting, Basel II, Sarbanes-Oxley Act, Risikokultur, Risikostrategie, Unternehmensführung, Chancenmanagement, Risikotransparenz
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und die notwendigen Instrumente des Risikocontrollings, um innerhalb eines kontinuierlichen Risikomanagementprozesses die Existenz eines Unternehmens zu sichern und Chancen sowie Risiken aktiv zu steuern.
Die zentralen Felder umfassen die rechtlichen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten für ein Risikomanagementsystem, die methodische Ausgestaltung des Risikocontrollings sowie die organisatorische Einbettung in das Gesamtunternehmen.
Das primäre Ziel ist eine kompakte und fundierte Darstellung der Beweggründe für Risikomanagement sowie der Anforderungen an dessen Gestaltung, wobei der Fokus auf dem Risikocontrolling als Herzstück des Prozesses liegt.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender betriebswirtschaftlicher Konzepte und gesetzlicher Anforderungen, ergänzt durch die Herleitung praktischer Instrumente zur Risikoanalyse und Steuerung.
Im Hauptteil (Kapitel C) werden die einzelnen Phasen des Risikocontrolling-Prozesses – Identifikation, Bewertung, Aggregation, Steuerung, Überwachung und Reporting – detailliert beschrieben und mit entsprechenden Methoden verknüpft.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Risikomanagement, Risikocontrolling, Risikotransparenz, KonTraG, Risikoaggregation, Risikobewertung und Unternehmenssteuerung charakterisiert.
Das KonTraG wird als ein wesentlicher rechtlicher Treiber identifiziert, der Vorstände explizit zur Einrichtung eines Risikomanagement- und Frühwarnsystems verpflichtet hat.
Das Risikoreporting ist essentiell, da es als Informationsgrundlage für unternehmerische Entscheidungen dient und die Transparenz über die Risikostruktur sowie die Erfüllung rechtlicher Berichtspflichten sicherstellt.
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